ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


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Andreas Unterberger
 

Die einst durchaus verdienstvolle Vereinigung "Medienkultur" wird jetzt von ORF-Exponenten geleitet. Sie veranstaltet diese Woche eine Diskussion im Presseklub Concordia mit ORF-Generaldirektor Wrabetz.

Sie hat dazu zwei interessante Aussendungen ausgeschickt: Die eine weist darauf hin, dass noch Plätze frei seien (obwohl der Raum eher klein ist).

Die andere aber verlangt dennoch, dass man Fragen bitte vorher schriftlich einreichen möge. Ganz offensichtlich hat Wrabetz Angst vor über den ORF empörten Bürgern, und lässt daher Methoden anwenden, die bisher primär von Auftritten des russischen Machthabers Putins bekannt sind. Dort werden die Fragen nämlich auch vorher gesiebt…

Eigentlich sollten vom ORF interviewte Personen künftig auch eine vorherige schriftliche Einreichung der Fragen verlangen.

Noch in einer anderen Angelegenheit macht sich der ORF kräftig lächerlich: Er hat zumindest in orf.at groß über Inseratenaufträge an zwei FPÖ-nahe Medien berichten. Solche politische Inserate sind immer ärgerlich. Es ist ein Riesenjammer, dass die FPÖ, statt die zu Recht an der SPÖ kritisierte Medienbestechung abzustellen, nun selber begonnen hat, Wünsche nahestehender Medien zu erfüllen. Das kann und soll jeder kritisieren – einzig der ORF hat absolut keine moralische Legitimation dazu. Hat er doch praktisch nie über die Subventionen an linke Medien und Vereine berichtet, obwohl diese tausend Mal größer sind als all das, wo sich jetzt die FPÖ bedient.

Und kassiert er doch selber über die Gebühren den weitaus größten Teil seiner Einnahmen aus Zwangsgebühren.

Verlogen ist da ein Hilfszeitwort…