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Niklas G. Salm
 

In seinem Bestreben, die wahren Gründe für die Welle von Gewalt  (vor allem gegen Frauen) zu vertuschen, wird der ORF immer verbissener. Es soll nur ja keine Verbindung zur Masseneinwanderung der letzten Jahre aus dem Allah-Raum, dem Orient und Afrika hergestellt werden. Das würde ja auch irgendwie blöd für die rot-grüne Willkommensklatscher-Fraktion aussehen.

In der ZiB2 am Mittwoch betont daher auch Armin Wolf wieder, dass die jüngsten vier Frauen-Morde allesamt "Beziehungstaten" waren. Also nichts, was Hans oder Franz nicht auch immer wieder einmal passiert. Und im folgenden Beitrag wird der Vorstoß der Regierung, die den Asylstatus nach Straftaten schneller aberkennen will, natürlich als besonders böse und perfide hingestellt. Wo doch alles wieder einmal nur Panikmache ist. Denn: "Drei der vier Mordfälle 2019 wurden von Österreichern bzw. einem EU-Bürger begangen", heißt es im Beitrag eiskalt.

Was uns der Rotfunk dabei wohlweislich verschweigt, sind die näheren Umstände und nicht uninteressanten Hintergründe. Unter den Tätern war nämlich in Wahrheit nur ein Bio-Österreicher. Der andere "Österreicher" war ein eingebürgerter Türke, der nebenbei auch noch ein amtsbekannter und zig-fach angezeigter Islamist war. Er wollte nämlich seit Jahren den ganzen Ort zum Islam bekehren. Ein waschechter Allah-Österreicher namens Senol D. - super! Und der "EU-Bürger" war eigentlich ein in Spanien eingebürgerter Äthiopier mit dem schönen Vornamen Eyob. Aber mit solchen Details möchte der ORF sein Publikum nicht verunsichern.

Es hat ja auch wirklich nichts mit nichts etwas zu tun - maximal mit dem Beziehungsstatus. Aber sicher nicht mit der Asyl-Lawine, Masseneinwanderung aus vormodernen "Kulturen" und schon gar nicht mit Allah oder sonst irgendwas. Nein, nein, die Täter waren Männer, meistens Österreicher und Europäer. Zumindest am Papier halt. Allerdings wird aus dem Allah-Fan Senol nach Übergabe eines österreichischen Passes halt nicht sofort ein schuhplattelnder Schurl, auch wenn das der ORF gerne so darstellt.

Dass die Welle der Gewalt aber schon überhaupt nichts mit der Welcome-Euphorie vergangener Jahre zu tun hat, das beweist auch ein Blick auf orf.at - dort findet man etwa die Story "Lebenslange Haft für Mordversuch". Ein Mazedonier hatte 14mal auf seine schwangere Ex-Freundin eingestochen. Lustiges Detail am Rande: sein Anwalt Mirsad Musliu versichert, dass sein Mandant nie die Absicht gehabt habe, jemanden umzubringen. Ja eh, alles klar.

Dann stolpern wir über den Bericht "Übergriff auf Donauinsel: 21 Monate teilbedingt". Es geht um sexuelle Übergriffe, verurteilt wurde ein junger Afghane. Wir sehen schon, die Regierung betreibt wieder völlig unbegründete Hetze gegen Ausländer, das kristallisiert sich ganz klar heraus. Und schließlich hätten wir noch diese Meldung im Angebot: "Aggressive Kunden: AMS will Grenzen abstecken".

Darin geht es um aggressives Verhalten in AMS-Kursen, was von der Justiz offenbar auch noch gebilligt wird. Ja, wer könnten da bloß diese Aggressiven sein? Sicher auch so fiese Österreicher! Weiters erfahren wir, dass es noch nie so viele Arbeitslosengeld-Sperren in Österreich gab wie 2018. Und zwar wegen unkooperativem Verhalten und Arbeitsunwilligkeit. Woran das wohl wieder liegt?

Ein Muster bestätigt sich jedenfalls - zu tun hat das alles eindeutig mit nichts! Es gibt kein Problem - oder doch? Vielleicht ist der Fake News und alternative Fakten am laufenden Band produzierende ORF selbst mittlerweile ein riesiges Problem?