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Jan Gössinger
 

In Favoriten ist immer was los. Ein ganzjähriges multikulturelles Straßenfest. Wenn nicht gerade Türken und Kurden aufeinander losgehen, prügeln Serben mitten auf der Favoritenstraße aufeinander ein. Im 10. Bezirk kann man den real existierenden Multikulturalismus bestaunen.

Hier erlebt man die kulturelle Bereicherung hautnah, von der linke Politiker, NGOs und auch der ORF seit Jahren schwärmen. Seltsam nur, dass im Wiener Multikultiparadies so wenig grüne Gutmenschen leben. Gerade einmal sechs Prozent der Favoritner haben 2015 die Grünen gewählt. Zum Vergleich: Im 7. Bezirk waren es 27 Prozent. Besonders viele ORF-Mitarbeiter dürften in Favoriten ebenfalls nicht wohnen. Der Rundfunkgenosse von Welt logiert lieber in nobleren, eher monokulturellen Lagen, wie im 13. Bezirk, in Klosterneuburg oder innerhalb des Gürtels.

Das passt zur redaktionellen Linie des ORF. Man propagiert zwar seit Jahrzehnten Zuwanderung, Islamisierung und Multikulturalisierung, aber selbst möchte man damit nichts zu tun haben. Multikulti genießt man lieber im Theater, im Kino oder im Restaurant. Und die kleine Anna geht in die Privatschule. Selbstredend wegen des besseren pädagogischen Konzeptes. Was sonst?

Deshalb verschweigt der gemeine ORF-Redakteur alle Kollateralschäden dieser unseligen Entwicklung. Das macht er nicht nur um die Österreicher zu belügen, sondern auch für seine eigen Psycho-Hygiene. Wenn im rotgrünen Multikulti-Hausen wieder einmal Migrantengruppen aufeinander losgehen, sind es Faschisten und Rechtsextreme, die gegen Linke kämpfen. Im Ö1-Nachtjournal sprach der Moderator von „türkischen Nationalisten und Rechtsextremisten“. Um direkt danach zu vermelden: Twitter habe Accounts der rechtsextremen Identitären gesperrt.

Das ist öffentlich-rechtlicher Grind-Journalismus. Die Hörer sollen getäuscht und in die Irre geführt werden. Man legt eine falsche Fährte, weg von den eigentlichen Tätern, Verursachern und Verantwortlichen, zu denen im hohen Maße auch die ORF-Redakteure mit ihrer Multikulti-Propaganda gehören.

Und wenn, wie jetzt geschehen, sich rund 30 Serben eine brutale Schlägerei in Favoriten liefern, bei der es mehrere Verletzte gegeben hat, schreibt der ORF verniedlichend von einer „Rauferei“ oder einem „Raufhandel“. Dass es sich dabei um Serben gehandelt hat, liest man freilich erst mitten im Beitrag und nicht in der Überschrift und der Einleitung. Dort ist nur von „Personen“ die Rede. Präziser und informativer Journalismus geht anders.

Der ORF propagiert zwar lautstark die Massenzuwanderung aus dem Balkan, dem islamischen Raum und Afrika, aber mit den Folgen möchte er nichts zu tun haben. Die werden vertuscht, und umgedeutet. Das ist hochgradig unverantwortlich und gefährlich. Und während in ORF-Krimis die Täter noch immer fast ausschließlich Bauernschädeln in Lederhosen oder dumme Rechte sind, linke TV-Experten in Dauerschleife Diversity und Willkommenskultur predigen und konservative Politiker Tag für Tag verteufelt werden, verwandelt sich Favoriten in einen multikulturellen Unruheherd.

Aber davon bekommt der ORF-Seher ohnehin nichts mit, er glaubt noch immer, bei den Unruhestiftern handelt es sich um „Rechtsextreme“ oder um nicht näher beschriebene Personen, also vermutlich um Österreicher, die sind im ORF schließlich immer die Deppen, Rassisten und Bösewichter.