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Ideologisches Faktendoping

Andere, Mo, 02.01.2017, 12:16

Groß und anklagend titelt das ORF-Online-Portal: „Schwulenfeindliche Attacke in Linz“. Der ORF bediente sich für seinen Nachrichtentransport der gemeinhin unbekannten Webseite GGG.at, eines Insider-Mediums für Homosexuelle. Ein junger Mann war am Freitag von einer Gruppe von Burschen (Identität unbekannt) krankenhausreif geprügelt und übel zugerichtet worden, so ORF-online unter Berufung auf GGG.at.

Im Krankenhaus wurde Anzeige erstattet, wobei der junge Mann angab, Opfer einer „schwulenfeindlichen Attacke“ geworden zu sein. Laut Polizei sei er um 9 Uhr morgens blutverschmiert, alkoholisiert und verwirrt auf einer Bank bei einer Bushaltestelle angetroffen worden. Er konnte aber nicht angeben, wo und wann er zusammengeschlagen worden sei, geschweige denn wer die Täter waren. Zu deren Aussehen, Milieu, Sprache, Akzent, etc. konnte er offensichtlich nichts angeben. Eines aber schien ihm gewiss – das Motiv der Attacke: Homophobie.

Hier wird ein möglicherweise Milieu-bedingter Vorfall deshalb zur Großaufnahme gemacht, weil das Opfer sich auf seine Homosexualität berief. Wodurch diese den Tätern ersichtlich gewesen und zur Provokation geworden sei, wird nicht angegeben. Dass auch keinerlei Täterprofile erwähnt werden, legt die Vermutung nahe, dass die Gruppe von Burschen eventuell Migranten waren, also Angehörigen einer anderen „Opfergruppe“, etwa gar mit islamischem Hintergrund. Hierzu kein Wort.

Es bleibt daher der Verdacht im Raum stehen, es habe sich um einheimische Homosexuellenhasser gehandelt, die sich ein armes, unschuldiges, homosexuelles Opfer aussuchten. Offensichtlich beliefern unbekannte Websites wie GGG.at den ORF gerne mit News aus ihrem Milieu, welche der ORF nur allzu gern aufgreift und breittritt.

Wie zögerlich der ORF hingegen bei der Darstellung und Zuordnung von Gewaltattacken gegenüber Frauen, Kindern und alten Menschen reagiert, wenn es sich bei den Tätern um „Schutzsuchende“ handelt, fällt inzwischen jedem kritischen Leser, Hörer und Seher auf. Gerade der ORF ist eines jener knechtischen Leitmedien, das sich in unverbrüchlichem Systemgehorsam der Fakten-distanzierten Hausjell-Doktrin unterworfen hat. Um keinen Preis die Täter-Identität zu nennen, so es sich um Artenschutz-Ausländer handelt, steht wie ein Gottesgebot über der Informationspflicht dieses zur linksideologischen Dopingfabrik verkommenen Nachrichtenmediums.

Damit allerdings hat es sich als solches längst erübrigt. Denn wer grundsätzlich Fakten verschweigt, schließt bewusst die Öffentlichkeit aus.