ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Beitrag Melden

Bitte um ein Stichwort, warum dieser Beitrag als rechtswidrig oder ehrenbeleidigend (gegenüber konkreten Personen) offline genommen werden soll. Dass eine Meinung unerwünscht oder unsympathisch ist, ist kein ausreichender Grund dafür.

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Beitrag melden

njr
 

Dass viele ORF-Journalisten sich nicht einmal mehr den kleinsten Anschein eines unabhängigen öffentlich-rechtlichen Mäntelchen geben möchten, konnten die leidgeprüften Zwangsgebührenzahler schon unzählige Male erleben. Eine Art Unabhängigkeitsgebot, das Generaldirektor Wrabetz auch für die Social-Media-Aktivitäten seiner Mitarbeiter ausgegeben hat, ist schon kurz nach Ausgabedatum von  linken ORF-Journalisten öffentlich der Lächerlichkeit preisgegeben worden, wie etwa ein Tweet von Herrn Kappacher, seines Zeichens Ö1-Redakteur und bestens vernetzt in der SPÖ, beweist: „Schon spooky dass es hier Leute gibt die einen Maulkorb für ORF-ler auf Social Media richtig gut finden. Ihr werdet enttäuscht sein. Wir werden uns den Mund nicht verbieten lassen." (sic)

Das schreibt ausgerechnet ein ORF-Mitarbeiter, dessen Gehalt zu einem großen Teil aus den Zwangsgebühren aller Österreicher ermöglicht wird. Er definiert mit seinen politisch hochgradig einseitigen Reportagen und Interviews beim Radiosender Ö1, in welchen lediglich und ausschließlich linke Standpunkte als allein seligmachenden dargestellt werden, den Begriff „Objektivität“ völlig neu.

Man will sich also nicht den Mund verbieten lassen. Klar doch! Weiter so - wenn, ja wenn der feine Herr ohne Netz und doppelten Boden arbeiten würde, wenn er also in der freien Wirtschaft tätig wäre, wenn er kein GIS-Gebühren-finanziertes Gehalt einstreichen würde, ja, dann wäre alles klar für ein: Volle Fahrt voraus! Dann bräuchte er sich an keine Vorschriften halten, was Inhalt wie Relevanz sowie politische Äquidistanz seiner Tweets und Posts und Messages usw. betreffen könnte.

Doch so ist es ja nun mal nicht. Jeder ORF-Mitarbeiter hat sich betreffs Social-Media-Aktivitäten an die Regeln zu halten! Man kann es sich ja aussuchen! Wenn man sich allerdings entschieden hat, dann hat man sich auch an Gesetze und Richtlinien zu halten. Man kann ja auch nicht nur ein bisschen schwanger sein …

Deshalb sind diese und ähnliche kämpferische Darstellungsversuche in der Online-Welt eine lächerliche Anbiederung an die jeweilige Gefolgschaft. Weit gravierender schlägt hier zu Buche, dass hier eine offene Gegnerschaft zum eigenen Unternehmen postuliert wird.

Selbstverständlich drohen da keinerlei Sanktionen. In der Social-Media-Welt findet man einen Wettbewerbsvorteil, weil man ja hier mit der Bekanntheit, die man ausschließlich durch die braven Gebührenzahler erlangt hat, nachhaltige Resonanz erzielen kann.

Von diesem Geschäftsmodell leben ORF-Größen wie Armin Wolf, Stefan Kappacher und andere mehr. Herrn Kappachers Blog, in welchem er mit dem Bihänder gegen Kurz, Kickl und Konsorten losdrischt, verdankt seine relative Bekanntheit dem Umstand, dass sich der mit Zwangsgebühren finanzierte ORF-Redakteur quasi eine Außenstelle im Internet errichtet hat, von welcher er im Tagesrhythmus die Regierung anpatzt in Stil und Wortwahl, die seinesgleichen sucht.

Es ist schon längst Alltag geworden, dass prominente ORF-Vertreter ganz offen gegen die Regierung agitieren. Wenn dies im ORF, noch ein wenig diskreter vor sich geht, so wird online umso heftiger, unverschämter, beleidigend und unverblümter agiert, wie etwa auf Kappachers eigenem Blog, welcher den sprach-technisch etwas verunglückten Namen „ gehört gebloggt" trägt. 

Lässt man bloß ein paar Kapitelüberschriften von „gehört gebloggt“ Revue passieren, dann weiß man bald, was es mit diesem „unabhängigen“ Blog so auf sich hat: „Kickl und Kurz pfeifen auf die Konventionen“, „Einmal gut mit Waldhäusl durchmischen“, „Strache, leicht irrlichternd im Papamonat“, „Mosers Zeugnis für Kickls Dilettantismus“, „Der Tupfen auf dem identitären Pallawatsch“, „Die Blauen zielen bei der Caritas ins Schwarze“,“Die Staatssekretärin und zweierlei Rotzbuben...“  „Der heilige Sebastian der Frühaufsteher“, „Symbolpolitik mit Stacheldraht und Steckenpferd“, usw….

Wenn man jenen Blog nach Kritik an sozialistischer oder grüner Politik durchforstet, wird man jedoch auch nach stundenlanger Suche nicht fündig, weil das ja offensichtlich nicht die Intention dieses Blogs ist.