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Werner Grotte (Ideologie: Mi, 15.10.2014, 13:37)
Am linken Auge blind

Über die „polizeiinterne Evaluierung“ der Einsätze beim Akademikerball am 24. Jänner berichtete die ZiB2 am Montag ausführlich. Und vergaß dabei auch nicht, auf die Räumung der „Anarcho-Pizzeria“ im 2. Bezirk vor wenigen Wochen hinzuweisen, bei der „1.477 Beamten gegen 19 Hausbesetzer“ eingesetzt worden waren, was „fast 900.000 Euro gekostet hat“.

Wie man danach im Detail erfuhr, sei die Situation beim Akademikerball deshalb so eskaliert, weil erstmals nicht nur direkt bei der Demo, sondern auch „auf Nebenschauplätzen Krieg stattgefunden habe“, was die Einsatzkräfte aufsplitterte. Probleme hätten auch „ortsfremde Einheiten“ aus den Bundesländern gehabt, die sich in der Innenstadt einfach nicht auskannten. Auch das entschlossene Auftreten des „Schwarzen Blocks“ sei in dieser Form neu gewesen. Insgesamt habe es Sachschäden im Wert von weit mehr als 100.000 Euro gegeben.

Fast im gesamten Beitrag war immer nur „vom Akademikerball“ die Rede, dessen Besucher aber in keinster Weise an der Gewaltorgie beteiligt waren. Jenen hingegen, die vermummt Gewalt und Sachschäden verursacht haben, nämlich linken Demonstranten und Agitatoren wie besagtem „Schwarzen Block“, widmete die ZiB kaum ein Wort. Dabei wäre es gerade in Zeiten notgedrungen verschärfter Verhetzungsgesetze besonders interessant, wo solche Leute rekrutiert, ideologisch geschult und für den Straßenkampf ausgebildet werden.

Als Zentrum linkslinker Agitatoren steht etwa das sogenannte EKH (Ernst Kirchweger-Haus) in Wien-Favoriten ganz oben auf der Liste. Doch seit die Stadt Wien vor wenigen Jahren die besetzte ehemalige Schule gekauft hat, wird in linken Medien immer öfter vom EKH als „Kulturzentrum“ gesprochen. Die Polizei tut sich naturgemäß schwer, eine städtische Einrichtung genauer unter die Lupe zu nehmen. Dass man bei der Räumung der „Anarcho-Pizzeria“ auf Nummer sicher gehen wollte und extra viele Einsatzkräfte bereit stellte (mehr als 500 waren zu keinem Zeitpunkt gleichzeitig im Einsatz), wird vom ORF hämisch kritisiert. Wie hätte der linke Staatsfunk wohl reagiert, wenn ein linker Mob – ähnlich wie im Februar – im halben 2. Bezirk Schaufenster, Autos und Wachzimmer demoliert hätte?

Do, 16.10.2014, 00:17 | gerard

Das Motto des ORF war und ist doch (war es Nestroy, der das vorausgeahnt hat? Oder wer anderer?): "Ich laß mir meinen linxlinken Aberglauben von keiner Aufklärung rauben!"
Mi, 15.10.2014, 20:05 | Zenius

Bei der "Verschärfung der Verhetzung" geht es darum, unliebsame MEINUNGEN zu kriminalisieren. Zu Gunsten der Linken wird dafür der "Landfriedensbruch" beseitigt, um nicht "Autonome" zu verungl



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