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Werner Reichel (Ideologie: Mi, 27.11.2019, 12:03)
Blaue Skandale und rote Schicksalsschläge

Für den ORF ist es ein Skandal oder zumindest höchst fragwürdig, in jedem Fall aber eine große Geschichte, wenn die falsche Partei Rücklagen bildet. Noch dazu in Form von krisensicherem Gold. Da wird zumindest angedeutet, dass dahinter irgendwelche dunklen Geschäfte oder Machenschaften stecken könnten. In Zeiten von Negativzinsen, Wohlstand durch Konsum und billigem Geld gilt für den politisch korrekten Bürger: Wer sein Geld nicht mit beiden Händen ausgibt, sondern für schlechte Zeiten vorsorgt, ist verdächtig, ein Prepper, Verschwörungstheoretiker, jedenfalls kein gehorsamer linker Untertan zu sein.

Man kann es mit dem Geldausgeben aber auch übertreiben. Das beweist gerade die SPÖ, deren Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch zu einer für Sozialisten bahnbrechenden Erkenntnis gelangt ist: „Man kann auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt.“ Ja, die SPÖ hat es sich gut gehenlassen. Der Genosse von Welt fährt schließlich Porsche und trägt eine Luxusuhr am Handgelenk. Man holt sich, was einem zusteht.

Nach mehreren Wahlniederlagen, nicht zuletzt deshalb, weil der ORF die noch linkeren Grünen noch lieber als die Sozis hat, steht die SPÖ vor einem gewaltigen Schuldenberg. Rund 15 Millionen Miese hat man angehäuft. Im Gegensatz zur Wiener FPÖ, die brav vorgesorgt hat, ist das für den ORF kein Skandal, nichts, worüber man kritisch berichten müsste. Für die Rundfunkgenossen vom Küniglberg ist das eher eine Art Schicksalsschlag für die SPÖ. Die Sozis sind eh schon so arm und mit der Joy Pamela gestraft genug. Und jetzt auch noch das.

Beispiel Ö1-Morgenjournal: Da wird über das Finanzloch der Roten ohne jeden kritischen Unterton berichtet, ohne die bei nichtlinken Parteien üblichen Skandalisierung. Tenor des Beitrags: Die SPÖ setzt Sparmaßnahmen um. Das klingt positiv und freundlich. In der Anmoderation heißt es: „Bei der SPÖ reißen die aus ihrer Sicht unangenehmen Nachrichten nicht ab.“

Schicksalsschläge eben. Zuerst die Wahlniederlage in der Steiermark, nun „der Sparkurs“. Die „umstrittenen“ Beraterverträge würden nun „auslaufen“. Dann ist ja alles wieder gut. Was die Leistung der Berater war, die bis zu 24.000 Euro pro Monat kassiert haben, diese Frage stellt der ORF nicht. Fest steht jedenfalls: Eine Partei kann man auch billiger in den Abgrund führen.

Der Ö1-Beitrag ist übertitelt mit: „Drozda verteidigt SPÖ-Berater-Verträge“. Das tut er aber nicht wirklich, er meint nur lapidar: „Die Beraterverträge im Detail zu kommentieren, ist ex post relativ sinnlos.“ Damit ist für ORF und Drozda alles gesagt, die Sache erledigt.

Es ist ein simpler Trick. Wenn der ORF die Fehlentscheidungen und Skandale seiner linken Freunde thematisieren muss, weil es andere Medien längst getan haben, berichtet er nicht über die Skandale und Verfehlungen, sondern primär darüber, welche Lehren die SPÖ bzw. Grünen daraus ziehen. Es geht nicht darum, wie und warum man einen solchen Schuldenberg angehäuft, warum man solche Beraterverträge abgeschlossen hat, sondern darum, was man jetzt besser machen möchte.

