ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Rubriken

Archiv

Andreas Unterberger (Öffentlich-rechtlich: Do, 22.03.2018, 16:43)
Social Media: Der neueste Schmäh des Alexander Wrabetz

Der ORF-Stiftungsrat hat in seiner letzten links dominierten Sitzung noch rasch etwas durchaus sinnvoll Klingendes durchgewinkt, das auch von orf-watch.at immer wieder verlangt worden ist: Die gebührenprivilegierten ORF-Redakteure sollen sich in den sogenannten Sozialen Medien künftig aller parteipolitischen Meinungsäußerungen enthalten.

Das wäre dringend notwendig, waren doch in den letzten Jahren die (bei ihrem Arbeitgeber offensichtlich nicht ausgelasteten) ORF-Redakteure die Speerspitze von Rotgrün auf Twitter und Facebook.

Alexander Wrabetz richtet nun eine „interne Mitteilung“ an die Belegschaft, in elektronischen Medien „Äußerungen und Kommentare“ zu unterlassen, „die als politische Zustimmung, Ablehnung, Wertung von Äußerungen, Sympathie, Antipathie, Kritik und Polemik gegenüber einer wahlwerbenden Gruppe oder eines Kandidaten zu interpretieren sind“. Dies gilt auch für „indirekte Zeichen der Unterstützung/Ablehnung“, also etwa Likes.

Das klingt exzellent – zumindest für diesen Teilbereich. Noch viel exzellenter wäre es, wenn diese Regeln auch für die ORF-eigenen Sendungen gelten würden, und nicht nur in den hausfremden elektronischen Medien. Wenn also endlich auch im ORF die dort praktizierte völlig einseitige Unterstützung für die Positionen und Ideologien von Rot, Grün, Pilz und KPÖ (letzteres vor allem in Ö1) verboten würde, während konservative, traditionell christliche, proisraelische, heimatverbundene, wirtschafts-(„neo-“)liberale, migrations- und islamskeptische, leistungsorientierte, familienorientierte Positionen und Inhalte praktisch überhaupt nie vorkommen dürfen. Auch wenn hinter den meisten dieser Positionen eine große Bevölkerungsmehrheit steht, sind sie angeblich rechtspopulistisch. Und das ist nach ORF-Überzeugung ständig ins Abseits zu stellen.

Das ist der wahre Skandal des ORF, selbst wenn dabei keine Partei- oder Politikernamen genannt werden.

Aber das hat die im ORF diesmal noch bestehende Stiftungsrats-Mehrheit natürlich nicht gefordert.

Immerhin, so werden nun ORF-Verteidiger sagen: In den Sozialen Medien scheint nun die (ja eigentlich schon vom Gesetz her vorgeschriebene, aber von den SPÖ-dominierten Kontrollbehörden nie durchgesetzte!) Neutralität angesagt zu sein. Scheint, denn Wrabetz hat den ganzen Erlass völlig zynisch sofort wieder unterlaufen.

  • Er hat nämlich zum einen das Verlangen abgelehnt, dass es für Verstöße dagegen auch Konsequenzen geben soll. Dabei ist ja völlig klar: Dort wo Verstöße gegen eine Vorschrift nicht bestraft werden, ist die Vorschrift ungefähr so wirksam wie ein Brief ans Salzamt.
  • Und Wrabetz hat andererseits sogar behauptet, dass das alles eh schon jetzt gelten würde, dass schon jetzt entsprechende Verstöße dienstrechtliche Konsequenzen hätten.

Da sie es aber nie hatten, ist der ganze Erlass nicht das Papier wert, auf dem er steht. Wrabetz tut nur so, als ob er etwas täte. Er will es der ORF-Volksfront ermöglichen, auch weiter so zu agieren wie bisher. Und der bisherige Stiftungsrat hat ihm bei diesem Täuschungsmanöver auch noch die Mauer gemacht.

Wrabetz rechnet offensichtlich damit, dass die Koalition eh nicht den Mumm haben wird, die Konsequenzen aus all den ORF-Schmähs und -Provokationen zu ziehen.

