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Werner Reichel (Fakten: So, 21.06.2015, 11:56)
Grazer Amokfahrt: Die Angst vor dem Zuseher/Wähler

So wie mir dürfte es sehr vielen Österreichern ergangen sein. Irgendetwas Arges sei in Graz passiert, sagt mir ein Bekannter, der von der Amokfahrt gerade im Autoradio gehört, aber nicht alles mitbekommen hat. Ich nehme sofort mein Smartphone und schau - dumme alte Angewohnheit -  auf orf.at:  Drei Tote, viele Verletzte, 26-jähriger Täter. Eines steht laut Polizei bereits fest: Die Tat hat keine terroristischen Hintergründe.

Als gelernter Österreicher und ORF-Konsument weiß man natürlich sofort, dass es sich bei diesen spärlichen Angaben zum Täter unter Garantie um keinen autochthonen Österreicher handelt. Wäre er einer, man hätte es vom ORF sofort und in den ersten Zeilen, vermutlich sogar in der Headline, erfahren. Also schauen mein Bekannter und ich auf andere Seiten und wissen wenige Sekunden später, der Täter ist ein Bosnier (mit österreichischem Pass).

Ja, so dürften es sehr viele minderinformierten ORF-Konsumenten gemacht haben, selbst diejenigen, die gerne und oft betonen, dass die Herkunft des Täters völlig unwichtig sei, die Medienkonsumenten sie deshalb auch nicht zu wissen bräuchten. Jeder, der sich entgegen dem Willen der Hüter der politisch-korrekten Moral, trotzdem darüber informieren möchte, sollte ein richtig schlechtes Gewissen haben, weil schon allein das Interesse an der Herkunft des Täters verkommen und total nazi ist.

Diejenigen, die andere gerne und oft als Nazis und Hetzer abstempeln, sind auch diejenigen, die nicht müde werden auf die Herkunft eines Täters hinzuweisen, wenn sie sie für ihre eignen Zwecke instrumentalisieren können. Also wenn der Täter ein „echter“ Österreicher ist oder aus sonst einem westlichen oder hochentwickelten Land (USA, Schweden, Israel, Japan etc.) kommt.

Zudem wurde sofort und viel zu früh von der Polizei kundgetan, dass die Tat in Graz keinen terroristischen oder „fanatischen“ Hintergrund habe. Auch die Medien, die ansonsten jede Aussage der Polizei mindestens zehn Mal kritisch prüfen und hinterfragen, haben sie diesmal eins zu eins und dankbar übernommen.

Einen terroristischen oder religiösen Hintergrund konnten Polizei und Journalisten offensichtlich aus dem Stand ausschließen, obwohl es vor rund einem halben Jahr ähnlich Vorfälle in Frankreich gegeben hat. Die Kleine Zeitung berichtet damals: „In der französischen Stadt Dijon hat ein fanatischer Muslim am Sonntagabend sein Auto unter "Allahu Akbar"-Rufen in Fußgängergruppen gesteuert und dabei elf Menschen zum Teil schwer verletzt. Auch in Nantes kam es zu einem ähnlichen Vorfall.“

Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird jeder, der auch nur einen Gedanken in diese Richtung verschwendet, mit einem politisch-korrekten Bannfluch belegt und sofort als Hetzer, Rassist etc. entlarvt. Das zeigt, wie groß die Angst der politischen und medialen Elite vor den Bürgern/Wählern mittlerweile ist. Eine terroristisch oder islamistisch motivierte Tat wäre nach den für die SPÖ verlorenen Landtagswahlen, den anstehenden in  Oberösterreich und Wien sowie wegen der derzeitigen Debatten über die heimische Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik eine politische Katastrophe.

So wurde FPÖ-Chef Strache, der auf Facebook kurz nach der Amokfahrt gepostet hatte, dass ein religiöser Hintergrund nicht auszuschließen sei,  heftigst kritisiert. Dabei stellt sich die Frage, was eigentlich schlimmer und gefährlicher ist, aus politischen Gründen gewisse Tatmotive sofort auszuschließen oder aus politischen Gründen nicht auszuschließen. Natürlich würde Strache diese Tragödie für seine Zwecke instrumentalisieren, wenn er es könnte, aber die Empörung der Guten und Gerechten darüber ist reine Heuchelei.

Man stelle sich vor, ein kleiner FPÖ-Funktionär würde aufgrund familiärer Schwierigkeiten oder einer Psychose Amok laufen. Wie würden ORF, Falter, Profil und Co. darüber berichten?  Eben.

