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Georg Frundsberg (oe1 Mi, 15.02.2017, 17:09)
Kulturjournal

Beim ORF schwingt, wo immer es möglich ist, das eigene linke Gedankengut mit. In diesem Bericht musste man sich  diesbezüglich gar nicht anstrengen. Das Thema war durch die Inszenierung des Theaterstücks „Grimm! Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf" unter der Regie von Werner Sobotka praktischerweise bereits vorgegeben.

Aber anhand dieses Berichtes kann man leicht nachvollziehen, wie ein sich selbst bestätigender und dadurch immer wieder verstärkender Regelkreis zwischen den linken Künstlern und den ebenso linken Journalisten entsteht. In dieser Blase dürfte es sich ganz gut leben und in dieser Blase fühlen sich offensichtlich beide Akteure auch recht wohl. Jede Störung dieser Harmonie wird daher massiv bekämpft und jene, die außerhalb dieser Blase leben, werden diskreditiert.

Deshalb auch diesmal Übliches und Bekanntes: Wieder einmal Angstmache vor Trump, aber: Keine Angst vor dem Fremden!

Dorothee Frank: „Das alte Märchen "Rotkäppchen" der Brüder Grimm lässt sich durchaus tagesaktuell und mit einer politischen Botschaft für Kinder aufbereiten“

Schön wie offen die Aufbereitung der politischen Botschaft für Kinder angesprochen wird..

Katharina Menhofer: „Es beginnt zwar mit „Es war einmal“ aber schon in den ersten Sekunden des Stückes wird klar, dass man das Märchenbuch getrost zuklappen kann. (..) Schweinchen Schlau hat dieselbe Frisur wie Donald Trump, und die Geschichte des feigen Hundes wird dank der Medien zur Fake-News Heldengeschichte aufgeblasen. (..) Die Botschaft ist alt aber gültig: keine Angst vor dem Fremden, Toleranz gegenüber den Andersdenkenden und Mut, den eigenen Weg zu gehen.“

Die Botschaft ist damit ganz auf ORF-Linie. Wobei die Toleranz gegenüber Andersdenkenden beim ORF sicherlich noch Verbesserungspotential nach oben hat, um es einmal vornehm auszudrücken. In der täglichen Berichterstattung habe ich von dieser Toleranz noch nicht viel gemerkt. Andersdenkende werden mitunter schon einmal gemeinsam mit Hitler oder Erdogan abgehandelt.

Werner Sobotka: „Die Grundaussage ist: Es gibt etwas Vertrautes und etwas Fremdes. Und es ist nicht zwingend das, was im Fremden existiert, negativ.“

Stimmt. Aber das Fremde ist deswegen auch nicht zwingend positiv. Und solange Andersdenkende ohne jegliche Grundlage als Rechtsradikale oder Nazis abqualifiziert werden, kann ich von der angeblichen Aufgeschlossenheit anderen gegenüber wenig erkennen.

Fr, 17.02.2017, 11:10 | Snapchat 2017

Ob diese ständige linke Agitation & Propaganda nicht langsam für die Linke auch kontraproduktiv wird und nur noch zum Narzissmus der ORF-Redakteure*innen dient? Diese Manipulation nervt doch nur noch.
Do, 16.02.2017, 23:48 | Andreas Maier

Vor der nächsten Nationalratswahl fängt dann wieder das große Schwitzen an, bei unseren ungeliebten, doch dank Zwangsgebühren wohlig ausfinanzierten Propagandaparasiten ...
Do, 16.02.2017, 21:56 | dhmg

"Das Fremde" ist nicht notwendigerweise positiv, das stimmt. Vor allem ist das Fremde eines - unbekannt. Darum, wenn hier schon philosophiert wird, haben ja auch Passkontrollen ihren Sinn.
Do, 16.02.2017, 21:53 | dhmg

Ist nicht auch Wien, mit der hohen Konzentration an Ministerien, Verwaltungsapparaten und insbesondere dem Ausländeranteil sowie Rot-Grüner Politik eine einzige riesige Blase??
Do, 16.02.2017, 22:05 | Kurt B.

Wien ist sowieso nicht mehr zu halten. In Wien findet sich schon jetzt keine politische Mehrheit mehr um diese Situation zu ändern.. Aber die Wiener wollen das anscheinend so..
Do, 16.02.2017, 19:33 | vesparaser

Diese "Journalisten" hätten es im 3. Reich auch weit gebracht. Servile Zeitgeistritter sind immer gefragt. Wen die Götter bestrafen wollen, den schlagen sie mit Blindheit.
Do, 16.02.2017, 16:29 | Freier Mensch

ORF = Verschwendung,Vertrottelung,Verschwulung,Vergenderung,Verarmung geistig,Verächtlichmachung andersdenkender,Verkorruptionierung,VerRotGrünung,VerKernung,VerBellung,VerWolfung,Verarschung puuur !!
Do, 16.02.2017, 13:56 | Und in Beijing ist ein Rad umgefallen . . .

Irgendwie bekommt man bei dem ganzen einen Eindruck, welche Atmosphäre beim ORF herrscht: da kann man vor sich hin reden, irgendwas, auch Beliebiges - es muss nur linxcorrect sein. Das genügt.
Do, 16.02.2017, 13:37 | Mankovsky

Nur Vollidioten begegnen Neuem ohne prüfende Neugier. Aber mach das einem ORFler oder Staatskünstler klar...
Do, 16.02.2017, 12:55 | boris

Toleranz ist die letzte tugend vor dem untergang.



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