ORF-Watch.at Die unabhängige Kontrolle des Gebührenmonopols


Claus Reitan (oe1 Mo, 01.09.2014, 07:00)
Morgenjournal (I)

So viel an Wirtschaftbund war noch nie, schon gar nicht auf Ö1. Wir wussten schon, dass sich die ÖVP aus Bünden zusammensetzt und ihr Personal eine Neigung hat, daraus eine Schwäche zu machen. Aber nach der Neubildung des ÖVP-Teams entlang der Personen Reinhold Mitterlehner, Hans Jörg Schelling und Harald Mahrer haben wir jetzt ausreichend und häufig genug gehört, dass diese Herren aus dem Wirtschaftsbund kämen und dieser in parteiinternen Kämpfen gesiegt habe. Eine den Konflikt über Gebühr betonende Berichterstattung verlängert diesen und verstellt den Blick auf Lösungen in jenen Sachfragen, derentwegen die Regierung umgebildet wird. Parteiinterne Konflikte, auch jene der SPÖ mit den Frauenquoten, kommen journalistisch-redaktionellen Denkmustern und Wirklichkeitsvorstellungen ziemlich entgegen - aber sie sind nur ein Teil der Realität. Sich der gesamten und harten Wirklichkeit zu stellen, hat Finanzminister Schelling angekündigt. Berichterstatter sollten ihm dorthin folgen. Österreich braucht das.

Mo, 01.09.2014, 10:24 | Andreas Lindner

Ja, Österreich braucht das. Aber das deckt sich meistens nicht mit dem, was die SPÖ braucht. Und so haben eben ihre in den ORF entsandten Adlaten alle Hände voll damit zu tun, die erhebliche Unruhe
Mo, 01.09.2014, 10:24 | Andreas Lindner

m.bewährtem Negativ-Kampagnisieren d.politischen Gegners zuzudecken. Und d.mittlerweile in Ö.d.Gewerkschaft regiert/blockiert (2/3 SPÖ-Parlamentsclub, 4 Minister), wird d.Menschen i.SPÖRF auch nic



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