ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


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Werner Reichel
 

Es ist keine dramatische Entwicklung, sondern ein langsamer aber stetiger Trend. ORF1 verliert immer mehr Terrain. Im vergangenen Monat lag der Marktanteil bei den Sehern ab 12 Jahren bei 9,1 Prozent. Das ist ein Minus von 0,8 Prozentpunkten im Vergleich zum August 2013. ORF2 weist hingegen stabile Werte auf und kommt auf 21 Prozent Marktanteil. Das ist ein kleines Plus von 0,1 Prozentpunkten.

Das jünger und kommerzieller positionierte ORF1 entwickelt sich immer mehr zum Sorgenkind. Das Abspielen von Sitcoms und Spielfilmen ist offenbar zu wenig, um junge Seher zu gewinnen und an sich zu binden. Denn der nun veröffentlichte Marktanteil der Seher ab 12 Jahren, spiegelt die tatsächliche Quoten-Situation nur sehr grob wider.

Wesentlich aufschlussreicher wären Zahlen nach Altersbreaks, etwa der Marktanteil bei den 12 bis 19jährigen oder bei den unter 29jährigen.  Weil diese für den ORF aber wenig schmeichelhaft sind und das wahre Ausmaß des stetigen Abwärtstrends zeigen würden, hält man sie lieber unter Verschluss.  Obwohl der Gebührenzahler eigentlich ein Recht auf etwas mehr Transparenz hätte. Ist es doch schließlich „seine“ öffentlich-rechtliche Anstalt.