ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Rubriken

Archiv

Beitrag Melden

Bitte um ein Stichwort, warum dieser Beitrag als rechtswidrig oder ehrenbeleidigend (gegenüber konkreten Personen) offline genommen werden soll. Dass eine Meinung unerwünscht oder unsympathisch ist, ist kein ausreichender Grund dafür.

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Beitrag melden

Andreas Unterberger
 

Fast schon jede ORF-Meldung, ob in Online, TV oder Radio, ist hochgradig manipulativ. Streiten kann man höchstens, ob mehr zugunsten von Rot oder von Grün manipuliert wird. Mehrheitlich dürfte das Pendel wohl zugunsten von Grün ausschlagen. Freilich sind die beiden getrennt antretenden Parteien in den meisten Fragen ohnedies identisch positioniert. Das sollte aber eigentlich egal sein, da auch beide zusammen nur für ein Drittel der Österreicher stehen, während die seit 40 Jahren kontinuierlich rechts der Mitte stehende Mehrheit vom ORF kontinuierlich provoziert wird. Das hat jedoch wiederum die Unglücksministerin Raab in einem Schub von bürgerlichem Masochismus nicht gehindert, dem ORF künftig eine noch viel breitere und besser gesicherte Basis für Zwangsgebühren zu schenken.

Einige Beispiele der ORF-Manipulationen aus den letzten Stunden, die mir ganz ohne systematische Suche zufällig untergekommen sind, oder auf die mich Leser dankenswerterweise hingewiesen haben:

  1. Da gab es am Wochenende einen sogenannten "Klimastreik", eine grüne Demonstration, die von sehr niedriger Teilnahmeanzahl geprägt war. Selbst in Wien kamen sogar laut ORF nur einige Tausende zusammen (die vom ORF veröffentlichen Aufnahmen deuten auf noch weniger hin, in ersten Berichten war auch überhaupt nur von 1000 Teilnehmern die Rede und die rot beherrschte Wiener Polizei gab erstaunlicherweise im Gegensatz zur sonstigen Gewohnheit keine Zahlen bekannt – auf wessen Wunsch immer). In den Landeshauptstädten waren es überhaupt nur jeweils wenige Hundert. Das sind lächerliche Teilnehmerzahlen, bei denen objektive Berichterstattung eigentlich noch jene Teilnehmer in Frage stellen müsste, die von linken Lehrern klassenweise direkt zur Demo (ab-)geführt worden sind (was eigentlich klar rechtswidrig ist – aber zumindest bei der rot-pinken Wiener Schulverwaltung sogar das erwünschte Verhalten darstellt). Wie jedoch berichtete der ORF darüber, der sonst Veranstaltungen dieser Größenordnung meist gar nicht wahrnimmt? Er tat das mit der Überschrift "Klimastreik nimmt Politik in die Pflicht", als ob ein paar tausend Jugendliche den demokratisch gewählten Gesetzgeber zu irgendetwas verpflichten könnten. Steckt da grüner Größenwahnsinn dahinter?
  2. Noch blamabler wird die geringe Teilnehmerzahl (die in Wahrheit damit zusammenhängt, dass die Klimaradikalen noch immer nicht begriffen haben, dass sie durch die extremistischen Nötigungs-Aktionen der Straßenkleber fast schon die letzten Sympathien verloren haben) für die Grünen und den ORF, wenn man die ORF-Berichterstattung der letzten Tage vor der Demonstration verfolgt hat: Diese waren von gleich mehreren de facto für den "Klimastreik" werbenden Beiträgen geprägt. Auf Online war diese Werbung sogar Spitzenmeldung. Das alles hat absolut nichts mehr mit objektiver Berichterstattung zu tun. Denn Kundgebungen ohne rotgrüne Vorzeichen werden nie durch solche Vorankündigungen beworben.
  3. Ebenfalls praktisch nie wird vom ORF trotz seiner gesetzlichen Informationspflichten der migrantische Hintergrund bei Kriminalitätsberichten erwähnt. So beispielsweise auch nicht bei dieser Meldung (bei der es in Wahrheit um einen kosovarischen Serieneinbrecher geht, wie man anderen Medien entnehmen kann). Offenbar glauben die ORF-Genossen immer noch, ein Informationsmonopol zu haben, das den Menschen jede von den dortigen Politkommissaren erwünschte Wirklichkeit vorspielen kann. In Wahrheit aber verliert der ORF mit jeder solchen Desinformation täglich noch mehr an Glaubwürdigkeit.
  4. Völlig einseitig wurde auch über ein weiteres Thema berichtet: Die (mutige und richtige) Entscheidung einer niederösterreichischen Schuldirektorin, einige ohnedies durchaus milde Bekleidungsvorschriften auch für eine öffentliche Schule einzuführen (dabei wurden etwa Kappen oder bauchfreie Kleidung im Unterricht verboten). Im Radio-Mittagsjournal kam dazu – natürlich – nur eine Schülervertreterin zu Wort, die das mit schwachen Phrasen kritisierte (die Kleiderwahl diene der "persönlichen Entfaltung" …).
  5. Fast täglich, schon beginnend beim Frühstücksfernsehen, bekommt die Arbeiterkammer, also eine total sozialistisch beherrschte Organisation, im ORF Auftritte, die prinzipiell immer positiv für die AK ausfallen und wo fast nie die Stimme irgendeiner Gegenseite zu hören ist. Vor wenigen Tagen ist die Arbeiterkammer (im relativ meistgesehenen ORF-Kanal) sogar durch einen ganzen "Doku"-Film des ORF bejubelt worden. Ganz offensichtlich laufen da – neben der ideologischen Gleichschaltung – kontinuierlich Solidaritätsaktionen zwischen zwei Organisationen, die von Zwangsgebühren leben, die aber gerade deshalb von immer mehr Bürgern abgelehnt werden.
  6. Da ist dem einzigen Mann in der gesamten ORF-Redaktion mit bekannten Sympathien für eine nichtlinke Partei, also Christian Wehrschütz, erstmals ein eindeutiger Fehler unterlaufen (er hat sich einen russischen Propagandabericht unterjubeln lassen). Unglaublich, wie dieser Fehler im eigenen Medium breitgetreten worden ist, während die Hundertschaften von Fehlern der linken "Kollegen" prinzipiell übergangen werden.
  7. Noch schlimmer: Wehrschütz bekam in der Folge zwei Aufpasser beigestellt, in der ORF-Sprache: "zwei Journalisten". Am allerschlimmsten ist aber: Wenige Tage, bevor diese Beistellung bekanntgegeben worden ist, hat der linksradikale "Falter" schon genau das verlangt. Jetzt wissen wir also endgültig, wer im ORF das wirkliche Kommando führt.

Wenn jemand weitere Beispiele sucht, kann er fast täglich neue hier auf www.orf-watch.at  finden.

Wundert sich in der ÖVP noch irgendjemand über die triste Lage der einst so großen Partei, wenn sie den Zorn der bürgerlichen Österreicher weiterhin so brutal ignoriert, den die Einführung der alle Österreicher, einschließlich der Unternehmen(!), treffenden Zwangsgebühr ausgelöst hat? Niemand versteht, warum sie da nicht, wenigstens Fünf nach Zwölf, so wie sie es richtigerweise beim grünen Heizungsgesetz tut, einen Rückzieher in die richtige Richtung macht. Oder will die schwarze Parteiführung unbedingt, dass die Blauen, die nach jüngsten Umfrageergebnissen schon über der 30-Prozent-Grenze liegen, wirklich alle ihre Wähler einsammelt?