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oe1Andere, Do, 19.10.2017, 19:28

Wieder schlägt das Zentralorgan der Öko-Spenden-Industrie zu. Angeblich ist die Zahl der geflügelten Insekten in 27 Jahren um 80 Prozent zurückgegangen. Lustigerweise kenne ich keine einzige Studie, die die Zahl der Insekten erfasst, sondern nur deren Gewicht.

Das Gewicht ist relativ. Ein Maikäfer wiegt in der Größenordnung 100 bis 1000 mal so viel wie etwa eine Gelse. Zudem kann man ein bisschen wählen. Ein maikäferstarkes Jahr in den 1980ern  mit einem maikäferarmen Jahr in den 2000ern vergleichen - und das Ergebnis ist so wie gewünscht. 

Und worauf man warten konnte: Es kann natürlich nur die intensive Landwirtschaft schuld sein. Wie konventionelle Landwirtschaft - wie intensiv auch immer - auf 13 Prozent der österreichischen Fläche zu 80 Prozent weniger Insekten führen soll: Das muss mir mal wer erklären. Und dass die Pestizide heute erheblich umweltverträglicher sind als in den 80er Jahren, das dürfte den Öko-Populisten und ihrem Zentralorgan noch irgendwie verborgen geblieben sein.

Das Beste kommt zum Schluss. Da ist von Bienen die Rede. Ist der Öko-Mafia schon bekannt, dass die Zahl der Bienenstöcke schon seit Jahren signifikant im Steigen ist?