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Werner Reichel
 

Wer braucht die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten? Diejenigen, die sie mit saftigen Gebühren, Abgaben oder Steuern finanzieren, jedenfalls nicht. Das belegt eine aktuelle Umfrage aus Deutschland. Neun von zehn Deutschen sprechen sich gegen Rundfunkgebühren aus! Sieben von zehn halten die saftigen Zwangsabgaben für nicht mehr zeitgemäß und sind für eine komplette Abschaffung. Einer der wichtigsten Gründe, warum die Deutschen die rund 30.000 festangestellten Staatsfunker nicht mehr durchfüttern wollen, ist die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender, also das, was eigentlich deren Kernkompetenz sein sollte. 25 Prozent der Deutschen halten die Nachrichten der Staatssender für nicht neutral.

Da ist es auch wenig hilfreich, wenn die gescholtenen Staatsfunker und ihre politisch Verbündeten jene, die die öffentliche-rechtlichen Sender als Lügenpresse kritisieren,  als „rechte Hetzer“ beschimpfen, zumal es nicht erst seit Köln mehr als genug Beweise für die Richtigkeit dieser Zuschreibung gibt. Ein Umdenken wird bei den Staatsfunkern aber schon alleine deshalb nicht stattfinden, weil sie nicht für ihre immer weniger und älter werdenden Zuseher und Zuhörer arbeiten, sondern für die herrschende politisch-korrekte Elite. Ihre Interessen müssen bedient und befriedigt werden und nicht die der Zuseher und Zuhörer. Nur die politisch-korrekte Elite sichert den Fortbestand der Staatssender und die reichlich sprudelnden Gebührengelder, es ist eine Symbiose. Beide Seiten sind voneinander abhängig, die Bürger dürfen zahlen und sich belügen lassen. Das haben die Deutschen erkannt, wie die Umfrage belegt.

Damit ist auch die Frage, wer die Staatssender noch braucht, eindeutig beantwortet. Angesichts des Totalversagens der neosozialistischen Politiker ist diese politmediale Symbiose nun aber in Gefahr. Die Verdrehungen, Auslassungen, Halbwahrheiten, Manipulationen und Lügen der öffentlich-rechtlichen Sender vermögen angesichts der sich immer weiter verschlechternden Lage in Deutschland und Österreich die Bürger nicht mehr einzulullen. Im Gegenteil, sie werden immer wütender.