So kann man selbst den größten Skandalen einen positiven Spin geben. Das ist dem ORF sogar beim KH-Nord-Finanzdesaster gelungen. Am Ende hat der ORF den Menschen das Skandal-Spital sogar als rote Erfolgsgeschichte verkauft. Nicht anders beim „System-Chorherr“, das zum Ärger der Grünen und des ORF vor der Nationalratswahl erneut aufgepoppt ist. Auch in diesem Fall berichtete der ORF nur sparsam über die Vorwürfe und gab stattdessen Chorherr breiten Raum, seine Sicht der Dinge darzulegen. Diese war im Wesentlichen: Mein Name ist Hase …

Es ist für den Dreh einer Geschichte entscheidend, wen man wie zu Wort kommen lässt. Im Falle von blauen Skandalen sind es vor allem die Kritiker, Gegner, „Experten“, Journalisten und Politiker der anderen Parteien. Die Betroffenen selbst werden mehr verhört als befragt. Bei linken Skandalen verhält es sich völlig anders, da kommt kaum ein Kritiker oder Aufdecker zu Wort, stattdessen dürfen diejenigen, um die es sich dreht, ausführlich und ohne lästiges Unterbrechen oder Nachhaken ihre Sicht der Dinge darlegen, sich in aller Ruhe rechtfertigen.

So schafft man es, der harmlosen und eigentlich vorbildlichen Gold-Geschichte eine negativen und dem Schuldenberg und den horrenden Beraterhonoraren der SPÖ einen positiven Spin zu geben. Damit ist die linke Schrebergartenwelt des ORF wieder in Ordnung: Linke gut, Rechte böse.

Do, 28.11.2019, 12:35 | Mike

Als eine der Ursachen hat Pam auch den "unerwarteten" Wahlkampf genannt - frecher geht´s eigentlich nicht mehr!
Do, 28.11.2019, 09:50 | sokrates9

OT: Derzeit wird ein steirischer Polizeipräsident an den Medienpranger gestellt! Offensichtlich kein Blauer! Stehe nicht zu dem Idioten, trotzdem ist es Frechheit eine Lappalie so hochzuspielen
Do, 28.11.2019, 09:40 | Sittenbild Sozialismus

Politmorde in Malta.
Nepotismus in Österreich und Deutschland... achgut.com/artikel/rann_an_den_speck_die_politarbeiter_wohlfahrt
Do, 28.11.2019, 06:17 | Freier Mensch

Es scheint,als ob d.rasende Abwärtsdrift der SPÖ in die Niederungen politischen Daseins voll an Fahrt aufnähme.Jetzt beginnt das Hauen u.Stechen d.Sozis um d.besten Plätze an Futtertrögen/Fischgründen
Do, 28.11.2019, 06:21 | Freier Mensch Forts.

Was f.ein verlottertes,geldgeiles Abzocker-u.Vernaderungsteam d.SPÖ mittlerweile ist,erkennt man am untersch.Zugang zu"Beraterverträgen":Drozda braucht sie,Dosko aber nicht!!Klar,Drozda läßt denken:-)
Do, 28.11.2019, 06:28 | Freier Mensch Forts.2

Irgendwie hat man den Eindruck,die Bewegung der heutigen Sozis wäre auch zu Adolfs Zeiten glühende Parteigänger gewesen.Mit allen Schikanen:Geld-Machtgeilheit,Vernaderung,Existenzvernichtung anderer..
Do, 28.11.2019, 18:02 | Evolutionär ideologisch gesehen ;-)

SOZIALIST -> NationalSOZIALIST -> InterNATIONALSOZIALIST

Links wurde mit Marx die Gewaltaffinität, der Rassismus, der Judenhass und das Totalitäre in die Wiege gelegt. Links führt immer zum Terror!
Do, 28.11.2019, 00:35 | Mankovsky

Da muss der Gusi wieder ran, der hat ja vor Jahren die Schulden in kurzer Zeit beseitigt, und keine Sau hat je nachgefragt, wie das möglich war. Weder ORF, eh klar, noch die politischen Gegner.
Mi, 27.11.2019, 22:24 | Nativ

Und ein Zeiler drängt sich vor und möchte wohl die Pamjoy ablösen. Der sieht sich wohl schon als Sozenführer, sozusagen Kern 2.0 oder doch eher 0.2!
Do, 28.11.2019, 05:15 | Zeiler wird das bleiben...

