ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Kurt Ceipek (Ideologie: Do, 03.12.2015, 23:36)
AMS-Kurse für Muslime mit Geschlechtertrennung

Integrationsminister Sebastian Kurz mausert sich zusehends zum Lieblingsfeind der linken Reichshälfte und damit auch des rot-grünen ORF. Das zeigte sich in einer Reihe von ORF-Beiträgen darüber, dass Kurz es gewagt hatte, das Wiener Arbeitsmarktservice (AMS) zu kritisieren. Das AMS veranstaltet nach Geschlechtern getrennte Kurse für Asylberechtigte aus den islamischen Ländern. Bekanntlich wollen viele islamische Männer in der Öffentlichkeit nichts mit Frauen zu tun haben.

Das hält Kurz – wie wohl die überwältigende Mehrheit der Österreicher – für keine gute Idee. Solche Kompetenzcheck-Kurse seien sinnvoll und dringend notwendig, Es sei aber absurd, arabischsprachige Frauen und Männer getrennt zu unterrichten. Für Flüchtlinge aus anderen Regionen gebe es so eine Trennung auch nicht. Da dürfe es für Asylberechtigte aus islamischen Ländern keine Ausnahme geben. Österreichische Gesetze und Grundwerte müssten selbstverständlich für alle gelten. Vor den Forderungen der Islamisten nach getrennten Kursen dürfe man nicht einknicken. Das wäre ein schwerer Fehler.

Man müsse diesen Leuten klar machen, dass diese Linie einzuhalten sei. Wer nicht in einen gemischten Kurs gehen wolle, müsse Kürzungen bei der Mindestsicherung in Kauf nehmen. Wem Integration ein echtes Anliegen sei, er dürfe in dieser Frage nicht nachgeben. Das sei falsch verstandene Toleranz.

Eine Selbstverständlichkeit, denkt der österreichische Laie.

Im ORF denkt man anders.

Das Morgenjournal im Hörfunk bot unverzüglich der Chefin des Wiener AMS, Petra Draxl, die Gelegenheit, dem Außen- und Integrationsminister mit einem hektisch vorgetragenen Wortschwall zu widersprechen. Sie bezeichnete diese Lösung als „innovatives Projekt“, das ganz und gar nichts damit zu tun habe, dass die muslimischen Kursteilnehmer keine gemischten Kurse wollen. Das werden ihr viele der Zuhörer wohl nicht geglaubt haben, denn mit wirklich überzeugenden Argumenten konnte die AMS-Chefin nicht aufwarten.

Im Mittagsjournal wurde deshalb AMS-Vorstand Johannes Kopf aufgeboten, die Kurse mit Geschlechtertrennung zu verteidigen. Ihm fiel nicht viel ein, außer dass es Aufgabe des AMS sei, Frauen spezifisch zu fördern. Auf die Frage, warum es in Oberösterreich gemeinsame Kurse für muslimische Männer und Frauen gibt geriet Kopf ins Stottern. Jedes Bundesland organisiere das anders.

Auch in praktisch allen Nachrichtensendungen des ORF wurde das Thema behandelt, immer mit dem Ergebnis, dass die Geschlechtertrennung gut für die Integration der Frauen sei.

In ORF.at kamen dann auch noch nach SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz die Integrationssprecherin der Grünen, Alev Korun, zu Wort. Die Kritik der ÖVP an der Geschlechtertrennung bei den Kompetenzchecks gehe „völlig an der Sache vorbei“.

Dass es für die angestrebte Integration von Muslimen nicht gut sein kann, dem Wunsch nach Geschlechtertrennung in vorauseilendem Gehorsam schon am Start nachzugeben, liegt auf der Hand. Wem die Geschlechtertrennung einmal gewährt worden ist, der wird auch weiter darauf drängen. Und es ist zu befürchten, dass sich die streitbaren Muslime in vielen Bereichen auch in Zukunft durchsetzen werden.

Mo, 28.12.2015, 22:55 | seltener Gast

Einknicken ist natürlich der falsche Weg. Vielleicht hat ein getrennter Kurs doch seine Berechtigung: So wären die Frauen nicht unter der Kandare des Mannes – könnte zur Integration beitragen. Oder?
So, 06.12.2015, 22:35 | Pfeifer

vielleicht sollte man MuslimInnen einen kleinen Schritt entgegengehen und Kopftuchpflicht für alle Frauen in Österreich gesetzlich vorschreiben. Wäre auch gut für die Textilindustrie.
Sa, 05.12.2015, 23:39 | Haider

Jetzt ist sogar schon in manchen katholischen Kirchen am Land die Geschlechtertrennung (links Weiblein, rechts Männlein) aufgehoben und dann kommen Dschihadisten und führen diese wieder ein.
Sa, 05.12.2015, 11:03 | Die Wahrheit

In einem Wiener Schwimmbad gibt es drei Umkleidebereiche (Herren, Damen und Frauen). Bei den "Damen" ziehen sich die muslimischen Sozialstaatszuwanderer um!
Sa, 05.12.2015, 23:56 | franz-josef

Was ist der Unterschied zwischen Damen und Frauen?
Fr, 04.12.2015, 21:44 | Anna B.

