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Manuela Hahofer (ORF2 So, 09.04.2017, 22:00)
IM ZENTRUM

Mit Spannung wurde die Zentrum-Diskussion erwartet: Würde es eine verbale Schlammschlacht zwischen Eva Glawischnig und Flora Petrik geben?

Bereits in den ersten Minuten wurde aber klar, wer hier fest im Sattel sitzt und wessen Nerven flattern. Es war beeindruckend zu sehen, wie besonnen und gefasst die blutjunge Petrik rüberkam und wie nervös die grüne Parteichefin wirkte.

Glawischnig drückte mit jeder Faser ihres Körpers Unbehagen aus. Hier suchte man die Souveränität der erfahrenen Politikerin vergebens. Nervöses Sesselrutschen, permanenter Lidschlag, streckenweise blieb ihr vor Aufregung buchstäblich die Luft  weg.

Dabei hatte sie Verstärkung im Studio: Rudi Fussi hackte verbal wie ein Geier auf Petrik ein und auch Anton Pelinka war wohl nicht auf der Seite der Jungpolitikerin. Die blieb aber die Ruhe selbst – nur der genaue Beobachter konnte an den roten Ohren die Angespanntheit erkennen. Man kann diesen Auftritt getrost als Tiefpunkt in Glawischnigs Karriere bezeichnen. Was als Schadensbegrenzung dienen sollte wurde zum Desaster für die Grünen.

Das Schlimme ist, dass die Politikerin null Selbsteinsicht zeigte. Denn als Claudia Reiterer sie fragte, ob sie verstehe, warum die Grünen so oberlehrerhaft wirken, wich Glawischnig der Frage aus. Das Einzige, wofür Glawischnig zu brennen scheint: Verhinderung der FPÖ. Ein Ziel, dass sie verbissen verfolgt.

Diese Sendung war ein Lehrbeispiel dafür, wie man nicht mit der Jugend umgehen sollte – denn so sieht man ganz, ganz rasch sehr sehr alt aus...

Was der ORF bei der Einladungspolitik zu der Sendung nicht bedacht hat: Wenn man nur linke Gesprächsteilnehmer einlädt, dann entlarven sich diese sehr rasch selbst. Stellenweise argumentierten Pelinka und Fussi mit einer Überheblichkeit, dass man sich bemühen musste, nicht sofort den "Aus"-Knopf am Fernseher zu drücken.

Di, 11.04.2017, 23:32 | dhmg

Glawischnig ist nicht zu sachpolitischen Diskussionen bzw zu Sachpolitik allgemein fähig, das hat sie u.a. gegenüber Außenminister Kurz im TV bewiesen. Politisch argumentative Substanz bei ihr = null.
Mo, 10.04.2017, 20:20 | Herbert Kettl

Eine linkslinke Schmierenkomödie. Ein primitiver Fussi als Kampfhund (Schosshund?) von Glawischiwaschi. Ein alternder Sozi Pelinka und Frau Reiterer fallen über eine naive Petrik her, pfui, grauslich
Di, 11.04.2017, 05:40 | wernmannfayer

Warum grauslich? Ich fand es gut das diese linksradikale Bagage öffentlich ihr wahres Gesicht gezeigt hat und welch ein Demokratieverständnis bei denen herrscht. Da wurden einigen die Augen geöffnet
Mo, 10.04.2017, 17:12 | carlos

der orf und glawischnig haben gewonnen. soeben wurde verlautbart, daß petrik zurücktritt. das war ja wohl ziel von im zentrum. jetzt kann sich glawischnig weiter am wahlsieg arbeiten. :-)))
Mo, 10.04.2017, 14:54 | Peter Drucker

Kompliment an Flora Petrik, sie war die Einzige die Stil und Haltung gewahrt hat. Unzumutbar war Rudi Fussi. Nicht verständlich, weshalb die bisher souveräne Moderatorin nicht eingegriffen hat.
Mo, 10.04.2017, 18:25 | Rudolf Schön

Reiterer griff deshalb nicht ein, weil sie ein Teil der gesamten Partie war, die zur medialen Hinrichtung der Flora Petrik angetreten war. Es ist zum fremdschämen, aber leider Tatsache.
Mo, 10.04.2017, 14:22 | mk

Na ja , worum geht es jetzt Frau petrik? Das war für mich nicht erkennbar.von Konkreten anderen umsetzungstrategien bei Zustimmung zur gesamtlinie der Grünen war nichts zu hören.mkerschbaumer
Mo, 10.04.2017, 12:44 | Eine erbärmliche Leistung der Grünen!