...was er ist : ein Schmieranski und für viele ungerechterweise ein Emporkömmling. Er redet mittlerweile nur Alters-Stuss. ABER: er würde die SPÖ i.Kürze vernichten ! Also Zeiler vor !!!!
Mi, 27.11.2019, 19:41 | Sandwalk

Mich würde interessieren, wie viele Österreicher dem Framing- und Schummelsender noch glauben.
Mi, 27.11.2019, 20:07 | Die Empörung

Also, meine Altvorderen sind fleißige ORF Seher. Die hier aufgedeckten ORF-Gesetzesbrüche gehen denen hinten vorbei.
Mi, 27.11.2019, 20:14 | astuga

Aus eigener Erfahrung - zu viele.
Auch solche die eigentlich ORF, Krone wie SPÖVP und Grüne kritisch sehen. Insofern ist die mediale Taktik leider aufgegangen.
Die FPÖ macht es ihnen aber auch leicht.
Mi, 27.11.2019, 20:17 | astuga

Wozu etwa verteidigt Hofer jetzt die Päm gegenüber parteiinterner Kritik?
Warum lässt er zu, dass FPÖler der 2. Reihe öffentlich das Problem Strache hochkochen?
Mi, 27.11.2019, 23:13 | antony

Was den Umgang d. Steir.Polizeioffiziers m. seinem Untergebenen anbelangt,ist aufs schärfste zu verurteilen u.beängstigend!
Ebenso die ungebrochene Macht d.Medien,die d.Politik i.diesem Land bestimmt!
Do, 28.11.2019, 05:18 | fr

Weil@astuga,der Norbi mittlerweile untragbar f.d.FPÖ geworden ist.Dieses ewige Gemauschele mit anderen Parteien,die einem hinterrücks das Hackl reinhauen,dann dieses Angebiedere an grünen Schwachsinn!
Mi, 27.11.2019, 18:11 | Öst. Patriot

Ich bin sicher Herr Reichel, die gesamte ORF-Belegschaft beobachtet und liest ihre Beiträge hier. Allerdings dürfte das für diese Mafia noch Ansporn sein, noch mehr abzudriften. Ein grausliches Pack!
Mi, 27.11.2019, 18:38 | fr

Alles eine Frage d.Charakters.Als Kind schon d.Mama Geld ausm Börsel gefladert,den Sitznachbarn i.d.Schule vernadert,das kleine Gschwisterl gepiesackt,den Hund gequält...Sachen gibts,ich sags Ihnen...
Mi, 27.11.2019, 19:51 | Die Empörung

Sie unterstellen dem linken Sumpf im ORF, sinnerfassend lesen zu können? Ist das jetzt Spass?
Mi, 27.11.2019, 17:07 | Nativ

Thür, nach Senderwechsel ein schnell ins Linxxsystem Integrierter. Bei ATV hätte er sich das nicht getraut. So ist der linxxe Abschaum.
Mi, 27.11.2019, 18:41 | fr

...durch die offen Links-Thür ins Sozialisten-Gondwana entwichen !! In das gelobte Land des K.Marx, wo Geld,Weißpulver u.flüssige Nahrung im Überfluß vorhanden ist, bis.....ja ,bis das Gerschtl aus is
Mi, 27.11.2019, 16:47 | astuga

Mit einem Wort: der SPÖ geht unser Geld aus...
Mi, 27.11.2019, 18:24 | Den Linksversifften wird das Geld nicht ausgehen

derstandard.at/privacywall/story/2000060952698/rechnungshof-ruegt-wien-wegen-auftraegen-an-spoe-nahe-firmen
Diese "Korrupten" schieben sich Steuergelder selbst in den Arsch!
Mi, 27.11.2019, 20:23 | astuga

Ja eh, musste nur an den alten Spruch denken: Das Problem mit dem Sozialismus - irgendwann geht ihm das Geld der anderen Leute aus.
Mi, 27.11.2019, 16:00 | Wie blind und/oder dumm sind die"Sozialdemokraten"?

