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Werner Reichel (Ideologie: Fr, 30.11.2018, 13:39)
Womit haben wir das verdient?

Der ORF rührt derzeit die Werbetrommel für eine sogenannte Culture-Clash-Komödie aus heimischer Produktion. Und das nicht nur, weil auch über den ORF massiv Fördergelder – über 500.000 Euro – in den Film geflossen sind. Ein paar Bobos sollten sich deshalb schon ins Kino verirren. Solche „völkerverbindenden“ Filmchen richten sich zumeist nur an eine Seite des importierten Culture-Clashs. Und selbst da nur an einen überschaubaren Kreis. Wer solche Filme mag, wählt in der Regel grün.

Culture-Clash-Komödien, beliebt vor allem im multikulturalisierten Frankreich, sind in der Regel einfach gestrickte Propagandafilme, die in Wikipedia so definiert werden: „Der Propagandafilm versucht den Zuschauer durch das Hervorrufen von Emotionen und Ressentiments gezielt zu manipulieren. Ein Propagandafilm steht oft im direkten Bezug zu den Maßnahmen (…) einer politischen Gruppierung (…), die die Produktion veranlasst oder fördert.“ Bingo. Auf „Womit haben wir das verdient?“, der Film, um den es hier geht, trifft das zu beinahe 100 Prozent zu.

Solche Filme machen Propaganda für die neosozialistische Multikulti-Ideologie, indem sie die realen und oftmals blutigen Konflikte, Probleme und Entwicklungen dieser Politik verharmlosen, negieren, umdeuten, auf positive Vorzeigeeinzelfälle reduzieren und mit der Botschaft ums Eck kommen: Wenn wir - also die autochthone bzw. westliche Bevölkerung - nur tolerant genug sind, also unsere Werte verraten, unseren Wohlstand verteilen und unterwürfig genug sind, dann wird alles gut, dann erwartet uns das Multikultiparadies auf Erden.

Im Ö1-Morgenjournal wird der Film selbstredend positiv besprochen. „Womit haben wir das verdient?“ beantwortet laut Ö1 unter anderem die drängende Frage, was es bedeutet, „im Alltag Kopftuch oder Burkini zu tragen“. Danach wird ein akustischer Filmausschnitt eingespielt: „Dass drei Burschenschaftertrotteln einer Schülerin das Kopftuch heruntergerissen haben, hast du schon mitbekommen“, sagt da eine Filmfigur. Alles klar. Man unterstellt einer kleinen Gruppe Dinge, die sie nach Wissensstand des Autors dieser Zeilen noch nie getan hat, während man auf der anderen Seite all das, was wir uns mit dem Import von Islamisten, Hasspredigern und dem Islam insgesamt aufgehalst haben, verharmlost oder ignoriert. So funktionieren „lustige“ Culture-Clash-Komödien, deshalb werden sie produziert und finanziert. Um das zu bestätigen, sagt Regisseurin und Drehbuchautorin Eva Spreitzhofer auf Ö1: „Die gleichen Leute, die jetzt ein Kopftuchverbot fordern (…) denen es auch überhaupt nicht darum geht, Mädchen zu schützen, sondern die wollen einfach nur Hass und Hetze“.

Frau Regisseurin, Sie haben vollkommen recht, ich zum Beispiel kritisiere das Kopftuch, das Symbol einer gefährlichen und totalitären Politreligion ist, nur deshalb, weil ich Hass und Hetze in der Welt verbreiten will (Während ich das schreibe, lache ich laut und teuflisch. Die Leute an den benachbarten Kaffeehaustischen schauen schon komisch).

Dass prominente Islamkritiker und liberale Muslime wie Seyran Ates, Ahmad Mansour oder Hamed Abdel-Samad nur unter permanentem Polizeischutz in Deutschland (über)leben können, wird in solchen Filmen nicht thematisiert, man dreht lieber in vorauseilendem Gehorsam sich an den Islam anbiedernde Filme. Wie viele Kritiker von Burschenschaftern müssen eigentlich unter Polizeischutz gestellt werden? Eben. Deshalb kritisiert man die Burschenschafter im Gegensatz zu orthodoxen Muslimen auch so gerne.

So einfach gestrickt sind Filme, in denen laut Ö1 mit „komplexen und vielschichtigen Themen jongliert“ wird. Die Regisseurin bezeichnet sich übrigens als Feministin. Dass ausgerechnet solche Frauen nun ihre Sympathien für den Islam entdecken, ist  nicht überraschend, nur auf den ersten Blick widersprüchlich und hat auch nur indirekt mit Feminismus, einer anderen Ideologie oder politischen Einstellung zu tun.