Statt einfach über ein furchtbare Tragödie möglichst unvoreingenommen, sachlich und umfassend zu berichten, wird jede Information, die an die Öffentlichkeit weitergegeben wird, daraufhin abgeklopft, was sie nicht bei der ohnehin schon murrenden Bevölkerung möglicherweise auslösen könnte und entsprechend adaptiert. Da steht dann, noch bevor die polizeilichen Ermittlungen so richtig angelaufen sind, bereits fest, welche Hintergründe die Tat garantiert nicht gehabt hat. Das ist extrem unseriös und zerstört das Vertrauen der Bürger in Polizei, Politik, Medien und ORF nachhaltig.

So, 04.10.2015, 09:57 | Anti-Pogrom

Nachdem nun ein paar Monate vergangen sind wird der Amokfahrer in den Medien nun sogar als Christ dargestellt. Der Staat tut offensichtlich alles um die wahren Motive des Täters gezielt zu verbergen.
Fr, 26.06.2015, 15:22 | Erich

"Wer nach der Nationalität des Täters fragt hat nicht genug nachgedacht" - Leserbrief eines DI Enzesberger aus Graz in den SN, der dafür dankt, dass von einem "zweifachen Familienvater"
Fr, 26.06.2015, 15:24 | Erich

und einem "26-jährigen Steirer" geschrieben wurde. Das sei für ihn verantwortungsvoller Journalismus! Und nicht einer, der niedrige Instinkte weckt. Gehirnwäsche wirkt offenbar.
Do, 25.06.2015, 11:40 | Bürger Österreichs

Wann wird dieser Migrationswahn endlich ein Ende haben?
Die wirklich armen kommen nicht, weil von denen haben die wenigsten mehrere tausend Euro für die Bezahlung von Schleppern. Also Gauner kommen.
Do, 25.06.2015, 12:11 | senner

Das Ende des Migrations/Integrationswahn wird nur dann kommen wenn eine Partei welche in erster Linie zum Wohl des Landes und Volks agiert.
Mi, 24.06.2015, 11:53 | Maroni

der Jungen Mann dessen Eltern i. Realsozialismus (Ex-Yu/nicht Arab.) aufgewachsen sind, ist selbst in Österreich aufgewachsen u. dreht durch weil "sein Weib" keinen Schleier tragen will.Ergebnis:Am
Di, 23.06.2015, 15:13 | gerard

Vorschlag für ein ORF-Insert: "Der ORF weist darauf hin, dass er sich situationselastisch Modifikationen der Agenturnachrichten vorbehält, so sie nicht der Political Correctness entsprechen".
Di, 23.06.2015, 13:38 | Arnold G.

Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf!
Di, 23.06.2015, 12:09 | Barbara Oconnor-Harold

Sehr klar und verständlich geschrieben - sehe die Sache genauso! Danke
Mo, 22.06.2015, 19:14 | mani

schubidubiduuuuuuu
Mo, 22.06.2015, 18:18 | Die Fackel im Sturm

besonders schlimm ist der Schlagseite-Hetzsender Ö1 !
Mo, 22.06.2015, 16:07 | Ernst B.

Ein Opfer war ein "gebürtiger Bosnier" - das berichtete sogar die Stadt Graz.
Wenn man beim Täter von einem "gebürtigen Bosnier" spricht ist man ein Hetzer? Verkehrte Welt ...
Mo, 22.06.2015, 15:48 | Ingrid B.

Sehr interessant:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=358206
Auch ich musste Ze
Mo, 22.06.2015, 13:01 | msimmerstatter

Also ich halte fest: der Täter ist Orthodox und. Die drei ums Leben Gekommenen sind ein 4 järhiger aus Bulgarien, möglicherweise eine Bettlerin (wohl aus der Slowakei) und ein Afghane. Und?
Mi, 24.06.2015, 10:53 | grantiger

könnten sie eine Quelle liefern, nur so der Korrektheit wegen. Und dass es wenige Österreicher erwischt hat, könnte mit der Tatsache einhergehen dass die Arbeiten waren?
So, 27.03.2016, 07:53 | peter

Du haltest falsch fest... alen rizvanovic, geb 1989 in bihac,Bosnien ist von Geburt an Muslime wie auch seine gesamte Familie im in und Ausland mein Freund. LIAR
So, 27.03.2016, 07:56 | peter

Und Valentin (4jahre ) war Österreicher sowie seine Mutter, ausschließlich der Vater gebürtiger Bulgare.
So, 27.03.2016, 08:00 | peter

Und der dritte war ebenfalls gebürtiger Bosnier , geb in Velika Kladuša ! Und kein Afghane! Scheiße stimmt eigentlich ein Wort aus deinem Mund ???
Mo, 22.06.2015, 12:35 | Darth Maul

ES IST VORBEI, ES LÄSST SICH NICHT MEHR SCHÖNSCHREIBEN, wir sind im Krieg!, Europa wird schon bald in Blut und Chaos versinken VALAR MORGHULIS !!!!
Mo, 22.06.2015, 10:10 | günter