Genau aus diesem Grund braucht man die luxuröse,ehemalige Stadträtin Brauner zur Beratung!Diese grenzintelligent-geldgierige Canaille samt Weshely sind das Aushängeschild der Sozen!
Mi, 27.11.2019, 16:26 | So sind und waren Linksversiffte schon immer!

Denke an den rassistischen, judenhassenden, antidemokratischen und dauerschnorrenden Karl Marx! Da kann der Apfel nicht weit vom Stamm fallen, und der fällt immer näher an den Stamm.
Mi, 27.11.2019, 16:29 | Die Gier der SPÖlerInnen ist grenzenlos, wohin man schaut.

Und wenn sie alles an die Wand gefahren haben (Weshely), dann werden sie mit einem Aufsichtsratsposten belohnt, meist in einem roten Betrieb im Ausland, wo keiner nachfragt. Es wächst Gras über alles.
Mi, 27.11.2019, 16:36 | Und der Ehemann (mit anderem Namen) sitzt in Brüssel.

Nur Insider kennen ihn als Ehemann. In Brüssel werden alle entsorgt, die sich in Ö zu nichts eignen (Hahn, Schieder usw.). Oder sie verschwinden, wie Fr. Kopietz, Claudia Schmied, Wehsely Schwester.
Mi, 27.11.2019, 13:53 | kamamur

Endlich zeigt die F Konturen-und klagt Pandi.Bei diesem nicht auf die Ära Faymann vergessen,seine fern von journalistischen Erfordernissen geprägten Ergüssen. Fahrt ihnen mit dem "Arsch ins Gesicht"
Mi, 27.11.2019, 14:52 | fr

Und das muß permanent passieren,keine Ruhepause.Detto beim ORF,kein Pardon,keine Waffenruhe ,kein Frieden - denn die Linken fangen i.d.Sekunde wieder von vorne an!! Stellen wir sie.Bis zur Vernichtung
Do, 28.11.2019, 14:19 | Rocco Siffredi | Und Brandstätter, dieser Popanz und Dummschwätz

wähnt sich und uns bereits wieder in schlimmen Zeiten, wenn/weil Journalisten geklagt werden. Aber eigentlich drollig wie alles, was dieser Aspirant f. d. Heißluftabsonderungs-Award so von sich gibt.
Mi, 27.11.2019, 13:22 | Andreas Lindner

In der ZiB2 am 25. Nov. wurde Gerhard Zeiler von ORF-Martin Thür gefragt, weshalb er sich jetzt nicht als SPÖ-Chef anbietet, wo er doch 2016 noch zu Gunsten Christian Kerns verzichtet hätte. Zeilers..
Mi, 27.11.2019, 13:23 | Andreas Lindner

Antwort fiel schwammig aus, aber sinngemäß hat er ziemlich unverblümt gesagt, damals sei es schließlich um den Bundeskanzler gegangen, während es heute um Opposition und Parteisanierung gehe. Thür hat
Mi, 27.11.2019, 13:51 | Gebi

Im Gegensatz dazu hat er LH Schützenhöfer am Sonntag regelrecht "zur Schnecke" gemacht! So eine Frechheit auch, dass er nicht sofort die SPÖ favorisiert und die FPÖ ausgeschlossen hat ....
Mi, 27.11.2019, 12:14 | QED: Linksversiffte schüren Neid!

#LeftsAreTrash
Mi, 27.11.2019, 14:09 | jagoda

Sozialismus(und Freunde) ist Neid als Politik verkleidet.
Mi, 27.11.2019, 18:26 | Wenn das nur alles wäre ;o)

NationalSOZIALISTEN und InterNATIONALSOZIALISTEN ;o)



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