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Werner Grotte (Ideologie: Sa, 16.01.2016, 18:06)
Endlich können wir auch im Urlaub Gutes tun

Das hat uns noch gefehlt: „Gutes tun im Urlaub“. Laut einem Bericht des ORF-Radios von der Ferienmesse Wien kann der überzeugte Gutmensch sich nun auch im wohlverdienten Urlaub um arme Schutzbedürftige kümmern, wenn er vom freiwilligen Helfen hierzulande noch nicht genug hat. „Ferien mit AI (Amnesty International)“ heißt das Schlagwort, dessen Inhalte Samstag kurz nach Mittag zur besten Sendezeit an den Hörer gebracht wurden (wenigstens wurde vor und nach der Sendung auf "Produktplatzierungen" hingewiesen, wobei freilich bezweifelt werden darf, dass AI für die Werbung zahlen musste).

Das neue Ferienangebot im Detail: Wer bei AI bucht, darf – natürlich auf eigene Kosten – nach Peru fliegen und dort in einem Waisenhaus arbeiten. Die Unterbringung kostet schlappe zehn US-Dollar – pro Tag, denn „leider ist das in unserem Budget nicht drinnen“, erklärte ein AI-Mitarbeiter der Radio Wien-Reporterin (die vielen öffentlichen Fördergelder fließen bei AI wahrscheinlich in die Verwaltung...). Immerhin, „der Freiwillige“, wie er im AI-Jargon genannt wird, kann sich aussuchen, ob er in einem Buben- oder Mädchenwaisenhaus aushilft. Und: Er wird sogar vom Flughafen abgeholt.

In einer Zeit, in der die uneingeschränkte Migration hunderttausender „Schutzsuchender“ aus aller Herren Länder Europa unerwartet schnell in seine schlimmste Krise seit dem zweiten Weltkrieg gestürzt hat, soll man sich ausgerechnet im Urlaub schon wieder mit Armut befassen – und dafür auch noch blechen. Unter der Agenda eines Vereins, der regelmäßig über das angeblich schwer-reiche Österreich, dessen rechte Stammtisch-Bürger, dessen prügelnde Polizei und dessen restriktiv-unfähige Regierung herzieht und anscheinend am liebsten das ganze Land zu einem riesigen Flüchtlingslager mit den Wiener Sängerknaben als Willkommenschor an der offenen Grenze umgestalten würde.

Dabei liegt „Elendstourismus“ (so wie Elendsverdiener insgesamt) stark im Trend, nicht nur beim ORF. Im Wiener Journal, einer Beilage des ebenfalls rot-geprägten Staatsorgans Wiener Zeitung, wurden erst am Freitag letzter Woche Sightseeing-Tours durch die Müllhalden-Slums rund um Manila auf den Philippinen angepriesen. Allerdings nur zum Schauen, nicht zum Mithelfen.

Sa, 30.01.2016, 22:47 | Schlußfolgerer

Ghana schloß 80 Waisenhäuser. AI, Rotes Kreuz presste Familien unter Lügen Kinder ab, um an ihnen in Elendsheimen zu verdienen. Ein Millionengeschäft mit der Leichtgläubigkeit der Spender.
Sa, 30.01.2016, 22:36 | Schlußfolgerer

AI wurde gegründet, um politische Gefangene frei zu bekommen, aber die Asylindustrie war das größere Geschäft! Der Name „Amnestie“ ist daher heute irreführend.
So, 17.01.2016, 18:27 | fxs

Wieviel kriegt Amnesty eigentlich Förderungen der öffentlichen Hand?
So, 17.01.2016, 08:33 | Herwig Mankovsky

Als Steuerzahler tu ich unfreiwillig mehr als genug.
Die Asylindustrie(AI) brauche ich darüber hinaus nicht auch noch zu fördern.
Sa, 16.01.2016, 23:27 | Aristo

Noch dekadenter und gutmenschlich aberwitziger ist der Stand von Gut Aiderbichl an dem sich Schlangen bilden um auch noch armen Tieren einen luxuriöses Lebensabend zu ermöglichen. Spendenkapitalismus?
Sa, 16.01.2016, 23:27 | Sandwalk

Das kann doch nicht ernst gemeint sein!
Das muss eine Satire sein.
I glaub net!
Sa, 16.01.2016, 19:58 | Der Grenzwolf

... ist doch herrlich - sollten sich gleich alle von zynisch, exzentrischem Hass auf Heimatland u Gesllschaft getriebenen Figuren dort hin begeben (keine bestimmte Person ist gemeint)
Sa, 16.01.2016, 22:22 | Fintofanto

Und einem versoffenen, roten Bürgermeister (keine bestimmte Person gemeint) ein paar unbegleitete Minderjährige (oder doch: unbekleidete MJ - wer weiß es schon genau?) mitbringen. Die mag er so gern.
So, 17.01.2016, 10:32 | Der Wenzgrolf

Ad Bürgermeister (keine bestimmt Person gemeint): Hauptsache, er schlicht sich bald. Egal wohin. Mit seinem Appendix (keine bestimmt Beason gemeint). Auf Nimmerwiedersehen.



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