Antworten findet man dafür unter anderem in der Ethologie, der Verhaltensforschung. Frauen orientieren sich in vielen Fällen dorthin, wo sie Schutz, Macht, Stärke und Geborgenheit finden. Als in Europa noch die klassische Familie genau dafür stand, wählten Frauen mehrheitlich konservativ/bürgerlich, also Parteien, die die Familie als Keimzelle der Gesellschaft betrachteten. Das zeigt eine Analyse des weiblichen Wahlverhaltens im zwanzigsten Jahrhundert von M. Eisen.

Als im Zuge der 68er-Bewegung in Europa der sozialistische Umverteilungsstaat die Funktionen der Familie schrittweise übernimmt, ändert sich auch das weibliche Wahlverhalten entsprechend. Nun ist der Sozialstaat der neue Beschützer und Anker. In der Wählerschaft linker Parteien sind Frauen deshalb überrepräsentiert. In Deutschland sind die Grünen sogar die Nr. 1 unter den Frauen. Die Grünen und andere linke Starker-Staat-Parteien sind aber nur eine Durchgangsstation. Mit dem Aufstieg und der kontinuierlichen Machtausweitung des Islams in Europa beginnen sich nun viele Frauen, allen voran die Feministinnen, in diese Richtung zu orientieren. „Womit haben wir das verdient“ ist ein Indiz dafür, der Film reagiert auf „humorvolle“ Art auf die Verschiebung bzw. Neuverteilung der politischen, gesellschaftlichen und religiösen Macht- und Kräfteverhältnisse in Europa, auch wenn es der Regisseurin nicht bewusst sein dürfte. Sie ist eben kein besonders reflektierendes Kind unserer Zeit. Dass vor kurzem der irische Popstar Sinéad O'Connor zum Islam konvertiert ist und dabei auf übelste Weise über die vermutlich künftigen Verlierer dieses Culture-Crashs, die weißen Männer, hergezogen ist, passt ebenfalls gut ins Bild.

Auch in der ZiB2 wird „Womit haben wir das verdient“ beworben. Dabei sagt die junge Hauptdarstellerin ins ORF-Mikro, dass man im Jahr 2018 nicht mehr darüber diskutierten sollte, was man aufsetzen darf und was nicht. Ob das auch für Ku-Klux-Klan-Mützen gilt? Die ORF-Beitragsgestalterin kommt wie Fred Sinowatz zu dem Schluss: Es ist komplex.

Ist es nicht. Die Opportunisten schützen in dieser Frage Komplexität nur vor, um dahinter ihre Feigheit, Bequemlichkeit, Mutlosigkeit, Unterwürfigkeit, Beliebigkeit und Halbbildung verstecken zu können. Mehr nicht.

Fr, 07.12.2018, 09:01 | JSmith

Na dann wird ja alles viel einfacher! Wenn das Töchterchen zum Islam konvertiert, dann wird Papa ihr alleiniger Herrscher...wenn sie nicht folgt, dann wird sie vom jüngsten Sohn ehrengemessert....
Mo, 03.12.2018, 09:44 | ach was

Ich zahle zwangsweise GIS und bekomme dafür die 127te Wiederholung vom Bullen von Tölz zu sehen. Und stolze Berichte dass Film X und Y linken Inhalts vom ORF gefördert wurden. Zwangsspenden also.
Sa, 01.12.2018, 07:37 | Redneck72

Ein Film auf "MINI PLAYBACK SOW Niveau " ein NACHÄFFEN zehn Jahre alter Französischer Filme wird als künstlerischer Grenz Geniestreich gefeiert.
Womit haben wir das verdient?
Fr, 30.11.2018, 23:03 | jagoda

was planen linke Ideologen? Früher spuckten sie aus,wenn ein Pfaffe des Weges kam .Heute sind sie islam.Religionsförderer erster Güte.Ist es nur der Trieb zum Internationalismus? Wer herrscht dann?
Fr, 30.11.2018, 21:35 | Urbin

Anregung: Hilfreich wären Links zu den Verantwortlichen dieser Medienpolitik. Sich bloß in diesem Forum kritisch zu äußern ist allmählich ermüdend.
Fr, 30.11.2018, 23:00 | astuga

Den einen großen Befreiungsschlag gibt es nicht. Weder im Kommentarbereich noch als E-Mail-Schreiber an Stellen für Filmförderung... Es ist nicht sinnlos, aber eben nur ein Tropfen von vielen im Fass.
Fr, 30.11.2018, 23:05 | youtube.com/watch?v=Ugi3rJAz2CQ

The Nature of Power... und dann vergleiche man das dort gesagte damit Google: semiosis /2017/10/15/last-minute-wahlkampf-von-kern-bei-milli-goerues-und-akp/
Fr, 30.11.2018, 23:25 | Vorher aktiv statt nachher jammern...

