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Elisenda Florentina (Online Sa, 18.03.2017, 13:15)
Die Burka ist in Mode
Link: http://orf.at/stories/2383478/2383477/

Eine – von manchen vielleicht als provozierend empfundene – Ausstellung über den Islam, bewirbt orf.at mit dem Titel „Kopftuch, Koran und osmanisches Dirndl“ und lobt sie als „jenseits von Populismus und Polarisierung“.

„Islam“ heißt die Ausstellung auf der Schallaburg und der Name ist Programm. Im Folder (und offenbar auch in der Ausstellung) sind alle Informationen auf Türkisch, Arabisch und Deutsch angeführt. Die drei Sprachen stehen dabei in der selben Größen (gleichberechtigt) nebeneinander. Englisch ist nicht vertreten. Sogar das Impressum ist dreisprachig.

Türkisch und Arabisch bekommen eine Sonderstellung, werden implizit als muslimische Sprachen dargestellt, obwohl viele Muslime weder Türkisch noch Arabisch sprechen (z.B. in Bosnien, Afghanistan, Nigeria, Iran). Eine Abbildung soll Muslime beim Freitagsgebet zeigen – am Bild zu sehen sind aber nur Männer.

Im Folder finden sich Polemik und kreativ konstruierte Gegensätze zwischen dem Westen und den Muslimen: „Kopftuch und Bauchfrei-Look, Vollbart und Glattrasur: Äußerliche Erscheinungen und innere Haltungen beeinflussen das Zusammenleben. Wie stark formen sie die Vorurteile der Menschen? Und wie sehr lassen wir uns von diesen leiten?“

Wenn der ORF begeistert von der Vielfältigkeit der angeblich „muslimischen“ Mode berichtet, dürfen Burka und Burkini nicht fehlen. Die Burka ist also nur noch modisches Accessoire muslimischer Frauen? Der ORF lobt, dass auch die Burka in der Ausstellung „ganz unaufgeregt Platz“ hat. (http://orf.at/stories/2383478/2383479/)

Neben angeblichen muslimischen Bekleidungsgeboten wird im Folder der islamistische Terror verharmlost: „Heute fühlt sich ,der Westen' verunsichert: von radikalen Muslimen, aber auch von Menschen, die selbst durch Krieg gefährdet sind. Doch wer fürchtet sich vor wem? Und wo liegen die Lösungen?“

Der ORF berichtet ausschließlich positiv über die Ausstellung mit einer einzigen Ausnahme. Denn für den ORF tritt das Kuratorium offenbar nicht entschieden genug gegen Populismus auf.

In der Ausstellung widmet man sich auch den gesellschaftlichen Debatten zu Flüchtlingskrise, radikalem Islam und Rechtspopulismus. Das strenge Urteil des ORF: „Positiv gewendet kann man das als niederschwellig bezeichnen. Oder man liest es als fehlenden Mut zur Position: Um Polemiken, Stereotypen und Angstmache tatsächlich entgegenzutreten, brauchte es an manchen Stellen weniger Relativismus und Unentschiedenheit – sondern klare, deutliche Worte.“ Ganz nach dem Motto: Entschiedene Bekämpfung böser Populisten, Angstmacher und Hetzer.

Sponsert der ORF diese Ausstellung? Am Folder ist jedenfalls das ORF-Logo abgebildet.

Mo, 20.03.2017, 11:29 | wolfgang

Freu mich schon auf die erste Sendung mit Thurnher, Reiterer etc in Burka.......
So, 19.03.2017, 19:25 | Islam Friede

der islamische ORF und das allgemeine Wegschauen ermöglichen diesen Angriff auf die Nicht-Muslime. Ein Skandal!
So, 19.03.2017, 19:18 | jaguar

Das tägliche Symptom der Dekadenz des Westens! Betreffend westliche Dekadenz hat Putin ausnahmsweise Recht!
So, 19.03.2017, 15:21 | astuga

Das Problem ua. auch, aus orientalisierenden Versatzstücken wird ein Islam in Österreich bzw Europa konstruiert. Bei Chinoiserien würde niemand so ein Unfug mit dem Buddhismus, Taoismus einfallen.
So, 19.03.2017, 15:24 | astuga

Das historische Verhältnis Islam und Österreich war überwiegend durch islamische Aggression geprägt. Natürlich hat man daneben aber immer auch Handel getrieben und Güter ausgetauscht.
So, 19.03.2017, 13:08 | Marand Josef

Jetzt wollen sie uns schon einen schwarzen ausgeschnittenen Kartoffelsack als Mode schmackhaft machen. Weit haben wir es gebracht. Österreich am Weg zur dritten Welt! Salami leikum!
Sa, 18.03.2017, 18:13 | olga

Schade, war jedes Jahr auf der Schallaburg. Diese Jahr also nicht. Ich mag keine Islam-Propaganda.
Sa, 18.03.2017, 18:42 | Mich werden die auch nicht sehen!

Nein danke, so was will ich nicht.
So, 19.03.2017, 05:17 | Freier Mensch

Mir gehts genau so !! War aber letztes Jahr schon bei der 70er-Ausstellung Superschei$$e !!! Nur Emanzengefasel und sozialer Wohnbau, keine Stones, kein Woodstock, keine Hippies, schade.... !!
Sa, 18.03.2017, 18:12 | Ernestine

Das Problem: beim Thema "Islam" geht es schon längst nicht mehr um eine Religion, sondern nur noch um eine Ideologie und in diese Falle sind auch die Ausstellungsmacher ganz offensichtlich getappt
Sa, 18.03.2017, 17:38 | D.J. Austria

Linksextreme, die nützlichen Idioten der Islamofaschisten.
Sa, 18.03.2017, 16:15 | Was fehlt...

Was wir noch vermissen, ist ein türkisches und arabisches ORF-Logo auf dem Folder



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