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Kurt Ceipek (Ideologie: Di, 23.08.2016, 21:01)
Der Vergleich Wehsely mit Strache macht sicher

Weil knapp 93 Prozent der Wiener Spitalsärzte bereit sind, wegen der durch eine von der Wiener Stadträtin Sonja Wehsely gegen alle Widerstände von Ärzten und Patienten durchgedrückte Spitalsreform zu streiken, durfte sie am Dienstag zu ihrer Verteidigung im Morgenjournal antreten.

Das verlief wie immer, wenn weibliche Wiener Links-Linke sich ORF-Interviews stellen. Der Moderator stellt artige Fragen, die überaus umstrittene und nicht nur bei Ärzten verhasste Stadträtin gab Antworten, die klangen wie eine verlesene Presseaussendung. Fragen, die sich für jeden aufmerksamen Zuhörer förmlich aufdrängten, blieben ungestellt. Dass der Moderator ihren Redefluss unterbrochen hätte, kam nicht vor.

Sie sehe „gar keinen Grund für die Aufregung“, durfte Wehsely ins Mikrophon behaupten. Die Streikbereitschaft empörter Ärzte basiere auf „Krawallmache der Wiener Ärztekammer“. Während in den anderen Bundesländern die Vereinbarungen zwischen Politik und Ärzteschaft letztlich reibungslos über die Bühne gingen, war Wien wieder einmal anders.

Unwidersprochenes Fazit des Interviews: Es ist eh alles in Ordnung. Wenn es für die Patienten nicht passt, sind halt die Ärzte schuld.

Vergleicht man das Wehsely-Interview mit dem TV-Sommergespräch mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, erkennt man unschwer, wie die Politik-Redakteure des ORF ticken. Susanne Schnabl fragte in aggressivem Tonfall, ließ ihren Gesprächspartner sehr oft nicht ausreden und wiederholte einmal sogar verzweifelt „Herr Strache! Herr Strache! Herr Strache...“ ins Mikrophon, um die Erläuterungen des FPÖ-Chefs zu unterbrechen. Was ihr nicht gelang. Ziemlich einig sind ORF-Zuseher und Fachleute, dass Susanne Schnabl mit der Führung der Sommergespräche eine absolute Fehlbesetzung darstellt.

Wenn die Absicht der ORF-Interviewerinnen und –Interviewer war, die angeschlagene Wiener Stadträtin zu entlasten und Straches Rolle als Buhmann der Nation zu festigen, dann gelingt das mit derartigen Methoden unter Garantie nicht. Die Art und Weise, wie der ORF Strache interviewt, wird sogar von eingefleischten Strache-Gegnern als unfair eingestuft. Das treibt der FPÖ eher Wählerstimmen zu, als FP-Sympathisanten zu bekehren. Und schmeichelweiche Interviews mit Sprechblasen-Antworten, wie jenes mit Frau Wehsely, hinterlassen sogar bei begeisterten Rot-Grün-Wählern einen schalen Nachgeschmack.

Die Links dazu:

http://tvthek.orf.at/program/Sommergespraeche-2016/13270877/Sommergespraech-mit-Heinz-Christian-Strache-FPOe/13528279

http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand&track_id=446060&load_day=/programm/konsole/tag/20160823

 

Mo, 05.09.2016, 09:03 | Septem

Es liegt auch an den Interviewten den linkspopulistischen ORF Journalisten Paroli zu bieten und sie vor der Kamera zurechtzuweisen und nicht nur diese Unterschiede aufzuzeigen.
Do, 25.08.2016, 09:56 | Anregung

Was kann Strache davon abhalten Schnabel ein "Selphie"-Interview vorzuschlagen und wenn sie bereit sei, ihn ausreden zu lassen, wieder zu kommen? Es GAB im ORF schon Beispiele.....
Do, 25.08.2016, 09:38 | Francesco

Unser GIS-Abmeldeformular liegt schon zuhause bereit - eine weitere Verlängerung der ORF-Karte wird es nicht mehr geben. Die Gebührenerhöhung kann also gerne 50% ausmachen! :))
Do, 25.08.2016, 00:02 | Ernst Hofmannsrichter

Bei Strache hat sie sich genauso wieder als Dauerunterbrecherin ("Aber Herr Strache, Herr Strache" aufgeführt und mit "darauf kommen wir später" das Gespräch öfters abzuwürgen beabsichtigt.
Do, 25.08.2016, 00:01 | Ernst Hofmannsrichter

Mein damaliger Zeitungspost:
Diese S.Schnabl ist völlig ungeeignet weil ungehemmt parteiisch. Schon bei der Sendung mit Stronach habe ich einen entspechenden Brief an den ORF verfasst.
Mi, 24.08.2016, 20:59 | Jörg aus Graz

Ich bin neugierig was sich der "unabhängige" ORF für den neuerlichen Wahlgang einfallen lässt, damit dem "Systemtauglichen" Van der Bellen geholfen wird.
Mi, 24.08.2016, 16:45 | Ingrid B.

