ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Werner Reichel (Öffentlich-rechtlich: So, 12.11.2017, 20:54)
Die Angst des ORF vor einem Machtwechsel

Wann immer sich ORF-Redakteure öffentlich um die Unabhängigkeit ihrer Anstalt sorgen, kann man sicher sein, dass im Bundeskanzleramt kein Sozi mehr sitzt oder er demnächst raus muss. Das war unter Schüssel so, als sich die Staatsfunker lautstark über Interventionen durch blaue und schwarze Politiker aufregten, das ist jetzt der Fall.

Wird die SPÖ-ORF-Symbiose von außen bedroht, werden beide Seiten äußerst unruhig. Der ORF-Redakteursrat hat deshalb eine Resolution verfasst, in der man vor dem Einfluss der Parteien auf den ORF warnt. Wenn der ORF von „Parteien“ oder „der Politik“ spricht, meint er stets ÖVP und FPÖ. Der SPÖ-Einfluss ist schließlich der Normalzustand, den es – unabhängig von den Machtverhältnissen im Land – aufrechtzuerhalten gilt.

Unter anderem heißt es in der aktuellen Resolution: „Politiker wollen bei Personalentscheidungen im ORF mitbestimmen und scheuen sich nicht einmal, einzelne JournalistInnen persönlich anzuschwärzen, wenn es gerade ins Wahlkampf-Konzept passt. Das alles mit dem Ziel, selbst vorteilhaft in den Sendungen vorzukommen.“

Das ist eine Anspielung auf Tarek Leitner. Der ORF-Redakteursrat bedient sich der bei Linken so beliebten Täter-Opfer-Umkehr. Leitner, der bekanntlich mit Christian Kern auf Urlaub war und der auch gemeinsam mit Kern auf Partys anzutreffen ist, wird als  Zielscheibe einer politischen Kampagne dargestellt. Dieser Vorwurf ist in gleich zweierlei Hinsicht absurd. Zum einen weil Leitner und Kern tatsächlich ein Naheverhältnis haben (hatten), zum anderen hat Leitner die Interviews mit den Spitzenkandidaten der Nationalratswahl nicht gerade fair geführt. Während er Christian Kern unterwürfig und unkritisch abfragte, versuchte er Sebastian Kurz möglichst schlecht aussehen zu lassen.

Der ÖVP-Jungstar konnte kaum einen Satz zu Ende sprechen, keine Gedanken zu Ende führen, ohne von Leitner unterbrochen zu werden.  Es war offensichtlich, Kern wurde hofiert, Kurz gegängelt. Leitner nun als Opfer und die ÖVP als Täter zu präsentieren, ist genauso verlogen wie die gesamte Resolution, in der es selbstredend nicht um Unabhängigkeit oder Objektivität geht.

Und es geht auch nicht um die Zuseher, wie der ORF so gerne behauptet: „Unser Appell an die Politik: lasst die ORF-JournalistInnen unter guten Bedingungen ihre Arbeit für das Publikum tun.“  Das Einzige, was den ORF am Publikum interessiert, ist, wie man es lenken und beeinflussen kann. Weil man damit aber immer öfter scheitert, muss man eben zu anderen Mitteln greifen und mit Resolutionen hausieren gehen. Die linken ORF- Redakteure wollen ihren Kurs ungestört weiterfahren. Jeder Versuch, den Staatsfunk zu entpolitisieren, wird als Angriff auf seine „Eigenständigkeit“, die er noch nie hatte, uminterpretiert.  

Seinerzeit, als die ORF-Redakteure verbissen gegen die schwarz-blaue Regierung kämpften, meinte Armin Wolf: „Die anderen (ÖVP und FPÖ) wollten – endlich – auch ihre Leute an die Schaltstellen hieven.“ Auch!  Genau darum geht es. Wehe, im ORF sitzen Menschen an wichtigen Stellen, die keine Genossen sind.

Darin unterscheidet sich der gemeine ORF-Redakteur nicht vom besorgten Durchschnittslinken, der immer dann die Demokratie in Gefahr sieht, wenn das Wahlergebnis nicht nach seinem Gusto ist. Für beide gilt: Nur wenn Linke in Medien und Politik den Ton angeben, sind Unabhängigkeit und Demokratie gewahrt. Was Demokratie und Unabhängigkeit bedeuten, haben sie nicht ganz verstanden. Zeit, dass sich das ändert. Um den ORF vom linken Mief zu befreien, braucht es einen frischen politischen Wind.

