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Kurt Ceipek (oe1 Di, 14.03.2017, 07:00)
Morgenjournal (I)

Für das Morgenjournal wurde ORF-Reporterin Katja Arthofer auf den berühmt-berüchtigten Wiener Brunnenmarkt geschickt. Dort regieren bekanntlich unübersehbar und in großer Mehrheit die Türken. Ihre Frage an zahlreiche Jungtürken: „Was sagen Sie zu Auftrittsverboten für türkische Politiker in mehreren EU-Ländern?“

Es kam natürlich einhellig die erwartete Antwort. Man könne doch nicht einem türkischen Außenminister oder einer türkischen Ministerin das Sprechen vor Landsleuten untersagen.

Diese Antworten waren das Gegenteil von überraschend, dafür hätte sich Frau Arthofer nicht auf den gefährlichen Boden in Ottakring wagen müssen. Auch dass selbst Erdogan-Gegner gegen solche Auftrittsverbote sind, ist keine besondere Überraschung.

Viele Morgenjournalhörer hätte aber eine andere Frage brennend interessiert. Katja Arthofer hätte ihre türkischen Gesprächspartner sinnvollerweise fragen können: „Sind sie österreichischer Staatsbürger? Werden sie für Erdogans Forderung stimmen?“

Oder noch einfacher und geradliniger: Man hätte auch gleich ungeschminkt fragen können: „Sind Sie einer der Tausenden Türken in Wien, die über eine österreichisch-türkische Doppelstaatsbürgerschaft verfügen?“ Schon allein aus dem Tonfall der Antwort oder der Weigerung, diese Frage zu beantworten, hätten die Zuhörer viel mehr herauslesen können als nur die Erkenntnis, dass türkischen Politikern in Österreich und anderen EU-Ländern alles erlaubt sein muss.

Mi, 15.03.2017, 20:26 | Akademiker

Die Grünen wollen jetzt eine Amnestie für alle türkisch-österreichischen Doppelstaatsbürger. Das wird bei den Bemühungen um Integration sicher sehr hilfreich sein.
Mi, 15.03.2017, 11:39 | Narince

wäre wirklich interessant wie viel % die Doppelstaatsbürgerschaft besitzen. Im Wein liegt die Wahrheit
Mi, 15.03.2017, 12:52 | boris golan

100%
Mi, 15.03.2017, 12:56 | boris golan

Bin die ausnahme,habe NUR die Österreichische,bevor ich die Österreichische bekommen hab,musste aus Slowakischen Staatsverband austretten,was absolut selbstverständlich war ist und sein muss.
Mi, 15.03.2017, 13:11 | Gerald

@boris
Das müssen alle machen, wenn sie die ö. Staatsbürgerschaft erhalten. Aber die Türkei stellt danach auf Antrag jederzeit wieder eine zusätzliche, illegale türkische aus.
Mi, 15.03.2017, 14:53 | boris golan

Gerald,verstehe nicht ganz,trette ja aus Staatsverband aus,wie soll das funktionieren,danach wieder Antrag stellen? Dann wäre ja die Österreichische weg,ergibt ja kein sinn,und Geld kostet es ja auch.
Mi, 15.03.2017, 14:56 | boris golan

Gerald,und was soll das hin und her bezwecken? Entweder oder oder,auf 2 Sesseln kann man ja nicht sitzen.
Mi, 15.03.2017, 11:07 | Irrtum

Brillanter Text - mit einem fundamentalen Fehler: Ceipek geht davon aus, dass der ORF noch etwas mit objektivem Journalismus zu tun hat. Er ist aber Manipulations-Fake pur.
Mi, 15.03.2017, 11:40 | Narince

aber als gelernte Österreicher können wir zwischen den Zeilen lesen.
Di, 14.03.2017, 23:34 | Türkische Frauen haben keine Meinung zu haben

Bemerkenswert war in dem Beitrag, dass keine einzige Frau gewagt hat, ihre Meinung in das ORF-Mikrofon zu sagen.
Mi, 15.03.2017, 06:35 | Vitrine

Ja, die moslemische Landnahme ist am Brunnenmarkt bereits erfolgreich abgeschlossen.
Mi, 15.03.2017, 09:42 | boris golan

Bemerkenswert? ORF duldet die eigene Meinung nicht,Rot und Grün dürfen eigene Meinung haben.



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