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Kurt Ceipek
 

Viele gelernte Österreicher glauben, man müsse Redakteur bei der legendären Arbeiterzeitung gewesen sein, um beim ORF ordentlich Karriere machen zu können. Das stimmt überhaupt nicht, wie unser heutiges Beispiel beweist. Es genügt manchmal auch, dereinst Medienarbeit für die SPÖ gemacht zu haben.

So ein typische ORF-Karriere macht jetzt Tatjana Duffek, die künftig dem Team der Unternehmenskommunikation rund um ORF-Kommunikationschef Martin Biedermann angehören wird.

Was Frau Duffek besonders für diesen gut dotierten, sicheren und daher besonders begehrten Job qualifiziert? Sie arbeitete von 1997 bis 2001 in der SPÖ-Pressestelle. Ansonsten hat sie ein äußerst buntes und sprunghaftes JournalistInnen- und ÖffentlichkeitsarbeiterInnenleben absolviert.

Duffek war bereits von 1992 bis 1995 in der ORF-Öffentlichkeitsarbeit tätig gewesen. Es folgte die Zeit als SPÖ-Kämpferin, danach war sie zwei Jahre Mitarbeiterin des Echo-Medienhauses. 2003 landete sie als „Woman“-Redakteurin im News-Verlag, von 2006 bis 2008 schrieb sie für die Tageszeitung „Österreich“. Danach ging es wieder zurück in die News-Gruppe: Duffek arbeitete als (SPÖ-freundliche?) Innenpolitik-Redakteurin beim Wochenmagazin „News“, übernahm 2012 die redaktionelle Leitung des Bereichs Corporate Publishing und Sonderthemen, seit 2013 leitete sie die Öffentlichkeitsarbeit der News-Gruppe.

Mit einem solchen Lebenslauf kann man im ORF weich landen.

Ihren Dienst tritt sie am 15. Februar an und soll Generaldirektor Wrabetz in Kommunikationsfragen unterstützen, bestätigte der ORF.