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Andreas Unterberger (ORF2 Mo, 07.04.2014, 22:00)
ZIB 2

Dass das ungarische Wahlergebnis nicht gerade nach dem Geschmack des ORF ist, war ja klar. Aber doch kann man bei der Menge Hass, die Altungar Paul Lendvai als Gast von Armin Wolf versprühen konnte, aus dem Staunen nicht heraus. War doch gerade Lendvai bei seinen Auftritten früher immer weitestgehend meinungsfrei gewesen und hat den Zuhörern höchstens mitgeteilt, was er da oder dort in renommierten Zeitungen gelesen hat.

Umso gespannter hat man darauf gewartet, dass der Gastgeber an Lendvai die Frage richtet, warum er denn so kritisch sei. Aber keine Spur einer scharfen Frage des sonst immer stundenlang im Archiv nach Widersprüchen kramenden Wolf. Dabei hätte ein einziger Hinweis klar gezeigt, warum Lendvai auf die Orban-Leute so zornig ist. Diese haben nämlich offengelegt, dass Lendvai einst - sagen wir es freundlich: durchaus gesprächig in seinen geheimen Kontakten mit den kommunistischen Machthabern gewesen ist.

Da wäre dann vielen Zuschauern klar geworden, warum Lendvai heute so ist wie er ist.

Di, 22.04.2014, 09:43 | blaubart/kékszakállú

Der Giftzwerg unterstützt kontinuierlich mit Rat&Tat die Linksliberalen in Ungarn. Die absolute Wahlniederlage war auch seine Niederlage.



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