ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Rubriken

Archiv

Beitrag Melden

Bitte um ein Stichwort, warum dieser Beitrag als rechtswidrig oder ehrenbeleidigend (gegenüber konkreten Personen) offline genommen werden soll. Dass eine Meinung unerwünscht oder unsympathisch ist, ist kein ausreichender Grund dafür.

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Beitrag melden

Werner Reichel
 

Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt, tönen Jahr für Jahr SPÖ und die von ihr abhängigen Staats- und Boulevardmedien. Die linke Zweckgemeinschaft bezieht sich dabei auf eine internationale Manager-Studie, die für die Wiener Bevölkerung keinerlei Aussagekraft hat. Die Realität sieht ganz anders aus. Viel blutiger.

Samstag, 18 Uhr: In der U6-Station Handelskai liefern sich afghanische und tschetschenische Banden eine brutale und blutige Schlacht. Man sticht mit Messern aufeinander ein. Sieben Jugendliche werden dabei zum Teil schwer verletzt. Beinahe Alltag in Wien. Laut oe24.at kämpfen Tschetschenen, Afghanen und Nigerianer um die Vormachtstellung am Drogenmarkt. Erst vor ein paar Tagen sollen Afghanen einen Nigerianer mit einem Stein halb totgeschlagen haben. oe24.at berichtet am Samstag um 20 Uhr über den neuerlichen blutigen Gewaltausbruch. Auf der Webseite von ORF Wien ist auch um 23:00 Uhr noch immer nichts von den Kämpfen zu lesen. Hauptstory beim personell äußerst gut ausgestatteten ORF Wien : „Neue Debatte um Gesamtschule“. Immer am Puls der Zeit.

So ein Blutbad passt aber auch irgendwie nicht zur rotgrünen Multikultiidylle, die man so gerne den Wienern täglich andreht. Man wartet vermutlich so wie die deutschen Staatsfunkkollegen nach den Vorfällen in Köln ab, ob und wie groß die anderen Medien berichten. Halten die Kollegen vom Wiener Boulevard auch weitgehend still, kann man diese Geschichte, wie schon so viele andere zuvor auch, untergehen lassen. Man muss die Wiener schließlich nicht mit zu viel Realität verängstigen.