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Aron Sperber
 

Österreichs Vizekanzler hat sich nicht an die seit einer Woche bestehenden Empfehlungen der Regierung zum Mundschutz im Supermarkt gehalten.

Der österreichische Staatsfunk berichtet jedoch über solche Corona-Fehltritte nur, wenn sie äußere Feinde wie den US-Präsidenten Trump oder innere Feinde wie einen steirischen FPÖ-Landtagsabgeordneten betreffen. Obwohl dessen vor drei Wochen stattgefundenes Pizza-Essen mit drei Freunden nicht einmal gegen den aktuellen Oster-Erlass verstoßen hätte, wurde die angebliche „Corona-Party“ vom ORF in mindestens zehn Beiträgen breitgetreten.

Um von den Verfehlungen des grünen Vizekanzlers zu erfahren, muss man sich hingegen in die Niederungen des Fellner-Boulevards begeben (die Benko-Krone ist ja wie der ORF voll auf Regierunglinie, wofür beide wohl mit fürstlichen Belohnungen durch die Regierung rechnen dürfen).

Man stelle sich die ORF-Berichterstattung zur „blauen Corona-Party in Supermarkt“ vor, wenn der Vize-Kanzler noch Strache geheißen hätte.