ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Claus Reitan (Öffentlich-rechtlich: So, 27.07.2014, 17:16)
ORF eilt der Politik davon

Geht es so weiter, ist der ORF wieder einmal schneller als die Politik: ORF-General Alexander Wrabetz hat in einem aktuellen Interview klar erkennen lassen, welche Themen die Agenda des Hauses bestimmen. Zum Abruf-Portal für Filme plant er eines für Klassik, zu den vier bestehenden erwägt er einen weiteren Fernsehkanal und das renovierte Gebäude am Küniglberg möge nach dem Umbau ein Zentrum für alle Plattformen und Kanäle des ORF sein. Der Plan hat viel für sich, zumindest aus der Sicht des ORF-Generals. Die Medienwirtschaft und die Medienpolitik sollten sich rasch damit befassen, ehe ihnen ein in zwei Jahren neu aufgestellter ORF wiederum Preise und Bedingungen diktiert. Davon haben die Betroffenen ja genug, wie sie inoffiziell versichern, während sie offiziell den ORF-Kollegen schmeicheln, um gut ins Bild zu kommen.

So, 27.07.2014, 18:59 | Blauwal

Die Firma Netflix kommt bald nach Österreich: Klar dass der ORF reagieren möchte. Aber es wird dann zwangsweise ORF-Gebührenerhöhungen geben: Schlecht für die Österreicher. Wrabetzt gehört eingebremst



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