ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Werner Reichel (Öffentlich-rechtlich: Sa, 25.04.2015, 09:57)
Das Wunder Song Contest

Es gibt kein Entkommen! Der Song Contest ist allgegenwärtig. Und dabei findet das Musikantentreffen erst in knapp einem Monat statt. Mittlerweile weiß der brave ORF-Konsument wirklich alles über das Super-Wahnsinns-Mega-Event. Wie viele Kilometer Kabel in der Stadthalle verlegt worden sind, wie toll Michael Häupl, Maria Vassilakou, Gery Keszler oder Conchita Wurst das Schlagerwettsingen nicht finden, ja wirklich jeder aus dem unerschöpflichen linken Medien-Stadtwien-Kunst-Politk-Kultur-Marketing-Unterhaltungs-Biotop hat schon mindestens ein tiefsinniges Statement zum ESC für die ORF-Kameras oder die roten Boulevardblätter abgegeben.

ORF und SPÖ bieten wirklich alles auf, um den Song Contest zu promoten und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Da muss jeder mit anpacken. Ausnahmslos. Selbst die biedere ORF-Wissenschaftsredaktion ist Teil der gigantischen ESC-Cross-Promotion. Auf science.orf.at ist zu lesen: „Song Contest erzeugt europäische Identität“.

Hurra. Was für eine gute Nachricht, sind die vielen Steuergeldmillionen also doch sinnvoll investiert. Wenn das so weiter geht, vermeldet die ORF-Religionsabteilung nächste Woche auch noch, dass der Song Content zur Erleuchtung führen kann. Wobei, so falsch wäre das gar nicht.

 

 

Mi, 06.05.2015, 09:51 | Matthias

In der U-Bahn Station Praterstern wurden mehrere Monitore angebracht. Der Fahrsklave...äh...gast wird durch einen Korridor gehetzt wo links und rechts Concita versucht erotisch und sinnlich dreinzubl
Di, 28.04.2015, 16:40 | Deadwood

.... Conchita Gurke!
[Ihr solltet ein bisserl mehr Platz fürs Raunzen und Matschgern lassen.]
Di, 28.04.2015, 16:38 | Deadwood

Als Freizeit-Vegetarier (nur 22 Stunden pro Woche gibts Würstl) fordere ich mehr Rücksicht auf die menschlichen Gefühle der Vegaterier und Veganer.
Ich fordere die Umbenennung der Bärtigen in Co
Mo, 27.04.2015, 14:56 | ORFprivatisierenNOW

Wie schreibt science.orf so naiv? "Es geht niemals nur um die Musik, so eine Forscherin". Falsch, Gnädigste, dort geht es ÜBERHAUPT NICHT um Musik. Nur um Agitation verschiedenster Art.
Mo, 27.04.2015, 14:50 | gerard

Durch die aufdringliche, penetrante Reklame für den sogenannten Song-Contest ist dieser längst ein Minderheitenprogramm geworden. Ich kenn jedenfalls niemanden, der einschalten wird.
Mo, 27.04.2015, 12:25 | Arabella Mortadella

früher hassten die Linken den Song-Contest genauso wie die Bundeshymne, nun aber ist das "Post-Wurst-Zeitalter" angebrochen:



Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Kommentar senden