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Werner Reichel
 

Am Wiener Hauptbahnhof wird in der Nacht auf heute eine 25-jährige Frau erstochen. Es ist bereits die vierte ermordete Frau in Wien und NÖ innerhalb von acht Tagen. Im Ö1-Morgenjournal erfahre davon nichts. Dort arbeitet man stupide seine linke Agenda ab: Brexit, BVT etc. Wie jeden Tag.

Erst als ich auf mein Smartphone sehe, erfahre ich davon auf oe24.at. Auch krone.at berichtet groß. Die beiden bösen Boulevardmedien titeln, dass es bereits der vierte Frauenmord in diesem Jahr ist. Was macht orf.at? Dort berichtet man über den Mord - wie im linken Mainstreamjournalismus üblich - möglichst verharmlosend, ohne jeden Hinweis auf die Herkunft des Täters und auf die beunruhigende Häufung von Frauenmorden in Ostösterreich. „Am Wiener Hauptbahnhof ist es in der Nacht zu einer tödlichen Messerattacke gekommen …“ So wie es zu heftigen Schneefällen in den Alpen kommt, kommt es halt im Osten zu tödlichen Messerattacken.

Vier ermordete Frauen in gut einer Woche sind dem ORF in dieser Meldung nicht einmal einen Nebensatz wert: Einzelfälle, die es schon immer bei uns gegeben hat.

Ja, liebe  Rotgrün-Wählerinnen, wenn es hart auf hart kommt, steht ihr allein da, das reale Leben außerhalb der Unis, Medien, Vereine und Bühnen ist nicht wie von euch erhofft, ein infantil-buntes Multikulti-Matriarchat. Ganz im Gegenteil. Ihr habt einen Pyrrhussieg errungen. Jetzt frisst die Revolution ihre Kinder. Wie lange kann und will die Linke das eigentlich noch verdrängen?

Zurück zum aktuellen Frauenmord; sollte zwischenzeitlich keine weitere erstochen worden sein: Auf oe24.at liest man, dass es sich bei Täter und Opfer möglicherwiese um Spanier bzw. spanisch sprechende Personen handeln soll. In solchen Fällen bekommt man die relevanten Informationen zuerst und oftmals nur von den angeblich bösen Boulevardmedien. Erst wenn diese darüber ausführlich berichtet haben, müssen die sogenannten Qualitätsmedien widerwillig nachziehen. Herkunft, Religion, Milieu, Migrationshintergrund und andere für Multikultiapologeten unangenehme Infos über den gerade aktuellen Mörder verpacken sie zumeist verschämt in den letzten Satz.

Offensichtlich ist es für Linke ein Qualitätsmerkmal im Journalismus, den Menschen Informationen und naheliegende Zusammenhänge und Schlussfolgerungen vorzuenthalten. Der linke Gutmensch will in seiner Blase bei seinen Träumen vom sozial gerechten Multikulti-Utopia von der unschönen Realität nicht gestört werden. Vor realen Messern schützen solche Blasen allerdings nicht.