ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Claus Reitan (Öffentlich-rechtlich: Sa, 12.07.2014, 13:05)
Was läuft hinter den Kulissen?

Was ist da bloß los? SPÖ-Chef Werner Faymann sagte sein Sommer-Interview mit dem Mittagsjournal von Ö1 ab. Schade. Dafür war eines mit Neos-Chef Matthias Strolz zu hören - nicht scharf geführt, aber von Strolz mit neuen Vorschlägen und mit neuen Formulierungen flott und frisch bestritten. Faymann seinerseits soll bereits wiederholt Einladungen zu einem Gespräch in das ZiB2-Studio abgelehnt haben. Ebenso mehr als nur eine zu einem Gespräch mit Ö1-Redakteuren. So entwickelt sich eine verkehrte Medienwelt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erhält eine Gebühr, ohne seine Info-Pflichten erfüllen zu können, und die Interviews mit dem Kanzler- bzw. SPÖ-Chef Werner Faymann erscheinen in einer Boulevardzeitung. Was tun? Der bei Faymann anfragende ORF sollte den Vorgang öffentlich und transparent gestalten: Wie lauten die Interview-Anfragen? Wie lauten die Absagen und deren Begründung? Spätestens, wenn Faymann bei den TV-Sommergesprächen zu Gast ist, sollte Klarheit herrschen. Ehe hinter der Unklarheit vermutet wird, jemand möchte etwas verbergen oder aushandeln. Beide, ein steuerfinanzierter Bundeskanzler ebenso wie eine gebührenfinanzierte Fernsehanstalt sind zu Transparenz und Rechenschaft verpflichtet. 

Mo, 14.07.2014, 11:44 | Andreas Lindner

Die vereinigten Tendenziös-Journalisten haben Wolfgang Schüssel damals den Titel 'Schweigekanzler' gegeben, weil er sich nicht zu jedem ihrer aufgeblasenen Gschichteln geäussert hat. Unter Schüssel...
Mo, 14.07.2014, 11:44 | Andreas Lindner

..wurde unser Land in die Tiefe reformiert – freilich vieles davon ab 2007 wieder umgedreht. Unser aktueller Kanzerdarsteller äussert sich hingegen überhaupt nicht, auch nicht zu den elementarsten...
Mo, 14.07.2014, 11:45 | Andreas Lindner

III: Themen. Er refomiert NICHT, er äussert sich NICHT, er schlägt Interviews aus. Was für einen Staatsmann und welch kritische Medien wir doch haben…
Mo, 14.07.2014, 15:04 | Alexander

Dank Schüssels Reformen werden Gerichte noch jahrelang zu tun haben.
Di, 15.07.2014, 08:35 | Andreas Lindner

Mir scheint, Sie verwechseln etwas. Nicht d.Gerichte sondern d. Staatsanwaltschaft werden v.Roten u.Grünen dauerbeschäftigt u die angeschl. Medien berichten dann groß. Die meisten enden m.Einstellung
Mo, 14.07.2014, 06:25 | anton m. rehberger

das interview mit dem neo-Chef war eher auf dem populismuslevel.
der ruf nach dem starken mann in Zeiten ökonomischer propleme..kennen wir
von Adolf.
die Richtlinienkompetenz in Berlin wird nie verwen
So, 13.07.2014, 21:42 | Blauer Sonntag

Ich habe gelesen, und das klingt plausibel, dass Faymann seit dem TV-Sommergespräch 2012 ( http://www.youtube.com/watch?v=bCQF-RDiyLE ) Angst vor dem neugierigen Nachfragen von Armin Wolf hat.



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