Die Freiheitlichen haben mitgezählt, ca. 50 x hat S. Schnabl Hr. Strache unterbrochen. Ihr Knopferl im Ohr wird da aber geglüht haben, damit sie den Aufträgen nachkommt.Nur schön brav links bleiben
Mi, 24.08.2016, 14:04 | wernmannfayer

Alles was der verzweifelte Rotfunk, in einem letzten Aufbäumen zu verhindern versucht, ist sogar für die bildungsferne Schicht leicht zu durchschauen und wird daher gegenteilige Auswirkungen haben.
Mi, 24.08.2016, 14:07 | wernmannfayer

Die Leute haben einfach genug von den Lügen, die ihnen vom Blödfunk und den regierenden Politikern fast schon stündlich, aufgetischt werden.
Mi, 24.08.2016, 13:34 | Anfrage

Ich hätte in meiner Fa. einen Job für eine akademische Hygenefachfrau vakant. Ob besagte Dame dafür Interesse haette?
Mi, 24.08.2016, 22:08 | Jobspezialist

Nein, eher nicht - da muß ja gearbeitet werden.
Mi, 24.08.2016, 09:58 | Kym G.

Diese Susanne Schnabl ist unprofessionell, eine ideologische Amateurin (nicht erst bei Strache) und damit vielleicht nur noch geeignet auf der ÖH zu moderieren.
Mi, 24.08.2016, 12:06 | Herwig Mankovsky

Eine Quotenbesetzung, was sonst.
Mi, 24.08.2016, 09:42 | Black Panther

Susanne Schnabl macht in der Wahlzelle bei der FPÖ kein Kreuzerl. Sie sollte aber bitte ihre persönliche polit.Meinung von ihrer Berufsausübung als Fernsehredakteurin unterscheiden & trennen!
Mi, 24.08.2016, 09:40 | Erich

Vielleicht wird Wehsely dem Häupl (und der Brauner) bald zu mächtig und er serviert sie ab? Schieder ist ja auch schon zahmer geworden und den anderen W hat Kern gleich einmal in die Wüste geschickt
Mi, 24.08.2016, 09:35 | Schwarzdrossel

Die Frau Wehsely war eine d. wichtigsten SP-Politikerinnen die Werner Faymann mit gemeinen hinterhältigen Methoden (1.Mai-Aufmarsch am Rathausplatz) stürzten das haben ihr viele nicht verziehen
Mi, 24.08.2016, 09:19 | Conrad

Frau Wesehly darf auch in der heutigen "Wiener Zeitung" ihre Unwahrheiten über die Ärzte verbreiten. Im gleichen Blatt eine Lobhudelei über "ELGA" und wieder Ärztebashing. Lügenpresse. Wie gewohnt.
Mi, 24.08.2016, 03:39 | Keyel Brandon

Am Unnötigsten sind dann die "Analysen" vom willfährigen Haus und Hof(narren)Politikversteher Filzmeier. Was der denkt interessiert wirklich genau niemanden!
Mi, 24.08.2016, 09:04 | Tirolerin

Manchmal glaubt man als Zuhörer, der Filzmeier hat eine andere Diskussion gesehen.
Mi, 24.08.2016, 12:58 | Dr. Güntergünter Filzmüller

Was er denkt (denkt!), das erfährt man doch nicht. Datenschutz! Man erfährt im LTV namens ORF lediglich, was er sagt (sagt!). Weil: dass er wirklich das glaubt, was er da so sagt - glaubt das wer?
Mi, 24.08.2016, 14:18 | wernmannfayer

Auch für ihn gilt "auf Kosten der Gebührenzahler lebt sich gut". Warum sollte es ihn also belasten, über 2 Mio FPÖ Wähler, zu diffamieren. Er erfüllt damit nur seinen Auftrag.
Di, 23.08.2016, 22:45 | Andergassen

Frau Schnabl halten Sie einfach Ihren grünroten Staatsfunkschnabel!
Di, 23.08.2016, 22:25 | Herwig Mankovsky

Die Schnabl sollte besser denselben halten.
Di, 23.08.2016, 22:12 | Lulila

Na da wird vielleicht jemand Wichtiger vorher kurz telefoniert und instruiert haben?
Di, 23.08.2016, 21:27 | antony

Genau so ist es,das sind mittlerweile unerträgliche-untragbare Zustände in diesem Land,einer Seuche gleichend! U.überhaupt,wo sind wir den, was glauben die,wer sie sind?
Notwehr-Radikale-Änderung!



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