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Kurt Ceipek (Ideologie: Mo, 17.08.2015, 22:54)
Blanker Neid der Emanzen auf Ursula van der Leyen

Hauptaufgabe eines von Zwangsgebühren finanzierten Senders wie des ORF ist es, sachlich und objektiv über Politik zu berichten. Beim ORF gewinnt man als Zuseher oder Zuhörer immer öfter den Eindruck, dass man dort vor allem Politik machen will.

Das wurde kürzlich wieder einmal in einer von Armin Wolf gewohnt schnoddrig moderierten ZiB2 deutlich. Da wurde plötzlich zwischen die üblichen Nachrichten ein Beitrag über die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hineingeschmuggelt, bei dem sich jeder fragen musste, was dieses fast dreieinhalb Minuten dauernde Filmchen denn in einer österreichischen Nachrichtensendung verloren hat.

Der blanke Neid der Akteurinnen der Nicht-Nachricht war unübersehbar. Schon der Titel des Beitrages „Musterfrau Ursula von der Leyen“ war verächtlich gemeint, und dass sie ein Medizinstudium erfolgreich absolviert hat und Mutter von sieben Kindern ist, wurde ihr in dem seltsamen Beitrag geradezu zum Vorwurf gemacht.

„Hier wird etwas vorgelebt, was konstruiert ist von einer politischen Repräsentationsmaschine“, durfte eine als „Gender-Forscherin“ bezeichnete Frau Andrea Braidt, ihres Zeichens Vize-Rektorin der Kunstakademie, in die Kamera ätzen. Ähnliches gab in dem Beitrag von Veronika Fillitz eine Frau Gundi Wentner von sich, die von der Redakteurin beschrieben wurde als „Partnerin Deloitte Österreich“. Was ausgerechnet diese Damen qualifiziert haben soll, Ursula von der Leyen als negatives Vorbild darzustellen, blieb in der ZiB2 unklar.

Die neidvolle Verachtung für den politischen Erfolg von Ursula von der Leyen war in dem TV-Beitrag überdeutlich zu spüren. Was kann der Grund sein, dass heimische Karrierefrauen kaum ein gutes Haar an der deutschen Vorbild-Karrieristin lassen? Ach ja! Ursula von der Leyen ist eine bürgerliche Politikerin von der CDU. Da kann man kein gutes Beispiel für die Gleichberechtigung von Frauen sein. Konservative haben konservativ zu sein, nicht vorbildlich.

Und wie ist so ein Beitrag in eine österreichische TV-Nachrichtensendung gerutscht? Das wird wohl ewig ein Rätsel bleiben.

Di, 25.08.2015, 19:40 | Ingeborg Knaipp

Andrea Braidt in effigie (sagt alles, wirklich alles):
antworten
Mi, 19.08.2015, 01:00 | Landwadel

Ursula von der Leyen hat scharfe Maßnahmen gegen Kinderpornographie gesetzt. Da wurde sie zwangsläufig zur Feindin von kinderliebenden Grünen und anderen kinderliebenden Linken in Deutschland.
Di, 18.08.2015, 16:43 | von der Kette

Andrea Braid: „Gender-Forscherin“ und einschlägige ORF-Expertin !
Di, 18.08.2015, 12:45 | ORFprivatisierenNOW

Solche Agitations"beiträge" werden immer mehr im primär politisch motivierten ORF. Es wird unter dem Anschein des Berichtens manipuliert, gelogen und intrigiert. Die reinste Gehirnwäsche.
Di, 18.08.2015, 12:16 | peter789

So konservativ/bürgerlich ist diese Ursula van der Leyen gar nicht. Sie verweiblicht das deutsche Bundesheer, wo es nur geht. „Kinderbetreuung, Teilzeitarbeit und Wohlfühl-Stuben“
Di, 25.08.2015, 00:49 | antony

Und noch dazu Schwangeren gerechte Kampfanzüge und .....ja,ja sogar Panzer -Sitze; kaum zu glauben, aber wahr,mein lieber Schwan!
Di, 18.08.2015, 09:59 | Ernst Stavro Blofeld

Genderforschung ist der Lyssenkoismus des 21. Jahrhunderts!
Di, 18.08.2015, 08:54 | Ingrid B.

Tja, der Neid is was Schiachs - so elegant am Pferd bei einer internationalen Veranstaltung einreiten, das wird halt keine österreichische Politikerin können ...
Di, 18.08.2015, 07:31 | mike

es ist das übliche linke Sozntum - Wolf als lebender Beweis, wie immer halt. Alles, was nicht links ist, ist schlecht. Dass der ORFPolitik macht, ist klar, deswegen gehört er endlich privatisiert
Di, 18.08.2015, 07:02 | weissnixx

1.)Stutenbissigkeit sonst gar nix.
2.)Eine erfolgreiche CDU- Ministerin ist dem rotgrünen ORF ein Dorn im Auge
Di, 18.08.2015, 08:14 | Ingrid B.

Stutenbissigkeit allein würde kaum ausreichen, um in den ORF zu kommen - da muss man schon ideologisch auch entsprechen. Die sogen. "Expertinnen" nur entsprechen immer.



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