ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Beitrag Melden

Bitte um ein Stichwort, warum dieser Beitrag als rechtswidrig oder ehrenbeleidigend (gegenüber konkreten Personen) offline genommen werden soll. Dass eine Meinung unerwünscht oder unsympathisch ist, ist kein ausreichender Grund dafür.

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Beitrag melden

Andreas Unterberger
 

In Bremen hat es Montagnachmittag einen brutalen und schweren Mordversuch auf einen AfD-Abgeordneten gegeben. Drei vermummte Gutmenschen haben ihn mit einem Kantholz niedergeschlagen. Das erfährt man auf fast allen deutschen Medien. Die Bilder des Schwerverletzten sind kaum erträglich. 

Wo man es hingegen nicht erfährt, das ist zumindest zu dieser Stunde des Dienstag der ORF.

Dabei hat sich der österreichische Linkssender in den letzten Tagen geradezu darin überschlagen, in allen Sendungen und auf all seinen zwangsfinanzierten Kanälen mit großer Betonung mitzuteilen, dass die von einem Hacker in die Öffentlichkeit gespielten Telefonnummern und Mails alle Parteien getroffen haben außer der AfD. Das musste in jedem Zuhörer zwangsläufig den Verdacht erwecken, dass die AfD dahintersteckt. Obwohl das überhaupt nichts beweist. Das könnte ja etwa auch damit zusammenhängen, dass die AfD ihre Daten besser schützt.

Und jedenfalls ist eine Mordversuch etwas weit Schlimmeres als ein Internet-Datendiebstahl ohne allzugroße Konsequenzen. Die diversen kleineren - fast täglichen! - Anschläge etwa gegen AfD-Büros werden vom ORF ja offenbar prinzipiell nicht berichtet.

Die Wirklichkeit so verzerrt und selektiv darzustellen, kann man nur noch als widerlich bezeichnen.

Nachträgliche Ergänzung: Mit einem Tag Verspätung - und wohl als Reaktion auf orf-watch - haben sie es dann auf orf.at doch gemeldet, wenn auch sehr zurückhaltend etwa gegenüber der anhaltenden Datendiebstahl-Berichterstattung. Dabei werden Daten täglich gestohlen, Mordversuche in Deutschland an Politikern sind mir hingegen seit der Baader-Meinhof-Bande nicht in Erinnerung.  Dementsprechend ist der junge Internet-Nerd, der offenbar die Datendiebstähle im Alleingang - ganz ohne die im ORF mehrfach düster angedeutete große Verschwörung - begangen hat, nach dem ersten Verhör auch gleich wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Was mit eines Mordversuchs Verdächtigen nicht einmal bei den vielen linken Richtern denkbar ist. In der ZIB etwa um 9 Uhr war weiterhin nichts vondem politischen Anschlag  zu hören.