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Andreas Unterberger (Öffentlich-rechtlich: Di, 05.12.2017, 12:34)
ÖVP, FPÖ und der ORF

Sebastian Kurz und H.C. Strache haben in den letzten Tagen vorweihnachtlich geladen. So wie sie jedes Jahr tun. Darunter viele Journalisten. Dreimal darf man raten, wer die Empfänge am intensivsten gestürmt hat – und zwar ganz sicher nicht der Maroni oder Gansl wegen, die jahreszeitgemäß gereicht wurden.

Denn diese beiden spätherbstlich-winterlichen Köstlichkeiten gab es bei den beiden Parteien auch schon früher jedes Jahr. Dennoch war heuer der Ansturm unvergleichlich stärker. Das hängt natürlich mit der neuen Machtausstrahlung zusammen. Dennoch war besonders das mediale Verhalten auffällig: Während aus den Zeitungen halt jeweils wie immer ein oder zwei Journalisten kamen, hat plötzlich fast die gesamte ORF-Mannschaft ihre "Liebe" zu Schwarz und Blau entdeckt. So sehr, dass wahrscheinlich ein Weltkrieg ausbrechen hätte können und niemand im Gebührensender hätte es gemerkt. Auch der sich ebenfalls anschleimende ORF-Generaldirektor natürlich nicht.

Wir sehen: Genau die gleichen Menschen, die elf Jahre lang "öffentlich-rechtlich" gegen die beiden Parteien rechts der Mitte gehetzt haben, biedern sich jetzt peinlich an, als ob sie eh schon immer dazugehört hätten. Und zwar am liebsten bei beiden gleichzeitig.

Offen bleibt nur die Frage: Ist das widerlich? Ist das peinlich? Oder ist das halt bloß österreichisch geschmeidig-charakterlos?

PS: Seltsam war bei jeder der beiden Parteien allerdings auch ein jeweils ganz medienferner Aspekt: Die ÖVP ermöglichte der Caritas, einer der heftigsten Wahlhelfer von Rotgrün, eine sehr offensive Spendenaktion bei den Gästen. Warum? Masochismus? Die FPÖ wiederum hüllte all ihre Gäste, von denen ja auch bei ihrer Einladung die Mehrheit Nichtraucher waren, in einen intensiven Zigarettendunst. Warum? Sadismus?

Di, 12.12.2017, 15:20 | wernmannfayer

Jaja der sprichwörtliche Kampf ums Leiberl hat gerade erst begonnen und erzrote Parasiten wie Wrabetz und Tittenbacher schleimen schon um ihre Existenz. Diese Brut hat keinen Funken Ehre im Leib.
Mi, 06.12.2017, 18:51 | Die Anwesenheit der, hm, Herren, der "Caritas" . . .

. . . wäre für mich ein Grund, sofort zu gehen. Egal, wo sie auftreten. Ich halt sie nicht aus.
Di, 05.12.2017, 18:10 | Pilz

könnte der eindruck entstehen,bei einer einschlägigen ideologie sind schmierige verlogenheit,heuchelei und übelster opportunismus bereits genetisch verankert.
Di, 05.12.2017, 17:56 | WABU

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Gegen eine drohende Rattenplage gäbe es geeignete Mittel. Mal sehen wie die neue Regierung damit umgeht.
Di, 05.12.2017, 16:46 | fronson

Sind halt Situationselastisch die Rotfunker
Di, 05.12.2017, 15:24 | Karli Kraus

"österreichisch geschmeidig"? Bei allem Respekt Herr AU, aber eher wienerisch-geschmeidig?
(bitte andere Österreicher nicht in diesen ORF Topf werfen!)
Di, 05.12.2017, 14:44 | Magdalena

Oder suchen sie fieberhaft etwas, das sie kritisieren und das natürlich groß ausschlachten können. Wie auch immer, die Mannschaft des Rotfunks kann man in der Pfeife rauchen
Di, 05.12.2017, 14:06 | Freier Mensch

Tatsächlich widerlich,peinlich u.charakterlos,das Verhalten d.ORF-Wendehälse.Möge Gott geben,dass durch Gesetzesänderung möglich wird,diese Individuen einer harten(gerechten)Todesstrafe zuzuführen !!!
Di, 05.12.2017, 13:31 | Greta Schwan

In der verblichenen DDR hat man solche Leute treffend „Wendehälse“ genannt. Hoffentlich sind Türkis und Blau nicht so dumm, auf diese Anbiederungsversuche hineinzufallen. Zu befürchten ist es aber.
Di, 05.12.2017, 13:11 | Günter Thonhauser

Jetzt zittern sie um ihre Jobs und Privilegien. Man merkt es täglich bei der weit weicheren Berichterstattung über FPÖVP. Trotzdem od. gerade deswegen: Schande über solche Journalisten! Nullobjektiv!
Di, 05.12.2017, 13:11 | Günter Thonhauser

Jetzt zittern sie um ihre Jobs und Privilegien. Man merkt es täglich bei der weit weicheren Berichterstattung über FPÖVP. Trotzdem od. gerade deswegen: Schande über solche Journalisten! Nullobjektiv!



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