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Andreas Unterberger (Formate: So, 03.07.2016, 21:52)
Fragen Sie Ihre Ärztin

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“. Im Rekordschnellsprechtempo heruntergelispelt quält dieser Satz alltäglich mehrfach alle jene, die noch fernsehen. Dabei ist dieser Satz ja im höchsten Maße politisch unkorrekt. Er müsste gerade von jenen Menschen, die solche Sätze als angeblich zwingend notwendig durchgesetzt haben, dringend ergänzt werden. Motto: Wenn schon Schwachsinn, dann bitte um den kompletten.

Das Frauenministerium (wo auch immer es gerade zur Stunde angedockt ist) sowie die zahllosen ebenso hochbezahlten wie überflüssigen Gleichstellungsbeauftragt*_innen (oder wie sie sich sonst gerade schreiben) und erst recht die sich progressiv vermehrenden Genderprofessor*_innen (welche wirre Theorien ohne jede Wissenschaftlichkeit sie auch sonst immer verzapfen) hätten dringenden Handlungsbedarf.

Denn in diesem Spruch, der nach jeder Werbung für ein Wässerchen oder eine Homöopathie-Pille ertönt, fehlen die Ärztinnen und Apothekerinnen! Unglaublich! Das ist ja lebensgefährlich! Und so etwas ist der alljährlich Millionen Steuergeld verschlingenden Genderlobby noch nicht aufgefallen.

Und auch nicht dem ORF. Dabei wird dort seit der Ära Wrabetz ja – wohl zur Eskalation der Hörer- und Seher-Vertreibung – munter gegendert. Gemäß der sich unter Wrabetz im ORF ausgebreitet habenden Genderlogik sind ja „Apotheker“ nur noch jene Wesen, die sich (derzeit) für das männliche Sozialgeschlecht entschieden haben. Alle anderen nicht. Die Zeiten, da intelligente Menschen noch zwischen grammatikalischem und sexuellem Geschlecht unterschieden haben, sind ja zumindest im Wrabetz-ORF vorbei.

Daher muss die Genderpolizei unbedingt diesen Spruch erweitern auf: „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker oder Ihre Apothekerin“.

PS: Und wenn wir schon politisch korrekt reden, dann müsste ja auch der Ausdruck „die Packungsbeilage“ gegendert werden. Eine solche Beilage könnte sich ja nach der Logik der Genderterrorist*_innen auch für das männliche Geschlecht entschieden haben. Daher ist es eine schwere Frauendiskriminierung, wenn all die grauslichen Dinge, die in Packungsbeilagen stehen, immer nur auf einem Zettel mit weiblichem Geschlecht stehen.

Sa, 09.07.2016, 22:59 | Schlußfolgerer

Richtig, HerrIn UnterbergerIn: Politisch korrekt müße es heißen „PackungsbeilagInnen und Packungsbeilagen“ oder wollen sie mit der Volksverblödung etwa auf halber WegIn und Wege aufhören???
Mo, 04.07.2016, 22:51 | Tjender me, tjender you

"Die / den / das / unbestimmt / trans- / Packerungs- / Packung_In / Packtrans- / bei- / neben- / auf- / unbestimmt / - Lage / Laga / Lagtrans / LagInn" - also soviel Zeit muß einfach sein.
Mo, 04.07.2016, 07:50 | Ein Beispiel!

Übertragen auf den ORF: Fragen Sie Ihr(e)(n)(*)(?)(!) Psychiat(er)(in)(*)(?)(!) oder die Psychiatrie......... isd dass koregd ?
So, 03.07.2016, 22:17 | Observer

Wegen der hohen Sendekosten sehr schnell gesprochenen Zwangsmitteilungen klingen in D und CH ähnlich wie in A. Die Apotheker in D versuchten 2015, dies auf Apotheke zu reduzieren - erfolglos.
So, 03.07.2016, 21:29 | Specht

Mir drängt sich der Verdacht auf mit dem Genderwahnsinn geht es darum den Menschen zu zeigen wer die Richtung angibt und was zu glauben ist.



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