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ORF2Andere, Mo, 03.07.2017, 12:45

Der ORF feiert es unkritisch als großen politischen Erfolg, dass im Nationalrat eine 30-prozentige Frauenquote in Aufsichtsräten beschlossen worden ist. Unbeantwortet bleibt aber die Frage, wie  z.B. im Aufsichtsrat der VOEST in Zukunft 30 Prozent Frauen sitzen sollen, findet man doch an den Hochöfen keine einzige Frau und auch unter den Technikern nur wenige. Man muss sich nur den Prozentsatz der weiblichen Studenten in den MINT-Fächern an der Technischen Universität vor Augen halten und erkennt sofort, dass außer im Fach Architektur kaum Frauen technische Physik, Mathematik oder Maschinenbau studieren. Warum muss jetzt die Firma KTM AG Frauen in den Aufsichtsrat nehmen, entwickeln fast nur Männer die Motoren und fahren die Rennmaschinen auch auf diversen Rennstrecken der Welt.

Warum muss in Zukunft der Eigentümer fachUNkundige Frauen nehmen, nur weil es dem Gesetzgeber gefällt? Dieselben Frauen, die Anstoß nehmen an der eventuellen Unterrepräsentanz von Frauen in Aufsichtsräten, haben noch nie reklamiert, dass Frauen kein Bundesheer bzw. einen Zivildienst machen müssen, was für sie einen Gewinn von einem ganzen Jahr bedeutet, und dass sie gleichzeitig einige Jahre früher in Pension gehen dürfen, und das bei einer längeren Lebenserwartung.

Eine vernünftigere und logischere Quote würde sich ergeben, würde man Aufsichsräte im Prozensatz mit den in der Firma tätigen Frauen/Männern besetzen. Aber dazu benötigte man etwas, was ich in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens vermisse – Logik, gepaart mit Intelligenz.

PS: Wenn wir schon bei Quoten sind, sollte der Gesetzgeber diese ebenfalls einführen in folgenden Berufen: Dachdecker, Hochofenarbeiter, Asphaltierer,  ÖAMTC–Pannenhelfer,  Installateure,  Mechaniker,  Rennfahrer,  Rauchfangkehrer,  Feuerwehrleute,  Piloten,  Maurer,  Stollenarbeiter,  Fliesenleger,  Gerüstbauer ...