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Claus Reitan (oe1 Sa, 03.05.2014, 06:56)
Gedanken für den Tag

Weckruf an die Medienmacher: Kritik ist in erster Linie der Anspruch, ihren Kriterien zu genügen. Diese lauten: Kritik hat Sachkenntnis zur Voraussetzung und Erkenntnisgewinn zum Ziel. Erfüllt sie diese Kriterien nicht, handelt es sich bei dem als Kritik Vorgebrachten lediglich um Unmutsäußerungen, um Geschmacksurteile, bourgeoise Alterationen oder querulatorische Zwischenrufe. Bei den Anmerkungen von Helga Rabl-Stadler zur Erscheinungsform des gegenwärtigen und der Bedeutung des unabhängigen qualitativen Journalismus handelt es sich um profunde Kritik im besten Sinne des Wortes. Die „Gedanken für den Tag“ der Präsidentin der Salzburger Festspiele und früheren Journalistin Helga Rabl-Stadler anlässlich des 20. Tages der Pressefreiheit sind es wert, nachgelesen und gehört zu werden. Sie sind ein Weckruf an die Medienmacher, es keinesfalls zu billig zu geben, sondern das teure Gut der Meinungsäußerungsfreiheit zu nutzen.

 

 

Di, 06.05.2014, 16:30 | Reinhard Bimashofer

Ein Kurztext in der Güte und Anmaßung eines großen Autors und Medienmannes! Danke!
Sa, 03.05.2014, 14:21 | terbuan

Sa, 03.05.2014, 14:48 | Redaktion ORF-Watch

Rabl-Stadler hat auch am 2. Mai (wie von Ihnen verlinkt) "Gedanken für den Tag" formuliert - Reitan bezieht sich aber ausdrücklich auf den Beitrag vom 3. Mai, den "20. Tag der Pressefreiheit".
Sa, 03.05.2014, 16:04 | terbuan

Besten Dank! Ich habe nur den anderen Link gebracht, da der zuvor von Ihnen gebrachte nicht funktionierte!



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