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Kurt Ceipek
 

Folgende bedeutende Meldung wurde den Lesern von ORF.at aufgetischt. Wörtlich hieß es:

„Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) setzt ein weiteres Zeichen in Richtung seiner Parteifreunde: Der SPÖ-Bundesparteivorsitzende wird am Montag sein Büro in der Wiener Löwelstraße 18 hinter dem Burgtheater beziehen. Kern führe damit eine Tradition Bruno Kreiskys fort und werde künftig jeden Montag in der Parteizentrale arbeiten, hieß es aus der SPÖ. Kern verlässt damit künftig einmal pro Woche seinen nur einige hundert Meter entfernten angestammten Arbeitsplatz im Bundeskanzleramt und will so in der SPÖ das unter vergangenen SPÖ-Kanzlern entstandene Gefühl zerstreuen, dass nicht die Löwelstraße, sondern das Kanzleramt die Parteizentrale ist. Kern wird übrigens in jenem Zimmer arbeiten, in dem einst auch der in der SPÖ verehrte ehemalige Parteichef und spätere Kanzler Kreisky residierte.“

Ein so bedeutendes Ereignis ist ORF.at natürlich eine ausführliche Meldung wert.

„…geht´s noch peinlicher in der agnostischen Heiligenverehrung so mancher Kern-Adoranten am Küniglberg?“, fragte ein ORF-Watch-Leser halb amüsiert und halb empört.

Um die Arbeit der SPÖ-Marketinstrategen im ORF ein wenig zu erleichtern, entwickelte der Leser noch einige kreative Vorschläge für künftige Meldungen:

  • „Bundeskanzler Kern checkt Mails auch am Wochenende“ oder
  • „Bundeskanzler Kern nutzt Dienstfahrten zum Nachdenken über das künftige Schicksal Österreichs“ oder
  • „Bundeskanzler Kern diskutiert mit seinem Maß-Schneider nur über sozialpolitische Themen“.

Die Reihe lässt sich endlos fortsetzen.

Wir laden unsere Leser herzlich ein, weitere kreative Vorschläge zu entwickeln, mit deren Hilfe Kanzler Kern und ORF.at „ein weiteres Zeichen“ für Österreich setzen kann.

Danke für Ihre Mitarbeit.