Außerdem sind das Nebenschauplätze. Momentan könnte man gegen den UN-Flüchtlingspakt (Vergleich Migrationspakt) aktiv werden. Kanzleramt, Außenministerin und Vizekanzler Strache anmailen... höflich!
Fr, 30.11.2018, 21:02 | Die Empörung

Vom Steuerzahler finanzierter Gehirnwixinzest als gruppenverdenkende Mentalmasturbationsvorlage für weichgerauchte Neomarxisten in den Fußsstapfen des Nationalsozialismus.
Fr, 30.11.2018, 17:52 | Macht aus dem Rotfunk ein PayTV!

Sollen sich doch die Linksversifften sich ihre Propaganda selbst bezahlen!!!

#leftsAreTrash
Sa, 01.12.2018, 07:07 | Redneck72

Und ruhe ist, stimmt währe die beste Lösung finden
Fr, 30.11.2018, 17:41 | Freier Mensch

Großartige Analyse,Herr Reichel.Sie beschreiben exakt die Parallel-Traumwelt,in der sich die Regisseurin u.deren Hofstaat befindet.Das Erwachen wird so heftig sein,daß es weh tut.Noch dazu"geldlos" .
Fr, 30.11.2018, 17:25 | Film

Wenn selbst FM4 dem Machwerk nur 3/10 Punkte gibt, dann muss das ein wahrer Leckerbissen sein.
Fr, 30.11.2018, 15:15 | astuga

Solche strunzdummen Filmchen richten sich von selbst. So wie die dümmlich-unreflektierten Aussagen der Filmemacherin und der Darsteller.
Tatsächlich fallen sie allen mutigen Frauen in den Rücken.
Fr, 30.11.2018, 15:17 | achgut.com/artikel/der_tag_an_dem_mich_deutschland_verlassen_hat

Sie alle sollten zB diesen Artikel von Firuze B. lesen:
"Der Tag, an dem mich Deutschland verlassen hat"
Fr, 30.11.2018, 17:24 | Freier Mensch

Hab den Achgut.com-Artikel gelesen. Und auch die Kommentare.Der Großteil bescheinigt der Autorin Firuze ihre Herkunft,obwohl in DEU sozialisiert.Und obwohl Firuze sich zu wehren weiß....trübe Aussicht
Fr, 30.11.2018, 14:45 | Crusader

Der Culture-Clash wird kommen, nur anders als es sich die schwachen, feigen Linksbobos vorstellen, es wird sehr schmerzvoll und bereinigend für Linksversiffte werden und das ist gut und richtig so....
Fr, 30.11.2018, 15:21 | astuga

Das wäre so würde ihre Gutmenschlichkeit nicht bloß Maske sein.
Aber viele sind in Wahrheit autoritätsgläubig & unterwürfig oder intolerant & dogmatisch - und somit sind das gute zukünftige Muslime.
Fr, 30.11.2018, 15:23 | astuga

Man kennt solche Typen doch, wie Sch*** immer oben schwimmt, so treiben auch sie mit jedem totalitären Regime mit. Egal ob rechts, links oder religiös.
Fr, 30.11.2018, 14:32 | Mankovsky

Witzig: Diese PC-Arschkriechertypen verkaufen dabei ihr Unterwerfungsverhalten als Courage!
Fr, 30.11.2018, 14:31 | Multi Kurti

Eva Spreitzhofers feuchter Culture-Crash-Käse (Ö1) setzt naturgemäß rasch grünen Schimmel an, so wie der ganze ORF den Mief von 50 Jahren nicht mehr los wird.
GIS schon abgemeldet?
Fr, 30.11.2018, 21:39 | Rudolf Winter

Seit mehr als einem Jahr abgemeldet und keinen Tag bereut.
Fr, 30.11.2018, 14:03 | Marietherese01

Bravo und danke fuer diese wieder einmal ausgezeichnete Beschreibung und Analyse! Diese schleichende Unterwanderung und linke Gehirnerweichung ist nicht auszuhalten!
Fr, 30.11.2018, 15:02 | kamamur

-linke Gehirnerweichung ist grandios.Dabei hält sich die Oberschicht/fragwürdige Moderatorengilde im Systemfunk für die Besten d.Besten. Aber auch ihr Zahltag ist absehbar.



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