Sa, 24.03.2018, 10:12 | Pruritus

Was ist nur aus dem einstigen „Klassiksender“ Ö1 geworden. Ein linkslinker Holzhammerschwinger - unerträglich. Das Musikprogramm zwischen Jazz Weltmusik, Klezmer und undefinierbarer „Neuer Musik“.
So, 25.03.2018, 18:55 | peter7

Da wird das Lockenköpfchen Pröll sicher seine Finger im Spiel haben - ein überzeugter Großkoalitionär, der sich nach den Roten sehnt. Hat auch das Rauchervolksbegehren unterschrieben und war für VdB.
Fr, 23.03.2018, 00:06 | Gemach, gemach. Der neu gewählte Stiftungsrat wird . . .

. . . sicher noch Zeit finden, die permanenten knallroten Umtriebe im ORF (die es seit 25 Jahren gibt) ein für alle mal zu beenden. Vielleicht kann man dann auch den Herrn Vrabez ohne Dank entsorgen.
Fr, 23.03.2018, 00:21 | astuga

Man darf sich aber nicht zu viel erwarten. Auch die Parteiapparate von ÖVP & FPÖ wollen Personal mit Posten bedanken. Und FPÖ-Urgestein Steger im ORF ist seit jeher dubios.
So, 25.03.2018, 18:59 | peter7

Richtig, Gemach..... es tut sich endlich was im ORF. Die Tarek Leitners werden zunehmend nervös. Was der ORF bisher aufgeführt hat, ist unfassbar. Der HC hat sich völlig unnötig bei Wolf entschuldigt.
So, 25.03.2018, 19:03 | peter7

Richtig astuga... ob der Steger verlässlich ist, da hab ich so meine Zweifel. Jetzt wichtig, dass die Rote Mehrheit verschwindet, um endlich halbwegs objektive Information zu bringe.Nicht einfach.
Do, 22.03.2018, 20:42 | peter7

Will die jetzige Regierung nicht das Schicksal, von Schwarzblau 1 teilen, muß dringend der total linke ORF objektiviert werden.Detto ueber die Pressefoerderung die Linken Print Medien.
Do, 22.03.2018, 20:50 | cioran

Dazu wird es leider nicht kommen. Alle Medien werden zusammenhalten um den Geldsegen nicht zu verlieren. Der Orwellsche Refugee Funk wird das mediale Speerfeuer gegen die FPÖ sicher nicht einstellen.
Do, 22.03.2018, 20:51 | cioran

meinte Sperrfeuer :)
Do, 22.03.2018, 20:42 | ServusWauWau

Und die Regierungspartei FPÖ wird im Angesicht dessen zwar nicht die Goschen halten, aber weiterhin die Hände falten.Wozu haben wir die eigentlich gewählt?Wegen den Tschick und der berittenen Polizei?
Do, 22.03.2018, 20:49 | peter7

Sie haben nicht unrecht, Servus wauwau. ..allerdings sollte man der Regierung noch Zeit geben. Denn ohne harte Reformen des ORF und der meist linken Medien, wird es nicht lange gehen mit der Regierung
Fr, 23.03.2018, 06:25 | Pepsi

Die FPÖ wird im ORF nicht die Hände falten! Der neue Stiftungsrat wird im Mai konstituiert - Sie werden es erwarten..
Wie sollte man in 10 Wochen die Jahrzehnte gewachsene Struktur ändern? Vorschläge?
Do, 22.03.2018, 20:41 | Nativ

Linkes Lumpenpack.
Do, 22.03.2018, 20:06 | astuga

Armin Wolf hört mit twittern auf? ;)
Do, 22.03.2018, 19:28 | Freier Mensch

Lügen,betrügen,tarnen,täuschen - unfassbar,welch kriminelle Energie diese Charaktere vorantreibt. Menschlicher Abgrund.Und solche Typen werden von einer ähnlich charakterlosen Gesellschaft hofiert !!!
Do, 22.03.2018, 20:25 | golan boris