"Der Twen, der..." - Der Täter, verharmlosend als "Twen" im Hetzblatt "Standard" beschrieben... Nur nichts Negatives über ihn schreiben... Es wird rauskommen, dass HC der Alleinschuldige in Gr
Mo, 22.06.2015, 01:39 | Wächter

Bewusste und gezielte Fehlinformation. Schutz des "armen" Täters. Verharmlosung und Verniedlichung des ärgsten Terroranschlags im Österreich der Nachkriegszeit. Und es wird kein Einzelfall bleibe
So, 21.06.2015, 19:44 | grantiger

Es ist auch nicht verwunderlich, dass keine Info rausgeht ob er Anhänger der Friedensreligion ist. Eine Folge davon könnte das rasche Ausschliessen eines Islamistischen Hintergrunds sein. Hand in Ha
So, 21.06.2015, 21:27 | nixalsverdruss

Er ist orthodoxer Christ, kein Moslem.
Mo, 22.06.2015, 00:16 | gerard

Egal. Der ORF hat (zum gefühlt zehntausendsten Mal) versucht, uns zu manipulieren, indem er eine Information verschwiegen hat. Einfach so. Nur glaubt ihm langsam selbst der Dümmste nicht mehr.
Mo, 22.06.2015, 09:59 | Ingrid B.

Wie man heute lesen kann: der Mörder ging in die Mosche...
Geht da ein orthodoxer Christ hin???
So, 21.06.2015, 19:22 | antony

Hab' ne Wut im Bauch. lt. Poilzei u.ORF kein relig. o. Polit. motiv. Hintergrund, SUV hat wohl spontane Intelligenz entwickelt u. ging auf Menschenjagt, od. war es gar Einfluss Ausserirdischer?
Mo, 22.06.2015, 10:12 | Harald Havas

Schön, wie Sie meine Argumente ins Gegenteil verkehren:https://www.fischundfleisc
So, 21.06.2015, 18:58 | antony

Habe dem ORF eine Mail geschrieben und so ziemlich alles was Hr. Reichel bzgl. Nazi Land etc.und hier in den Kommentaren steht hineingepackt.
Meldungen heute über Euronews "Mann aus Österreich".
So, 21.06.2015, 18:55 | Gerhard

Das eine dient der Beschwichtigung.
Das andere der Verhetzung.
Objektivität in Ehren, aber wenn ich eh weiß, wie Strache reagieren wird - wer verurteilt da, dass ich ein Gegengewicht schaffe?
So, 21.06.2015, 18:44 | Sandwalk

Es weiß momentan niemand etwas, außer dass es sich um einen Bosnier mit österreichischem Pass handelt. Am wenigsten wissen die Psychologen, die für alles viel Verständnis haben. Das ist "Wissens
So, 21.06.2015, 18:41 | Mc Murphy

Meine Fresse! Da hat's in der Pressekonferenz geheißen, man wisse noch nichts, aber ein terroristisches Motiv oder ein religiöses Motiv oder sonst ein Motiv sei auszuschließen. Na geh.
So, 21.06.2015, 18:00 | Ingrid B.

Wie sich jetzt auch herausgestellt hat, hat sich der Mörder NICHT selbst der Polizei gestellt. Auch diese Aussagen offenbar ein Versuch, noch irgendwie was Gutes bei dem Mörder zu finden.
So, 21.06.2015, 17:06 | Typ mit schwarzem Trans Am

Entlarvend ist die Aussage eines Psychologen, wonach sich der Täter in seiner Männlichkeit gekränkt fühlte.
So, 21.06.2015, 15:34 | Nachfrage

Stand heute Mittag war eine Befragung des Täters aufgrund seines Zustandes noch nicht möglich. Das Motiv war wodurch sofort klar? Die Festnahme gestaltete sich auch nicht wie gestern off, verlautbar
So, 21.06.2015, 15:11 | Ingrid B.

Da ist noch viel im Dunkeln. Wie kann sich ein 26jähriger mit zwei Kindern einen Geländewagen leisten?? z. B. Die Aussagen der Polizei - in einem Satz etwas behaupten und gleichzeitig zu widersprech
So, 21.06.2015, 22:26 | Karli Kraus

die Erklärung ist in diesem Falle einfach, er war im Autohandel tätig (der Wagen muss nicht einmal ihm gehören)
So, 21.06.2015, 15:07 | Kai P. Rinha

in der zib17uhr wurde der migrationshintergrund zwar von der reporterin aus graz erwähnt, aber auch stunden danach auf der orf homapge eben nicht. das kam mir auch sehr gewollt vor.
So, 21.06.2015, 13:43 | Sozialrat

"Durch seine Wegweisung am 28. Mai habe der 26- Jährige die Kontrolle über sich verloren." sprach der Polizeidirektor. Eine so "spontane" Reaktion 23 Tage später, sieht eher nach wohlgeplant au



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