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Kurt Ceipek (International: Do, 15.09.2016, 02:28)
Was Österreicher nicht zu interessieren hat

Immer mehr ORF-Watch-Leser beobachten aufmerksam, was der ORF in seinen Nachrichtensendungen und Magazinen meldet und was nicht. Das sieht man natürlich nur im direkten Vergleich in- und ausländischer Programme. Freundlicherweise lassen uns immer wieder Leser an ihren Beobachtungen teilhaben.

So sah Leser Ing. S. am 5. September 2016 die TV-Hauptnachrichten in den drei öffentlich-rechtlichen Sendern ZDF (um 19:00 Uhr), ORF (19:30) und ARD (20:00 Uhr). An diesem Tag war eines der herausragenden Ereignisse der verzweifelte Protest von Bürgern der Stadt französischen Stadt Calais gemeinsam mit Lkw-Fahrern gegen jene rund 10.000 Völkerwanderer, die derzeit unkontrolliert in Calais hausen.

Die hauptsächlich aus Afrika stammenden Männer versuchen mit allen Mitteln, von Calais durch den Kanal-Tunnel nach England zu gelangen. Das wilde Camp der Migranten wird nicht zufällig als „Dschungel“ bezeichnet.

Die Lkw in der Gegend von Calais können auf der dortigen Autobahn fast nicht mehr fahren, weil – vor allem nachts – unzählige Migranten lauern, die versuchen, auf eine Ladefläche oder in das Innere eines Lkw zu gelangen, um illegal nach England zu kommen.

ZDF und ARD brachten ausführliche Reportagen. Dort sah Ing. S. Interviews mit verbitterten Betroffenen, beispielsweise mit einem Landwirt aus der Region Calais, dessen Feld von der Migrantenhorde völlig zertrampelt und damit die Ernte zerstört wurde. Auch Lkw-Fahrer durften vor der Kamera ihr Leid klagen, ihren Beruf praktisch nicht mehr ausüben zu können. Die Regierung in Paris sei hilflos und lasse die Stadt Calais und deren Bürger ebenso im Stich wie die Lkw-Fahrer. Die Beiträge waren für die Zuseher ebenso aufschlussreich wie deprimierend.

Diese beunruhigende Meldung hat man den ORF-Sehern in der ZiB1 erspart. Die international Aufsehen erregenden Proteste wurden in der Hauptnachrichtensendung mit keiner Silbe erwähnt.

Die Antwort auf die Frage, warum gerade der ORF den verzweifelten Protest-Aufschrei der Bürger von Calais und der betroffenen Lkw-Fahrer verschweigt, überlassen wir den ORF-Watch-Lesern.

Aber fest steht, dass das Verschweigen von Meldungen, bei denen jedem wirklichen Journalisten völlig klar sein muss, dass sie enormes Interesse finden würden, eine besonders hinterhältige Form der Lüge ist. Und der Gipfel journalistischer Dummheit ist es, zu glauben, man könne solche Ereignisse vor den Österreichern geheim halten.

Fr, 16.09.2016, 00:18 | Wären wir nur vom ORF abhängig . . .

Die von "Flüchtlingen" begonnenen Gewalttaten in Deutschland (ZDF-Nachrichten, 15.9. Mitternacht) sind im ORF natürlich unbekannt. Auch dass die Behörden dort jetzt eine Zero-Tolerance Politik planen.
Do, 15.09.2016, 20:19 | Freier Mensch

Volksbegehren !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Do, 15.09.2016, 14:01 | Mariahilfer

Und dabei haben ARD und ZDF auch schon einen
gehörigen Linksdrall. "Populistisch" sind immer nur
Parteien rechts der Mitte.
Do, 15.09.2016, 13:20 | HansAdolf

NÖ Mittagsjournal. Bericht über die drei Terroristinnen die einen Anschlag in Paris planten. Keine Andeutung dass es sich um Moslems handelte, auch eine Verbindung zum Islam gab es nicht. Beste Info.
Do, 15.09.2016, 13:03 | unparteiisch

Die Thurnherr ist der Startrek Formwandler der Kriegspropaganda und der Filzmair die Krönung der Lächerlichkeit. Farm der Tiere - George Orwell - Die Schweine an der Spitze :-)
Do, 15.09.2016, 10:38 | Videopix

Das Internet ist voll von agressiven, alte Menschen und Frauen schlagenden, herzlich willkommenden "Kriegsflüchtigen". Dies alles müsste mal ein Sender zeigen, jede Partei müsste dann offiziell umdenk
Do, 15.09.2016, 10:32 | Videopix

Freunde, ist doch verständlich, Orf Mitarbeiter müssen sich an die Vorgaben der Parteien halten, sonst verschwinden sie im Aktenkeller. Eine Fr. Thurnher hätte doch bei keinem anderen Sender einen Job
Do, 15.09.2016, 09:41 | boris

orf,kronenzeitung,heute,österreich,und co,meide ich wie die pest
Do, 15.09.2016, 08:55 | Verschwender

Das Bemühen der ORF-Nachrichtenredaktionen um politische Korrektheit wird immer krampfhafter. Was dabei herauskommt ist sehr oft peinlich.



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