Weder die Junge noch die Alte haben irgendein sinnvolles Programm auf Lager. Dazu noch der Senf von einem oberlinken Ideologen und das
verliebte Grinsen von E.G.,wenn ihr Kampfhund Fr. P. attackierte
Mo, 10.04.2017, 18:33 | Rudolf Schön

Stimmt, Glawischnig hat Fußi visuell angehimmelt. Er wurde ihr vom ORF (dieser ladet ja ein) bewusst als Unterstützer beigegeben, damit sie bestehen kann. Und Pelinka hatte denselben "Auftrag".
Di, 11.04.2017, 05:48 | wernmannfayer

Ist doch egal denn alles was diesen Linkskommunisten schadet wir von mir wohlwollend zur Kenntnis genommen. Hoffentlich fliegen diese Anarchos nach der Wahl in hohem Bogen aus dem Nationalrat.
Mo, 10.04.2017, 11:34 | Herrmann Wasabi

Diese einseitig besetzt.Sendung war d.Tiefstpunkt an ORF-Talkshows! Auch mit der medialen Hinrichtung der 22 jährigen Jung-Grünen durch ein. "Bullterrier in grünen Socken" klappte es nicht wirklich.
Mo, 10.04.2017, 11:16 | Rudolf Schön

Erbärmliche Zielsetzung des ORF war schlicht, die junge Petrik "hinzurichten". Man kann sich nur mit Grausen abwenden! Und das alles noch mit Zwangsgebühren mitfinanzieren....Geradezu unmoralisch!
Mo, 10.04.2017, 11:40 | Herrmann Wasabi

Der Dreck(gegen d.Jung-Grüne) wurde klar sichtbar u. mit dieser einseitig getunten Sendung kommt dann so richtig Klarheit in die Geschichte. Kein Ruhmesblatt für d.ORF u.Beteiligte. Mehr eine Schande!
Mo, 10.04.2017, 10:16 | Das Beste, was den

Pseudo "Grün" "Denkern" passieren könnte, wäre, dass man dieser Gruppierung den Brotkorb drastisch höher hängen würde. Egal, ob "Normalen" oder sogenannten "Studierenden". Ganz einfach harte
ARBEIT!
Mo, 10.04.2017, 09:05 | sokrates9

Interessante Aussage: Man hat den Eindruck Hofer hat die Wahl gewonnen! VdB ist praktisch ( erwartungsgemäß :-) ) nicht existent!
Mo, 10.04.2017, 11:49 | Gabriele Gratsch

....und das ist GUT so !!!
Mo, 10.04.2017, 09:03 | sokrates9

Es gab schon einige Highlights:... Alles Plattitüden!.. Definieren sie 5 Punkte des Programmes..Programm der Jungen (Cannabis, usw..).Die Grünen sind ideologisch derzeit unendlich schwach!
Mo, 10.04.2017, 09:33 | boris golan

Nur Cannabis usw,genau das volle Programm
Mi, 12.04.2017, 08:07 | 300gerhard

Ein Programmpunkt wäre: Verhinderung eines nachhaltigen Umweltschutzes. Nur frage ich mich: Für wen?
Mo, 10.04.2017, 08:58 | El Capitan

Wenn die Sendung der Versuch war, der Chefin den Rücken zu stärken, dann ging das gründlich schief. Auch die Jungpolitikerin sah nicht gut aus. Es War insgesamt desaströs.



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