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Werner Reichel
 

Alexander van der Bellen raucht gerne und viel. Das ist in ganz Österreich bestens bekannt. Denn der ORF, subventionierte Kleinkünstler, Interviewer und Journalisten fühlen sich bemüßigt, über diese banale Angewohnheit des Grünprofessors permanent halblustige und anbiedernde Witzchen zu reißen. Die bemüht originellen Anspielungen auf diese kleine „Schwäche“ sollen Van der Bellen sympathischer, menschlicher und bürgernäher machen. Schon kapiert. Kleiner Freundschaftsdienst unter politisch Gleichgesinnten. Aber irgendwann beginnt es zu nerven. Wahrscheinlich finden es nicht einmal mehr jene Menschen lustig, die mit „Bio macht schön“-Beutel durch die Gegend schlapfen.

Kein Interview, keine Diskussion, in der nicht ein pfiffiger linker Medienmensch schmunzelnd – Zwinker, Zwinker -  auf Van der Bellens Zigarettenkonsum hinweist. So auch bei der ORF-Wahlfahrt. Hanno Settele zu Van der Bellen: Wenn sie bei einem Staatsbesuch auf der Gangway stehen, dann dürfen sie sich aber keine Zigarette anzünden. Van der Bellen und Settele lachen.

Es reicht! Durch den inflationären Gebrauch hat sich diese „Human-Touch“-Masche längst abgenutzt. Bitte an die vielen Van-der-Bellen-Fans im ORF und den anderen Mainstreammedien: Lasst euch etwas Neues einfallen, um euren Polit-Hero als Menschen wie du und ich zu promoten.