ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Werner Reichel (Ideologie: So, 13.12.2015, 20:01)
Altes Gebührengeld

Man hat sich solche Mühe gegeben. Bereits im Vorfeld wurde die Serie als „Kult“ verkauft, so als ob die Macher selbst über den Kultfaktor ihres Produkts bestimmen könnten. Noch bevor die TV-Serie „Altes Geld“ veröffentlicht wird, versuchen ORF und Printmedien in einer groß angelegten gemeinsamen PR-Kampagne einen Skandal heraufzubeschwören. Die Krone schreibt: „….garantiert jede Menge Aufreger. Inzest, Korruption, Gier und Handschuhe aus Menschenhaut. Bizarr. Komisch. Böse.“  ´

Staatsfunkregisseur David Schalko spricht vom „Dallas für Geistesgestörte“. Wow, wie abgefahren, wie megacool. „Altes Geld“ soll ein nationaler Aufreger, eine Skandalserie und zum „Talk of the Nation“ werden. Um das zu erreichen, hat Schalko kein noch so  dümmliches  und überstrapaziertes Gutmenschen-Klischee zur Provokation des „österreichischen  Spießers“ ausgelassen.  Ranzige Provokationen  aus der 68er Mottenkiste. Gähn. Für den "Standard" reicht das allemal:  „Handschuhe aus Menschenhaut, ein Nazivermögen für eine neue Leber, versuchter Analverkehr und vollzogener Inzest, ein alkoholkranker Wiener Bürgermeister mit enger Verbindung zu Boulevardverlegerbrüdern, Drogen, Suizidneigung und Bestechung.“  Die geplante  und ersehnte Aufregung ist  ausgeblieben. Kein Skandal, keine Proteste, ja nicht einmal Zuseher, die Serie hat niemanden interessiert. Sahen dank des riesigen Medienhypes über 700.000 Menschen die erste Folge, waren es bei der siebenten gerade noch 250.000. Ein teurer Rohrkrepierer. Da hat auch der  Analverkehr (was für ein unerhörter Skandal!!) nix geholfen.

Vielleicht spricht es sich irgendwann auch bis zu den gebührenfinanzierten Staatskünstlern durch, dass es die spießigen und dumben Österreicher kaum noch in freier Wildbahn, sondern nur noch in den feuchten Träumen und der geistigen Schrebergartenwelt der linken Kulturszene gibt.  Die Österreicher sind jedenfalls nicht einfältig genug, um sich von bemühten Serien wie „Altes Geld“ provozieren zu lassen. Die Bürger haben mittlerweile gänzlich andere Sorgen, als sich über pubertäre TV-Machwerke zu echauffieren. Aufwachen, die österreichische Gesellschaft hat sich seit den 80ern dramatisch verändert.

Die überaus mutigen, mit Steuer- und Gebührengelder gut gefütterten Berufsprovokateure sind nichts anderes als spießige Opportunisten, linke Medienapparatschiks und Sytemerhalter. Dabei gäbe es in unserer Gesellschaft mit ihren mittlerweile unzähligen politisch-korrekten Dogmen, Normen, Geboten, Verboten, Sprachregelungen und Denkvorschriften fast unendliche Möglichkeiten, tatsächlich zu provozieren und die Menschen aufzurütteln. Dazu braucht es aber echten Mut und dafür gibt es auch keine Gebühren- und Steuergelder, sondern echte Skandale, politische und mediale Hetze. Genau deshalb beschäftigen sich Menschen wie Schalko selbst dann noch mit erdachten Altnazis und dumben Spießern, wenn die neuen Faschisten, sprich die radikalen Moslems,  Europa schon längst mit Terror und Massenmorden überziehen.

Di, 15.12.2015, 13:23 | Andreas

ORF - Österreichischer Rundumschlag Funk
Mo, 14.12.2015, 11:29 | Fiat Money

typisch für den ORF, die Typen sind hängen geblieben in den 80igern auf ÖH-Niveau (Post68er-Spießer) und jetzt gibt es noch "Analverkehr gegen Rechts" mit GIS-Gleitmittel ;-)
LG nach
"Dallas"



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