Mo, 20.11.2017, 17:10 | Keinen ORF

Es nützt nichts. Dieser Sender ist nicht reformierbar, daher einfach die Strafgebühren abschaffen und zusperren. Der Konkurs kann dann noch die Belegschaft abwickeln und an das AMS auslagern!
Do, 16.11.2017, 18:16 | Talisker

Beide Dittelbacher, Schnabl, Leitner, Bürger, Turnherr, Zechner, Wrabetz und alle anderen linken Manipulierer auf Staatskosten werden gottlob bald Geschichte sein.
Mo, 13.11.2017, 21:52 | otti

es kann nur die Lösung über Liquidation der Zwangsgebühren geben.
Andersrum kommt der Geruch des Schweinestalls n i e weg !
Mo, 13.11.2017, 21:48 | sokrates9

In welcher Welt leben diese Journalisten wenn sie jetzt glauben mit solchen Statements etwas zu bewirken? Das sind doch reine Lachnummern wenn Kern und Leitner sich plötzlich bis Interviewende Siezen
Mo, 13.11.2017, 18:44 | fr

Haut sie raus !!Haut sie endlich raus,diese roten Socken!!Kein Schwein braucht euch, ihr roten Nahrungsdiebe der Dritten Welt !Geht einfach weg, von selber.Oder räumt euch weg, noch besser !! Geht !!!
Mo, 13.11.2017, 18:20 | Gandalf

Was kann man schon vom ORF Redakteursrat erwartet? Diese Partie ist in etwa so drauf wie eine kommunistische Studenten WG nach 2 Wochen Leistungskiffen! Wer soll die ernst nehmen?
Mo, 13.11.2017, 18:07 | Cutter

Die Redakteure haben Angst. Das ist täglich zu bemerken. Die Leute im technischen Bereich nicht, denn die werden immer gebraucht. Unsicher ist nur die Bezahlung, denn der ORF ist knapp bei Kasse.
Mo, 13.11.2017, 18:53 | golan boris

Knapp bei Kasse,ich bitte Sie,700 Mil.ZWANGSGEBÜHREN,+ WERBUNG+STAATL.ZUSCHÜSSE,summasummarum
Lockere 1,5 bis 2 Mrd.Jährlich.Knapp bei Kasse,der Witz
ist gut.Mfg.
Mo, 13.11.2017, 19:01 | golan boris

Dafür liefert der STAATSFUNK Qualitätiv Hochwertige
GEHIRNWÄSCHE.Hr.Wrabetz plädiert Qualität kostet eben,und die Demokratie und UNABHÄNGIGKEIT DARF
NICHT GEFÄHRDET WERDEN.So Leute,alles Klar?
Mo, 13.11.2017, 12:32 | golan boris

S.g.Hr.Reichel,bitte an ORF weiterleiten,ob die
Antworten?
Mo, 13.11.2017, 12:14 | Ich gratuliere Werner Reichel .....

... zu seinem Artikel! Treffender geht's nicht.
Mo, 13.11.2017, 08:38 | kamamur

Ich möchte wieder mal die alten Sanktionsmethoden des Mittelalters in Erinnerung rufen: Zu den Ehrenstrafen gehörte der Pranger, der Schandkorb, der Schandpfahl, die Halsgeige, der Lästerstein etc.
Mo, 13.11.2017, 08:25 | Yeti-Tant

Ein wöchentlicher Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen wie "Der Wegscheider" jeden Samstag um 19:25 Uhr auf Servus TV wäre im ORF undenkbar.. Zeigt nämlich sehr klar das Selbstverständnis der Sozen..
Mo, 13.11.2017, 08:05 | Mentor

Zu einem gewissen Teil sind die betroffenen Politiker auch selber schuld, weil sie nicht den Mut haben, entsprechend hart zu reagieren, bzw. das Gespräch abzubrechen (wie einst Stronach).
Mo, 13.11.2017, 13:38 | Das ist auch meine Meinung

Klar ausgedrückt :Dem (der) Interviewer(in) mit dem "Arsch" ins Gesicht fahren. Aber dazu sind die Meisten zu "mutig"...... (hat mit Intelligenz nichts am Hut wenn man es nicht tut!)
Mo, 13.11.2017, 07:15 | Freier Mensch

Ihr ORF-Kreaturen mit dem Verhalten faschistoider u.kommunistischer Regime-Medien :"..lasst die JournalistInnen ihre Arbeit für das Publikum tun" .! - NEIN : lasst das Publikum darüber abstimmen !!!
Mo, 13.11.2017, 00:53 | Kein Mitleid mit diesen Herrschaften! Keinerlei Mitleid!

Man riecht direkt ihren Angstschweiß, wenn man die Aktionen der ORF-Journalisten verfolgt. Sie haben Angst, die "anderen" könnten er haaaargenau so (!!) machen wie sie selbst seit 30 Jahren!
So, 12.11.2017, 23:24 | Habakuk

Der Begriff Staatsfunk passt für den ORF ja wirklich nicht, die sind ein reiner rot-grün-Funk. ORF und Sozis sind aufeinander angewiesen. Deshalb schlagen sie beide wie wild um sich.
So, 12.11.2017, 22:59 | golan boris

Ich mache mir auch sorgen,echt jetzt.Sorgen um Österreich ohne SPÖ,Grüne,wahnsinn,die sind sooo
wichtig wie Eitrige Lungenentzündung.



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