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Werner Reichel (Ideologie: Mo, 29.09.2014, 17:33)
Fleischessen ist rassistisch

Wissen sie, was ein Karnist ist? Sie! Zumindest dann, wenn Sie gerne Wurstsemmeln, Schweinsbraten oder Geflügel essen. Sie stehen damit auf einer Stufe mit den Nazis. Denn Karnismus hat dieselben Wirkungsweisen wie Rassismus und Sexismus. Das berichtet zumindest der ORF auf seiner Internetseite science.orf.at.

Nachdem das Schreckgespenst Klimaerwärmung niemanden mehr so recht Angst einjagen will und man Multikulti dank Islamistengewalt und Schariapolizei vorerst lieber nicht allzu lautstark propagiert, haben die Gutmenschen neben dem Genderismus nun ein zweites und weites Betätigungsfeld gefunden, um ihre Mitmenschen zu belehren, zu bevormunden und zu gängeln: die Ernährung. Gutmenschen haben ja, so wie Islamisten, das Verlangen, das Leben ihrer Mitmenschen nach ihren Vorstellungen von A bis Z zu regeln und zu kontrollieren.

Und dazu gehört bei beiden Ideologien auch die Ernährung. Und wie in solchen Fällen üblich, sind Freund und Feind bereits klar definiert und die moralische Landkarte bereits gezeichnet. Das politisch-korrekte Netzwerk aus linken Politikern, NGOs, „Wissenschaftlern“ und Mainstreammedien zieht nun für die vegane Sache in die Propagandaschlacht gegen die Seuche Karnismus. Veganismus ist aktuell jene Sau, die man durchs politisch-korrekte Dorf treibt. Und einer der engagiertesten Sautreiber ist selbstredend der ORF. Man lässt keinen politisch-korrekten Schwachsinn aus.

Die linken Mainstreammedien, deren Ende dank ihres atemberaubend schnellen Leser- und Seherschwundes bereits absehbar ist, machen, solange sie eben noch können, das, was sie seit Jahren machen, die Bevölkerung mit der politisch-korrekten Ideologie zu indoktrinieren. Veganismus ist trotz der Propaganda und des Medienhypes eine gesellschaftliche Randerscheinung, die lächerliche Ersatzreligion einiger urbaner Bobos.

Trotzdem versuchen die politisch-korrekten Lohnschreiber all jenen ein schlechtes Gewissen zu machen, die gerne Steaks, Debreziner oder Tafelspitz essen. Das geht zwar nicht von heute auf morgen, aber Neosozialisten sind hartnäckig. Ihre  Botschaft ist simpel: Veganer sind die besseren Menschen, Karnisten hingegen mordlüsterne Untermenschen. Das lehrt jedenfalls der neue „Superstar“ der Veganer, die amerikanische Psychologin Melanie Joy. Sie hat vor kurzem einen Vortrag in Wien gehalten und dabei die Frage beantwortet, warum sich Karnisten nicht wie sie selbst vor Fleisch ekeln.

Schuld ist die dominante Ideologie des Karnismus, die uns beibringt, es wäre normal, Tiere zu essen. Das ist es laut Frau Joy nämlich nicht. Warum auch immer. Und wer nicht ihrer Meinung ist, hat sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt und muss solange bekehrt und angeleitet werden, bis er beim Anblick eines saftigen Steaks Ekel empfindet und nur noch dann Heißhunger bekommt, wenn er frisch gemähten Löwenzahnsalat sieht.

Warum? Weil Frau Joy und ihre Ernährungsgenossinnen (die überwiegende Mehrheit der Veganer ist weiblich) glauben, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Gutmenschen dulden bekanntlich keine andern Meinungen und Lebensweisen. Wer nicht wie sie is(s)t, ist rückständig, dumm oder böse.

Der Ideologie einen Namen zu geben, mache sie erst sichtbar, meint Psychologin Joy. Oder anders, man muss den Feind klar benennen und ihn stigmatisieren, um ihn effektiv bekämpfen zu können. Wer eine Käsekrainer verdrückt, der sollte  ins Karnisten-Straflager. All diesen gefährlichen und menschenverachtenden Schwachsinn berichtet der ORF und lässt ihn einfach so im Raum stehen. Und das noch dazu auf orf.science.at, so als ob das Geschwafel von Frau Psycho-Joy auch nur irgendetwas mit Wissenschaft zu tun hätte.