ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


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Rudolf Gehring
 

Der ORF hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Minus von 29,7 Millionen abgeschlossen.

Trotz der vielen Millionen Euro aus den Zwangsgebühren der Hörer und Seher ist der ORF offensichtlich nicht in der Lage, verantwortungsvoll zu wirtschaften. Die für April des heurigen Jahres fixierte Gebührenerhöhung dient wieder einmal dazu, die Finanzlöcher des ORF auf Kosten der Gebührenzahler zu stopfen.

Ich frage mich daher: „Wann wird endlich auch im ORF nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen gearbeitet?“ Und: „Müssen derart unverschämt hohe Gehälter und Honorare bezahlt werden?“

Die Schwierigkeiten beim ORF nehmen laufend zu, denn die Pläne für das neue ORF-Zentrum wanken: der Umbau ist teurer als geplant, der Neubau wird dafür geschrumpft und der Umzugstermin rückt um Jahre nach hinten. Auch die Zukunft des Funkhauses in der Wiener Argentinierstraße bleibt weiter unklar.

Erinnert das nicht an andere Großbauvorhaben in Wien?

Zu allem Überdruss holt auch den ORF seine Geschichte ein. Hat der ORF Geld dafür erhalten, dass von „ZiB“ bis „Report“ positiv über die Eurofighter berichtet wird? Es ist löblich, dass nun von Generaldirektor Wrabetz eine interne Untersuchung angeordnet wurde. Aber eines darf dabei nicht vergessen werden: der heutige Generaldirektor war damals der kaufmännische Direktor und sollte eigentlich über alle finanziellen Vorgänge in seinem Unternehmen informiert sein.

Statt eine saftigen Gebührenerhöhung abzunicken, wäre es in der Verantwortung des Stiftungsrates, die Diskussion über eine neue Struktur und über die Finanzierung des ORF ohne Zwangsgebühren einzuleiten.