ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


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Dr. Hans Christ
 

Laut neuesten Zeitungsmeldungen hat Kanzler Kurz - offenbar in autokratische Manier - entschieden, dass Alexander Wrabetz weiter auf seinem Posten bleiben darf. "Um  die Kontinuität und Unabhängigkeit des ORF zu gewährleisten", so das Argument. Da lachen nicht nur die Hühner, sondern fallen sogar von der Sitzstange. Der Rundfunk war seit der Ära Bacher stets einem parteipolitischen Einfluss unterworfen, unter Wrabetz hat der linke Journalismus zugunsten SPÖ, Grünen und Neos vermehrt hinzugewonnen.

Das scheinen die Türkisen offenbar nicht zu kapieren bzw. zu ignorieren. Und der Koalitionspartner, der gehässiger Berichterstattung besonders unterliegt, macht auf Kuschelkurs und sagt, der ORF sei ÖVP-Sache. Da ich Kurz durchaus für intelligent halte, begreife ich diese Vorgangsweise nicht. Die  Begründung mit einem gesetzlichen "Bildungsauftrag" kann ja wohl auch nicht stimmen, wenn man sich das tägliche Programm von ORF 1 ansieht. Seit der Früh nur amerikanische Sitcoms und Serien.

Mein schon oft geäußertes Fazit: Der ORF soll sich ohne öffentliche Dotierung,  sei es durch Gebühren- oder Steuerzahler, auf dem freien Medienmarkt behaupten, die Frequenz der Werbeeinschaltungen entspricht ohnehin schon denen  der Privatsender, dann können sie ohne Kurz ihren Wrabetz auch behalten.