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Claus Reitan (oe1 Sa, 24.05.2014, 12:00)
Mittagsjournal

Das ist Betroffenheits-Journalismus, der eines ORF unwürdig sein sollte: Die Unwetter-Katastrophen auf dem Balkan und ihre Folgen sind dramatisch - aber dazu braucht niemand einen Bericht im Mittagsjournal, demzufolge es einer Familie nur mühsam gelungen sei, eine ihrer älteren Verwandten aus dem von Hochwasser gefährdeten Haus zu bringen. Oder wollte die Redaktion die Hörerinnen und Hörer auf die nachfolgende Ankündigung der ORF-Hilfsaktion einstimmen? Gleiches - nämlich unkritische Betroffenheit - gilt für einen Bericht aus Zypern, dessen Bevölkerung unter den Folgen der Finanz- und der Wirtschaftskrise leidet, wo es ihr doch zuvor so gut ergangen sei. Stimmt schon - nur hätte zu den mitfühlenden Berichten der Hinweis gehört, dass Zyperns ganz besonderes Geschäftsmodell - diskrete Veranlagungen und Transaktionen - mit der Finanzkrise eingestürzt ist. Die Idee zu fragwürdigen Geschäften hatten einige Zyprioten, von der gescholtenen EU erhielten sie hingegen die Hilfe, aus der Malaise zu gelangen.

Mo, 26.05.2014, 12:20 | Andreas Lindner

...und soeben fragt der Moderator, ob sich die Italiener nun vom Sieg Renzis "die Befreiung vom SPARZWANG" erhofften. Ganz im Dienste der sparfeindlichen-AK-Propaganda, für noch mehr Schulden...
Mo, 26.05.2014, 10:26 | Andreas Lindner

In Ö1 höre ich in Berichten über Länder wie Griechenland & Co immer, dass die Bevölkerung aufgrund des 'SPARDIKTATES' (mit dramatischer Betonung) darbe. Nicht etwa in Folge exzessiven Schuldenmachens.



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