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Werner Reichel
 

Ein Samstagmorgen im multikulturellen Österreich. Ein neuer Toter. Diesmal nicht in Niederösterreich oder Vorarlberg, sondern zur Abwechslung in Oberösterreich. Bei einer Massenschlägerei vor einer Shisha-Bar im einst beschaulichen Regau wurde ein 29jähriger Mazedonier gemessert. Vier weitere sind schwer verletzt worden. Das erfährt man zunächst allerdings nur auf krone.at. Auf ORF-OÖ ist anfänglich nur von den berühmten „Männern“ zu lesen. Dabei hat kein anderes heimisches Medium so viele und so gut bezahlte Journalisten wie der ORF. Was machen die eigentlich?

Aufgrund der Berichterstattung der Boulevardmedien muss auch der Multikulti-Funk aus dem Mann einen Mazedonier machen, verramscht die Meldung aber gleichzeitig auf seiner Startseite unten in der Chronik. Unter den prominenten Meldungen in der Bildleiste ganz oben ist sie nicht zu finden. Dort liest man stattdessen über Barbiepuppen und den Wahlkampf in Thailand. Obwohl oder vielmehr, weil sich die Österreicher für die Geschehnisse in Regau weit mehr interessieren. Schließlich sind sie von den importierten blutigen Multikulti-Exzessen direkt betroffen, im Gegensatz zu den Wahlen in Thailand.

Aber der ORF richtet sich nicht danach, was die Österreicher interessiert, er versucht sie von den Themen, die den Linken unangenehm sind und die ihnen schaden könnten, abzulenken. Das ist der ORF-Maßstab, nach dem Ereignisse bewertet, eingeordnet und journalistisch aufbereitet werden.

Man kann es einfach nicht lassen. Es ist immer dieselbe Vorgangsweise bei Multikulti-Bluttaten: kleinhalten, verharmlosen, relativieren, Informationen zurückhalten und falsche Fährten legen. Wenn es - wie bei der Frauenmordserie - nicht mehr anders geht, lenkt man von den Ursachen und Hintergründen ab, ignoriert die Faktenlage, konstruiert hanebüchene Theorien, schiebt die Schuld auf die Behörden und die neue Regierung und bestreitet vehement jeden kausalen Zusammenhang zwischen der unkontrollierten Masseneinwanderung aus dem islamisch-afrikanischen Raum und den Gewalttaten. Man hat sie schließlich selbst lautstark propagiert.

Es ist nur noch elend. Wie lange wollen sie das noch durchziehen? Glaubt man beim ORF ernsthaft, dass sei nur ein temporäres Problem, das man mit seinem Lückenjournalismus und seinen argumentativen Verrenkungen einfach aussitzen kann? Ist man tatsächlich so weit von der Realität entfernt? Ignoriert man die demographischen Entwicklungen und Verschiebungen tatsächlich, oder begreift man nicht, was sie für die österreichische Gesellschaft bedeuten?

Ist man sich nicht bewusst, dass man mit dieser Strategie längst zum Schreibtischtäter geworden ist? Wer falsche Fährten legt, wer argumentative Nebelgaranten wirft, wer permanent Stimmung gegen jene Politiker macht, die versuchen, die aktuellen Probleme zu lösen, wer sich mit den andern politischen Kräften solidarisiert, die für all diese Entwicklungen verantwortlich sind, wer versucht, die Bevölkerung mit der Nazikeule einzuschüchtern und sie moralisch zu erpressen, wer die Aufmerksamkeit der Bürger auf unverfängliche Nebenschauplätze lenkt, wer die offensichtlichen Zusammenhänge zwischen den Gewalttaten und dem kulturellen bzw. religiösen Hintergrund der Täter leugnet, der fördert und unterstützt diese blutigen Entwicklungen, der stellt sich gegen die Interessen des Landes und der Bürger.