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Werner Reichel
 

Man schaltete Sonntagabend „Im Zentrum“ ein, um zu erfahren, welche Gäste was über die neue Regierung zu sagen haben. Unter den Diskutanten: Peter Filzmaier. Er analysiert, was es gerade so zu analysieren gibt. Was er sagt, ist nicht sonderlich erhellend, nicht besonders tiefschürfend, nicht besonders neu, aber auch nicht schlecht oder falsch, irgendwie so: „Ja, eh“.

Nach dem abendlichen Filzmaier im TV dreht man am nächsten Morgen verschlafen das Radio an. Und - Überraschung - im Ö1-Morgenjournal analysiert Peter Filzmaier, was es aktuell so zu analysieren gibt. Hat der gute Mann eigentlich eine Dienstwohnung im ORF?

Auch im Radio keine großartigen neuen Erkenntnisse vom ORF-Allround-Experten, sondern solide Zusammenfassungen und Zustandsbeschreibungen. Keine Frage, Filzmaier ist rhetorisch begabt, kann komplexe Sachverhalte auf den Punkt bringen, er versteht etwas von österreichischer Innenpolitik, sprich, er ist ein braver und  für den ORF berechenbarer Politik-Erklärbär.

Aber seine Dauerpräsenz im Staatsfunk ist doch etwas ermüdend, zumal es in unserem Land durchaus andere begabte Politik-Experten - noch dazu mit etwas weniger Linksdrall -  gibt. Aber bei Filzmaier weiß der ORF eben immer, was er und die Gebührenzahler geliefert bekommen.