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Werner Reichel (oe1 Mi, 30.07.2014, 14:05)
Von Tag zu Tag

In ganz Europa gehen seit Tagen immer wieder  tausende Menschen auf die Straße, um antisemitische Parolen wie etwa „Juden ins Gas“ zu skandieren. In Frankreich werden jüdische Geschäfte demoliert und Juden attackiert. Eine beunruhigende Situation.

Und was macht Ö1? In der Sendung von „Tag zu Tag“ widmet man sich dem Leib- und Magenthema des Informations- und Kultursenders, der nationalsozialistischen Vergangenheit. Es geht um das Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau und dessen künftige Nutzung. Titel der Sendung: „Verantwortung - von der Geschichte zur Zukunft“. Ö1-Mann Rainer Rosenberg spricht dabei mit Politikwissenschaftler Andreas Maislinger.

Dabei schafft man das Kunststück, den neuen und islamisch motivierten Antisemitismus mit keinem Wort zu erwähnen. Maislinger meint in einem Nebensatz gar: „Deutschland ist eines der beliebtesten Länder der Welt, auch unter Juden.“ Also eh alles paletti. Soviel zur „Verantwortung“ und soviel zum Lernen aus der Geschichte („Wehret den Anfängen“). Stattdessen suhlt man sich, wie so oft auf Ö1, in einer immer ferner zurückliegenden Vergangenheit, bleibt allgemein, unkonkret und ignoriert die unguten Entwicklungen der Gegenwart.

Fr, 01.08.2014, 22:59 | Herbert Manninger

Euer Anti ist weg, ihr Linken. Was bleibt ist: Faschisten.
War eigentlich eh immer nur Etikettenschwindel.



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