Werter Freier Mensch,Geduld,Geduld ist die Beste Tugend,kommt Zeit,kommt Rat.Auch für Menschen wie Wrabetz wird Zeit kommen,und jee später,umso Heftiger.
Do, 22.03.2018, 21:13 | Haben wir Vertrauen

in unsere neue Regierung! Man kann nicht alles auf einmal machen. Der ORF wird in dieser Form nicht überleben.
Do, 22.03.2018, 18:49 | kamamur

Letzter Satz des Artikels-genauso wird's kommen. Zum bewältigen der Probleme eines Landes gehört eben Mumm, Mut, Eier. Leider haben Blümchen u.Co diesen nicht. Worthülsen absondern ist gefahrloser.
Do, 22.03.2018, 20:53 | peter7

Richtig, kamamur. ...ausser die Schwarzen spielen ein falsches Spiel und spekulieren auf einen fliegenden Wechsel zu den Roten.Auf Druck der alten GROKOS, wie Proell oder Mitterlehner etc.
Do, 22.03.2018, 18:11 | cioran

Die als Journalisten getarnten Linkspropagandisten des Skandalfunks werden sich vor lauter Lachen über diesen Pseudoerlass auf die Schenkeln klopfen. Motto: Wir machen ja doch was wir wollen!
Do, 22.03.2018, 18:31 | golan boris

ORF=SEKTE,Oberguru Hr.Wrabetz ist überzeugt im besitzt der absolute Wahrheit zu sein.Und Sekten sind
halt TOTALITÄR.
Do, 22.03.2018, 20:55 | peter7

Voellig richtig, was Sie sagen , cioran. ...es ist aber doch zu hoffen, dass die Regierung bald einen Gang höher schaltet. Im eigenen Interesse
Do, 22.03.2018, 18:00 | golan boris

Hab's verstanden,alles bleibt wie es ist.Verar..... kann ich mich selber.
Do, 22.03.2018, 17:48 | Josef Maierhofer

Für mich ist Herr Wrabetz ein sehr gerissener Linker, der mit diesen Taschenspielertricks sein fettes Gehalt absichern will auf Kosten Österreichs.
Do, 22.03.2018, 17:46 | Lügen-ORF

Langsam begreift Wrabetz, daß es so nicht ewig weitergehen wird. All die Frechheiten, Lügen und Manipulationen sind ja ungeheuerlich. Viele scheinen genug zu haben, Zwangsgebühren müssen endlich weg.
Do, 22.03.2018, 21:00 | peter7

Richtig was Sie sagen, zumal es ja frueher geheißen hat, entweder Gebühren oder aber Werbung. Jetzt gibt es Beides.Also sind GIS ohnedies verzichtbar. Die super Gehälter müssen natuerlich weg.
Do, 22.03.2018, 16:55 | Ostwind

Dieser Herr Wrabetz vom GIS-Zwangsgühren finanzierten RotFunk ist der größte Komiker und Trickbetrüger im Lande!
Do, 22.03.2018, 16:52 | hagar

Schauen wir mal, ob sich die ORFlinge auch daran halten. Tatsache ist, dass der ORF n i c h t die Mehrheit der Bevölkerung vertritt. Das wird sich wohl nicht mehr allzu lange spielen.
Fr, 23.03.2018, 07:24 | Herr Fritz

Deshalb rennen dem staatsfunk auch scharenweise die seher davon.
Er hätte es selber in der hand, zu ändern. Ist aber ideologisch verblendet.
Fr, 23.03.2018, 07:24 | Herr Fritz

Deshalb rennen dem staatsfunk auch scharenweise die seher davon.
Er hätte es selber in der hand, zu ändern. Ist aber ideologisch verblendet.
Do, 22.03.2018, 16:49 | Tom Jericho

Hat sie ja auch nicht.



Ich will die Datenschutzerklärung lesen.

Kommentar senden