ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Werner Reichel (Fakten: Fr, 07.11.2014, 11:25)
Seherschwund bei ORF-Infosendungen

Die jungen Zielgruppen hat der ORF schon mehr oder weniger abgeschrieben. Für österreichische Teens und Twens spielt das öffentlich-rechtliche Fernsehen schon lange keine Rolle mehr.  Doch nun kommen dem Staatsfunk auch immer mehr ältere Seher abhanden. Und zwar dort, wo es dem ORF am meisten weh tut. Bei seinen Infosendungen. Immer weniger Menschen wollen sich via ORF-TV informieren. Laut einer senderinternen Quotenanalyse, die TV-MEDIA zugespielt wurde, „kommt Bundesland heute im Untersuchungszeitraum 2014 auf 55% Quote.“ Ein Jahr davor waren es noch 57%. Besonders in Wien und NÖ sind die Zuseherzahlen abgestürzt. Die ZiB1 liegt derzeit bei rund 44%, 2011 waren es 49%.

Diese Zahlen sind für die Staatsfunker in mehrerlei Hinsicht alarmierend. Der  ORF scheffelt rund um Bundesland heute und ZiB1 die meisten Werbegelder, die Infosendungen sind die  öffentlich-rechtlichen Aushängeschilder  und damit die Legitimation für die Zwangsgebühren, außerdem sind sie der Hauptgrund dafür,  warum die SPÖ ihren Staatsfunk  so lieb hat, bzw. die jeweiligen Landesfürsten ihre Landesstudios.

Wenn die ORF-Infosendungen immer weniger potentielle SPÖ-Wähler erreichen, wird auch der ORF für die Sozialdemokraten immer uninteressanter. Denn ein Propagandafunk, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor sich hin sendet, ist vollkommen wertlos. Und damit sind auch Privilegien und Jobs am Küniglberg gefährdet.

Der ORF will laut TV-MEDIA seine Infosendungen nun mit  neuem Design auffrischen. Doch das wird wohl zu wenig sein. Denn  wie das TV-Studio aussieht und welche Krawatte der Nachrichtensprecher trägt,  ist den Österreichern relativ wurscht. Einer der Hauptgründe warum sich immer mehr treue Seher vom Staatsfunk abwenden, ist seine  linke politisch-korrekte Schlagseite.  

Angesichts der immer größer werdenden Kluft zwischen den Erfahrungen, die die Österreicher tagtäglich machen und der vom ORF vermittelten Realität, informieren sich mittlerweile selbst  treue ORF-Seher über andere Kanäle. Aber ein Umdenken  ist nicht in Sicht.  So wie auch die SPÖ,  macht man eben weiter, solange es noch geht.

Sa, 22.11.2014, 09:30 | Herbert Salami

Wer sich dem Diktat (ORF-Gebühren) unterwirft ist selbst Schuld. Ich sehe schon jahrelang keinen ORF und zahle daher auch keine Gebühren. Was wohl ORF III kostet - keine Seher aber enorme Kosten.
Do, 13.11.2014, 08:10 | Günter Turner

Tarek Leitner/ZiB2: "..die rechtsextremen und rechtspopulistischen Parteien im EU-Parlament..." Das ist wohl eine Frage des Standpunktes. Aus d. Mitte gesehen ist d. ORF ein linkspopulistischer Send
Mo, 10.11.2014, 12:19 | Max Kurttel

Die linke Volksfront ist in Radio und Fernsehen bis zur ideologischen Verblendung unterwegs. Daher habe ich das Konsummieren des ORF-Fernsehen und Radios nahezu eingestellt.
Mo, 10.11.2014, 13:05 | raeter

Ich boykottiere ORFTV konsequent. Es bleibt der regionale Radiosender, dessen Musik mir gefällt. Kommen Nachrichten oder redaktionelle Beiträge schalte ich meistens ab.Österreich TV ist Servus TV.
Sa, 08.11.2014, 18:28 | ettu

Die linke Propaganda wird seit vielen Jahren betrieben, mit der Zeit immer ärger und primitiver. Erfreulich, dass ORF-WATCH anspricht worüber sich ORF-Kunden-Zwangsgebührenzahler schon lange ärger
Sa, 08.11.2014, 13:17 | ORFprivatisierenNOW

Man kann einige Leute immer anlügen und man kann alle Leute hie und da anlügen. Aber man kann nicht alle Kunden permanent (via ORF-Nachrichten) anlügen. Ob das der ORF je begreifen wird?
Fr, 07.11.2014, 12:58 | Zenius

Es gibt also doch noch erfreuliche Nachrichten.



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