Wenn die Geschlechtertrennung in AMS-Kursen so gut für Frauen ist, warum macht man das nicht für alle? Z. B. auch für Österreicher und -innen. Aber nur für Muslime und nur in Wien? Seltsam.
Fr, 04.12.2015, 17:54 | Pfitzner

Beim flüchten warens auch gemeinsam im Boot
Fr, 04.12.2015, 19:57 | hirnlos

Folgende EU-Vorschrift muss erlassen werden: Künftig dürfen Schlepper nur noch schleppen, wenn sie Männer- und Frauenboote bereitstellen.
Fr, 04.12.2015, 17:37 | Kernlos

Minister Hundstorfer sagt, wir sollten den Asylwerbern einen kleinen Schritt entgegen gehen. Wozu? Die sind ja schon voll und ganz da.
Fr, 04.12.2015, 16:58 | Sebastian

Toll geschrieben. Danke für den Text!
Fr, 04.12.2015, 17:29 | Kurt Ceipek

Vielen Dank. Ich vertrage jede Menge Lob. Ich mag aber auch Kritik.
Fr, 04.12.2015, 13:25 | gerard

Die Begriffe "Rasse", "Rassist" und "Rassismus" werden von linxlinkgrünen Hirnwäscheaktivisten regelmäßig missbraucht und pervertiert - bedanken Sie sich bei denen!
Fr, 04.12.2015, 12:42 | Ingrid B.

Das ist der Rückfall ins vorige Jahrhundert, vor 50 Jahren wurde in den Schulen die Trennung aufgehoben und über das Hintertürl AMS kommt die Geschlechtertrennung sicher auch in der Schule wieder
Fr, 04.12.2015, 12:28 | hirnlos

Sebastian Kurz wird vorgeworfen, in seinem Integrationsfonds gebe es auch nach Geschlechtern getrennte Kurse. Nicht gesagt wird, dass das ein Kurs zum Thema „Gewalt in der Familie“ ist.
Fr, 04.12.2015, 12:15 | Greta

Bei ihrer Bestellung war Petra Draxl wegen geringerer Kompetenz die letztgereihte Bewerberin aber Günstling von Minister Hundsdorfer. Jetzt weiß man warum. Unglaublich österreichisch!
Fr, 04.12.2015, 12:18 | Gluthammer

Dazu muss man sagen, dass die erstgereihte Ingeborg Friehs auch durch und durch Rot ist, aber nicht aus Hundsdorfert Dunstkreis. Sie war kompetent und anerkannt bei anderen Parteien.
Fr, 04.12.2015, 08:40 | Andreas Lindner

Wie es diese Menschen schaffen, uns einerseits täglich EINZUHÄMMERN, "die Frau" sei in Österreich nach wie vor überall Opfer und unterdrückt, um GLEICHZEITIG die ECHTE und gelebte Unterdrückung zu
Fr, 04.12.2015, 08:46 | Andreas Lindner

verteidigen, dass ist nur mit zirkusreifer Hirnakrobatik erklärbar. PS: Petra Draxl, ist diejenige, die als DRITTGEREIHTE den Posten erhielt, während die Erstgereihte Ingeborg Friehs abserviert wurde
So, 06.12.2015, 18:29 | gerard

Naja, wenn man schon soviel Vertrauen von der Paddäh bekommt, dass man als Drittgereihte das Rennen macht, dann muss man sich schon be ebendiesa bedangen. Leicht zu durchschauen, ihr Genossen!
Fr, 04.12.2015, 08:38 | animus

Koran 8:13: "I will cast terror into the hearts of those who disbelieved, so strike [them] upon the necks and strike from them every fingertip."
Fr, 04.12.2015, 08:30 | Zymotic

Das ist die von ROTSCHWARZGRÜN gewünschte "österr. Integration"! Wir passen uns den Zuwanderern ohne Wenn und Aber an. Wählt diese offensichtlichen Heimatallergiker endlich aus der Regierung.
Di, 08.12.2015, 13:12 | PaulG.

Heimatallergiker ist das beste Wort, das ich in den letzten fünf Jahren gehört habe - bitte zum Wort des Jahres vorschlagen!
Fr, 04.12.2015, 08:21 | Ichwillfreibleiben

Na Hauptsache die dämlichen Politweiber und deren unnötige Sprecher schreien "Gleichberechtigung, Quotenfrauen..." usw. Scheinen alle schwer schizophren zu sein.
Fr, 04.12.2015, 07:56 | Karli Kraus

In Wien gibt es auch schon Extratermine nur für Muslime in öffentlichen Bädern! Wenn ich es umgekehrt fordern würde (nur für Nichtmuslime) wäre ich Rassist?
Fr, 04.12.2015, 08:04 | Nietzsche

Natürlich. Weil der Islam ja eine Rasse ist, eh schon wissen. (Herr, laß Hirn vom Himmel regnen!)
Fr, 04.12.2015, 13:27 | gerard

@ Nietzsche: Die Begriffe "Rasse", "Rassist" und "Rassismus" werden von linxlinkgrünen Hirnwäscheaktivisten regelmäßig missbraucht und pervertiert - bedanken Sie sich bei denen!



Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Kommentar senden