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Werner Reichel (Ideologie: Sa, 13.02.2016, 10:23)
Alles nur Tamtam

Tausende Kinder sind in den Heimen des roten Wiens über viele Jahre gequält und missbraucht worden. 2.700 von ihnen haben sich bisher beim „Weißen Ring“ gemeldet. Über 2.000 Opfer haben bereits Entschädigungszahlungen erhalten. Das berichtet der ORF Wien auf seiner Webseite. Das sind schockierende Zahlen.

Der rote Staatsfunk geht, so wie auch die SPÖ, damit ziemlich gelassen um. Kein Vergleich zur Berichterstattung über die Missbrauchsfälle in Heimen der katholischen Kirche. Darüber wurde oft und stets prominent berichtet. Selbst Ohrfeigen, ausgeteilt vor Jahrzehnten von Priestern, schafften es bis in die abendlichen Fernsehnachrichten. Solche mediale Aufmerksamkeit wurde den missbrauchten Kindern aus den roten Heimen nicht zuteil. Es macht für den ORF offenbar einen großen Unterschied, welche Weltanschauung jemand hat, der Kinder missbraucht. Beim netten roten (oder grünen) Onkel ist es offenbar nicht ganz so schlimm.

Denn in den Heimen der Stadt Wien ist es wesentlich brutaler zugegangen. Zum Vergleich:  Die Klasnic-Kommission, die von der katholischen Kirche eingesetzt worden ist, hat bisher rund 1.700 Fälle bearbeitet, allerdings österreichweit! Trotzdem hat der ORF darüber ungleich öfter und stets prominent berichtet. Dieses eklatante Missverhältnis darzustellen und in Zahlen zu gießen, wäre eine sinnvolle Magister- oder Doktorarbeit für Publizistikstudenten. Am Wiener Publizistik-Institut wird aber schon lange keine Wissenschaft mehr betrieben, es ist zu einer ranzigen linken Ausbildungsstätte verkommen. 

Warum der ORF überhaupt noch einmal über die Missbrauchsfälle in den roten Wiener Heimen berichtet hat:  Nur noch bis Ende März können sich Betroffene melden. Dann zahlt die Stadt Wien nichts mehr und das, obwohl sich nach wie vor jeden Monat rund 30 Opfer beim „Weißen Ring“ melden. Wer zu spät kommt, den bestraft die SPÖ. Irgendwann muss man ein Fristende setzen, so Stadträtin Sonja Wehsely. Die ehrliche Aufarbeitung der eigenen dunklen Vergangenheit war noch nie die Stärke von Linken. Äußerem steckt die Stadt Wien Steuergelder lieber in Kindergärten, wo schon die ganz Kleinen auf den Djihad vorbereitet werden.  Auch bei diesem Skandal gilt für SPÖORF, den Ball möglichst flach zu halten. Ist alles ja halb so wild, nur ein Tamtam, wie es Michael Häupl ausgedrückt hat.

Es geht für die SPÖ und den ORF nur um den eigenen Machterhalt, um eigene Interessen, alles andere ist Tamtam.

Mi, 24.02.2016, 14:27 | Alois

unmenschlich diese Fehlentscheidung
So, 14.02.2016, 22:51 | Haider

Da fällt mir der Julius Tandler-Platz in Wien ein: der sozialistische Stadtrat plädierte für Vernichtung bzw. Sterilisierung von „unwertem Leben“. Dies war offizielle sozialistische Eugenik in Wien
Sa, 13.02.2016, 22:35 | Wolfgang Gerd THOMAS

Ich plädiere, abmontiere der Straßenschilder im 3. Bezirk, der Maria-Jacobi-Gasse, ich plädiere, stattdessen den Namen einer der Mädchen - jetzt Frauen die geschändet wurden aus zu tauschen.
Sa, 13.02.2016, 16:49 | Ichwillfreibleiben

ich plädiere dafür Frau Wehsely ein Fristende zu setzen und sie umgehend ihres Amtes zu entheben
Sa, 13.02.2016, 21:58 | Dr.Fischer

Zustimmung. Unter Mitnahme der Frau Heinisch-Hosek, bitte. Vlt auch Karmasin, wäre wunderbar. Bevor den Kindergarten-Kindern schon beigebracht wird, daß Mißbrauch etwas ganz Normales ist.
Sa, 13.02.2016, 15:02 | Verfolgter Christ

Die Bischöfe in diesem Land sind auch selbst schuld. Die lassen sogar die größte Christenverfolgung aller Zeiten in vorwiegend islamischen Gesellschaften kalt, wenn es der Staatsopportunismus will.
Sa, 13.02.2016, 13:47 | pestalozzi jr.

"Irgendwann muss man ein Fristende setzen, so Stadträtin Sonja Wehsely." Wer hat der Dame ins Hirn geschissen? Steht sie über dem Gesetz? Was glaubt die? Rücktritt, Frau Stadträtin! SOFORT!
Sa, 13.02.2016, 11:53 | MrPrimwhoozle

Unterbezahlte Betreuer arbeiten mit Kindern die oft schon von klein auf keine Perspektiven mehr haben und daher das Wort "schwererziehbar" verdienen. Schuld des Staates daher Medienblackout.



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